Pirates of the Caribbean: Salazars Rache

Pirates of the Caribbean: Salazars Rache

Originaltitel: Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales
Genre: Abenteuer • Action
Regie: Joachim Rønning • Espen Sandberg
Hauptdarsteller: Johnny Depp
Laufzeit: DVD (130 Min) • BD (129 Min)
Label: Walt Disney Home Entertainment
FSK 12

Pirates of the Caribbean: Salazars Rache   13.10.2017 von Born2bewild

Die Piraten sind zurück. Nachdem in Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten mit Keira Knightley und Orlando Bloom ein Teil der Stammbesetzung gefehlt hat, kehren sie für den Kampf gegen Salazar mehr oder weniger zurück. Zum Heimkinostart haben wir einen Blick auf die Blu-ray geworfen…

 

Nachdem sein Vater Will Turner (Orlando Bloom) durch den Fluch der Flying Dutchman an das Schiff gebunden ist, hat der kleine Henry (Lewis McGowan) offensichtlich einen Großteil seiner Zeit damit verbracht, das mysteriöse Schiff ausfindig zu machen. Ihm gelingt es sogar an Bord zu kommen, denn er hat einen Plan. Er möchte den sagenumwobenen Dreizack Poseidons finden und damit den Fluch seines Vaters brechen. Doch Will glaubt nicht an diesen Gegenstand, der angeblich alle Flüche der Meere brechen können soll, und schickt seinen Sohn hinfort, um ihn zu schützen. Neun Jahre später ist der nun junge Mann Henry (Brenton Thwaites) an Bord eines Schiffes der britischen Flotte. Es verfolgt ein Piratenschiff, zu seinem Entsetzen in das Teufelsdreieck. Zwar gelingt es ihm, sich zum Kapitän durchzuschlagen und ihn zu warnen, jedoch winkt der die Warnung als Märchen ab und steckt den rebellierenden Jungspund in den Schiffskerker. Die Gefangenschaft sollte Henrys Rettung sein, denn er wird der einzige Überlebende der folgenden Ereignisse sein. Urheber des Gemetzels ist der Untote Captain Salazar (Javier Bardem), der sich an Jack Sparrow (Johnny Depp) rächen möchte.

 

Während Henry angekettet in einem Krankenhaus auf einer Insel vor sich hin vegetiert, taucht der von ihm gesuchte Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) in der Stadt auf und raubt eine sichergeglaubte Bank aus. Doch Jack ist vom Pech verfolgt und so bleibt nicht nur vom Raub nichts über, sondern seine Crew verlässt ihn auch noch. Er taumelt betrunkene in eine Taverne und begeht durch ein Tauschgeschäft den Fehler seines Lebens, denn der Handel befreit die im Teufelsdreieck festsitzenden Geister. Zwar gelingt es Henry dann gemeinsam mit der mysteriösen Astronomin Carina (Kaya Scodelario) zu fliehen, jedoch ist die Freude von kurzer Dauer. Carina und auch der berüchtigte Jack werden gefasst und stehen vor ihrer Hinrichtung.

 

Wird es Jack und Carina gelingen dem Tod noch einmal von der Schippe zu springen? Oder ist dies das Ende des berühmt berüchtigten Piraten? Wird es Henry gelingen den Dreizack zu finden und den Fluch seines Vaters zu brechen?

 

Pirates of the Caribbean: Salazars Rache kehrt, im Gegensatz zum vierten Teil, wieder zurück zu den Ursprüngen. Es gibt mehr Handlung auf den Meeren, mehr Seeschlachten und wieder einen Haufen Situationskomik. Die Rollen von Orlando Bloom und Keira Knightley sind zwar eher klein gehalten, dafür gibt es aber auch ein Wiedersehen mit Geoffrey Rush als Barbossa in einer gewohnt ungewohnten Rolle. Schauspielerisch bietet Johnny Depp den gewohnt exzentrischen Captain Jack Sparrow, Brenton Thwaites eine Art jungen Will Turner und Javier Bardem einen hervorragenden Bösewicht. Nebenbei erwähnt sind die Animationen, vor allem von Salazars Geistercrew ausgezeichnet. Musikalisch gesehen gibt es leider wenig neues, jedoch die gewohnten, abenteuerlichen und irgendwie majestätischen Klänge des Pirates of the Caribbean Soundtracks. Die Synchronisation der deutschen Fassung ist sehr gut gelungen, dennoch würden wir empfehlen, den Film eher auf Englisch zu sehen. Denn auch wenn Carlos Lobo sich als Salazar sehr viel Mühe gegeben hat, so klingt seine Interpretation des spanischen Untoten etwas zu extrem. So ist der spanische Akzent ein wenig zu stark hervorgehoben und der Versuch die fehlenden Gesichtsteile zu interpretieren wirken leider eher nach einer Sprachbehinderung.

 

Bildergalerie von Pirates of the Caribbean: Salazars Rache (10 Bilder)

Technisch gesehen kann man kurzgefasst sagen: Ist halt Disney. Die Blu-ray bietet eine ausgezeichnete Bildqualität mit einer herausragenden Schärfe und einem optimalen Kontrast. Der bombastische Soundtrack fordert im sehr gut abgemischten Surroundsound selbst die Nachbarn zum Mitwippen auf. Negativ sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass es auch hier leider kein Wendecover gibt. Dafür bietet die Blu-ray einiges an Extras, so Blicke hinter die Kulissen, Pannen vom Dreh und zusätzliche Szenen. Kritisieren könnte man hier noch das Hauptmenü, das zwar sehr schön gestaltet ist, dafür aber leider schwer erkennbar ist welcher Menüpunkt gerade ausgewählt ist, dass ist aber schon Kritik auf sehr hohem Niveau.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Pirates oft he Caribbean: Salazars Rache ist eine Rückkehr zu den Wurzeln der fünfteiligen Filmserie. Anfangs überwiegt der typische Humor der Filmreihe und geht dann in Action und eine sehr spannende Geschichte über. Der Film bietet in meinen Augen alles, was ein Film dieses Formats benötigt und darüber hinaus auch noch sehr gute Schauspieler. Die einzigen Kritikpunkte sind für mich der etwas misslungene Salazar in der deutschen Synchronisation und  ein Teil der Handlung zum Ende hin. Jedoch möchte ich hier nicht zu viel verraten. Von mir erhält der Film dennoch eine hohe Punktzahl, da er insgesamt eine hervorragende Unterhaltung bietet und eben zurück zu seinen Ursprüngen kehrt.

 

Josi:

Nach dem aus meiner Sicht nicht zu gut passenden 4. Teil, kommt Pirates of the Caribbean: Salazars Rache wieder im typischen Fluch der Karibik-Style daher. Das allein gibt bereits Extrapunkte von mir. Zu Beginn des Films habe ich herzlich gelacht, da hier eine neue Bedeutung des Wortes „Bankraub“ entstand. Der leicht trottelige, aber immer vom Glück verfolgte Jack Sparrow, entkommt zunächst der Festnahme, verliert dann aber seine Crew. Anscheinend hat er eben kein großes Glück mehr. Das führt zu noch mehr skurrilen Situationen. Der erwachsene Darsteller von Henry, Brenton Thwaites, konnte mich nicht so überzeugen wie Kaya Scodelario als gebildete Astronomin, neben der viele Männer und vor allem Piraten recht dumm rüberkommen. Man könnte Parallelen ziehen zu Keira Knightley und Ihre Rolle der Elisabeth Swann, muss man aber nicht. Richtig gut fand ich die Animation der Untotentruppe, die quasi in Fetzen gerissen wurden. Auch Javier Bardem kann mich als Bösewicht überzeugen, aber das liegt ihm ja generell. Für mich auf jeden Fall ein sehenswerter Teil der Reihe.


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