Pillars of Eternity II - Seeker, Slayer, Survivor

Pillars of Eternity II - Seeker, Slayer, Survivor

Publisher: Versus Evil, Obsidian Entertainment
Entwicklerstudio: Obsidian Entertainment
Genre: Fantasy Rollenspiel
Sub-Genre: Echtzeit-RPG
Art: Downloadcontent
Erscheinungsdatum: 25.09.2018

Pillars of Eternity II - Seeker, Slayer, Survivor   11.10.2018 von VanTom

Großartige Kämpfe gehören zu einem Rollenspiel dazu. Für alle Pillars of Enternity 2-Fans, denen zu wenig oder zu einfache Kämpfe im Hauptspiel waren liefert der Entwickler Obsidian mit dem zweiten DLC Pillars of Eternity II: Deadfire - Seeker, Slayer, Survivor nun neues Futter, welches sehr kampflastig ausgefallen ist. Arenabesucher VanTom hat sich den neuen Download-Happen angesehen und erzählt hier von seinen Begegnungen.

 

Der DLC richtet sich an Heldengruppen, welche mindestens die Stufe 16 und schon Magran's Teeth besucht haben. Es setzt also ebenso wie der erste DLC Beast of Winter mitten im Spiel ein. Diese erfahre ich als Spieler sehr schnell, da ich mit meinem stolzen Schiff unterwegs ist, als mich die ehemalige Burgvogtin, welche sich jetzt um mein Schiff kümmert, sprechen möchte. Diese erzählt ihrem Captain, also mir, dass Matrosen eine seltsame Kiste im Lagerraum meines Schiffes bemerkt haben. Ich bin natürlich entsprechend empört und erfahre, dass mein Schiff nicht über die Verteidigungsmöglichkeiten meiner in Trümmer liegenden Festung verfügen würde und so jederzeit eine Kiste in mein Schiff geschleust werden könnte. Jedenfalls ist die Kiste ja nun an Bord und ich schaue sie mir an. Tatsächlich ist sie mit dem Begriff Bohnen beschriftet. In der merkwürdigen Kiste finden sich keine Bohnen, sondern eine filigran gearbeitete Truhe, welche reicht verziert ist. Dabei fällt mir eine Schnitzerei aus drei Tiergesichtern auf. Bei den drei Tieren handelt es sich um eine Spinne, ein Stelgaer und ein Wildschein. Ich schaffe es die Truhe zu öffnen und es explodiert nichts. Dafür finde ich den Kopf eines Aumauaners im Inneren der Truhe. Dies könnte man leicht für einen makabren Scherz halten, wenn keine Seelen-Energie in dem Kopf wäre und mit mir als Wächter Kontakt aufnehmen wollte. Es wollte wohl jemand sichergehen, dass die Nachricht von einem Wächter empfangen werden kann. Dies ist eine schöne Wendung, da so auch wieder etwas mehr der Fokus auf die Rolle als Wächter meiner Spielfigur gelegt wird. Der Geist erzähl mir jedenfalls, dass er von der Insel Kazuwari ist, Weiterhin erzähl er mir, dass dies die Insel ist, an der die fähigsten Krieger und Jäger zusammenkommen um für die Gunst von Toamowhais zu kämpfen. Das war auch alles ganz toll, bis es Probleme mit der Seelenessenz gegeben hat. Da es aber um Seelen geht, wird natürlich ein Wächter gebraucht, welcher in der Lage ist mit Seelen zu sprechen. Einer der Sidekicks aus dem Hauptspiel scheint auch mehr zu wissen und wird in der Questanzeige auch als empfohlener Begleiter erwähnt. Jedenfalls erhalten ich mit Mautus Kopf einen Gegenstand, welcher mir erlaubt Mautus im Kampf zur Hilfe zu rufen.

 

Ich mache mich also mit meinem Schiff auf den Weg in Richtung Westen und finde bald darauf die Insel Kazuwari. Kurz vor dem Erreichen meines Ziels treffe ich meinen alten „Freund“ Galawain, welcher natürlich nicht fern sein kann, wenn es um Kampf und Jagd geht. Irgendwie ist er ja nachtragend, dass ich seine Schöpfung im Hauptspiel vernichtet habe. Man muss auch mal akzeptieren, wenn man verloren hat. Jedenfalls möchte er mich freundlich bitten, dass ich meine Reise nicht fortsetzen soll. Wir einigen uns darauf, dass ich weiterreise und er nicht davon begeistert ist. Auf der Insel angekommen treffen meine Gruppe und ich auch auf Gestalten, welche nicht wollen, dass ich auf der Insel bin. Dummerweise können wir das nicht friedliche lösen und nach einem kurzen Intermezzo können wir die Erforschung der Insel fortsetzten. Man könnte meinen, dass ich nicht willkommen bin.

 

Jedenfalls landen wir irgendwann im Keller der Arena und werden sofort in einen Arenakampf geworfen. Wir werden als Herausforderer angesprochen und müssen einen Tyrannen des Verfalls besiegen. Nach diesem ersten Kampf werden wir zur Verantwortlichen gebracht und erfahren, dass die drei Tiere (Spinne, Stelgaer und Wildschein) die Aspekte oder Gesichter Toamowhais (Suchender, Schlachtende und Überlebender) darstellen. Damit ich als Wächter mit den Seelen sprechen kann, muss ich mich durch die Arena, welcher Schmelztiegel genannt wird, kämpfen und siegreich sein. Dazu gibt es den Brunnen der Erinnerung für den ich Artefakte suchen soll. Diese Artefakte schalten neue Arenakämpfe frei. So kann der Aspekt des Überlebens fordern, dass meine Gruppe Wellenangriffe von Feinden überlebt, während ich bei der Suchenden nach Schwächen der Gegner suchen muss um siegreich zu sein. Der schlachtende möchte einfach, dass ich siegreich bin. Jedenfalls steige ich durch die Kämpfe auf und muss mich irgendwann für einen Aspekt entscheiden. Dabei kämpfe ich gegen eine andere Gruppe, welche diesen Aspekt gewählt hat. Letztendlich werde ich damit zum Streiter für meinen gewählten Aspekt. Um Champion oder Meister der Jagd zu werden, muss ich anschließend noch die Auserwählten der anderen Aspekte besiegen um endlich mit den Gesichtern sprechen zu können.

 

Bildergalerie von Pillars of Eternity II - Seeker, Slayer, Survivor (13 Bilder)

 

Bei diesem DLC liegt der Fokus ganz sicher nicht auf der Geschichte, wobei diese schon interessant erzählt ist, sondern ganz klar auf dem Kampf. Diese Kämpfe sind teilweise ganz fordernd und benötigen ein gewisses taktisches Geschick. Auf Stufe 16 sind einige Kämpfe nur sehr schwer zu schaffen. Es kommen einige neue Gegner hinzu, aber kein neuer Gefährte. Dafür erfährt der Spieler aber mehr zum Charakter Konstanten, was den Charakter interessanter macht und auch dazu geführt hat, dass ich den als Streiter und Begleiter wiederentdeckt habe. Es gibt auch neue seelengebundene Waffen und Gegenstände zu finden. Haben wir den finalen Kampf des DLC bestanden, kann meine Gruppe noch im Todesfeuer Archipel nach weiteren Artefakten suchen, welche dann zu optionalen Arenakämpfen im Schmelztiegel führen. Die Präsentation und Soundkulisse entspricht dem Hauptspiel und dem ersten DLC. Hier gibt es nichts zu meckern. Über den tatsächlichen Sinn des DLCs kann man sicherlich streiten, aber er fügt einen kampfbetonten Aspekt dem Spiel hinzu

 

Der DLC war nicht ganz stabil zu Beginn. Ein Patch scheint diese Probleme aber behoben zu haben. Auch neben diesen Pflichtübungen arbeitet der Entwickler am Spiel weiter und erweitert es um sinnvolle Ergänzungen, Items und Herausforderungen. So muss sich ein Entwickler um sein Spiel kümmern.


Das Fazit von: VanTom

VanTom

Dieser DLC Pillars of Eternity II: Deadfire - Seeker, Slayer, Survivor ist schwer und kampflastig, aber auch spannend und interessant. Gerade die Teilung auf drei Aspekte und dementsprechend das herausfinden, wie ein Gegner besiegt werden kann, machen Spaß. Schön, dass mit Konstanten ein Sidekick in den Fokus gerückt wurde. Natürlich ist die Geschichte nicht im Fokus sondern bildet den Rahmen um die Arenakämpfe. Für Fans von Pillars of Eternity II: Deadfire ist es zu empfehlen. Der Spieler sollte aber eine gewisse Leidensfähigkeit im positiven Sinne mitbringen. Nun bin ich gespannt auf den dritten DLC.


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