Profiling Paris - Staffel 6

Profiling Paris - Staffel 6

Originaltitel: Profilage
Genre: Krimi
Regie: Alexandre Laurent • Vincent Jamain
Hauptdarsteller: Odile Vuillemin
Laufzeit: DVD (536 Min) • BD (536 Min)
Label: Polyband
FSK 16

Profiling Paris - Staffel 6   27.04.2017 von Born2bewild

Manchmal ist eine Pause ganz gut, so auch nach den Ereignissen der fünften Staffel Profiling Paris. Nachdem wir nun ein Jahr verschnauft haben, haben wir einen Blick auf die Blu-rays der sechsten Staffel geworfen und berichten Euch, ob er sich gelohnt hat…

 

Ein Jahr nach dem Zwischenfall (Cliffhanger der fünften Staffel) ist Cloé (Odile Vuillemin) noch in der Psychiatrie. Ihre Mutter hütet im Auftrag des Jugendamtes Lili (Fanie Zanini) und das Amt hat der Schizophrenie geplagten Kriminalpsychologin nur einmal in der Woche ein Besuchsrecht eingeräumt. Thomas (Philippe Bas) verarbeitet unterdessen seinen Schmerz im Boxring, sehr zum Leidwesen seines Gegners, was ihm aber auch eine Auszeit im Club beschert. Als er sich frustriert auf den Heimweg macht, wird er Zeuge einer versuchten Entführung. Dank seiner schnellen Reaktion verhindert er diese zwar, jedoch rennt die junge Frau bei ihrer Flucht vor ein Auto.

 

Kurz nach Beginn der Ermittlungen kehrt Cloé zurück ins Büro. Ihr Vorgesetzter Lamarck (Jean-Michel Martial) steht zwar auf ihrer Seite verdonnert sie aber aus Sicherheitsgründen zum Innendienst, zu allem Überfluss auch noch ins Archiv. Während sie versucht sich mit dem Archiv-Feldwebel Madam Marcadet (Josée Drevon) zu arrangieren, begibt sich Thomas ins Krankenhaus zum Unfallopfer. Dort findet er den Wagen des potentiellen Entführers wieder und im Inneren den jungen Mann, der das Unfallopfer nötigte in seinen Wagen zu steigen. Cédric (Fabian Wolfrom), so der Name des Verdächtigen, behauptet, die junge Frau wäre seine kleine Schwester, die im Alter von fünf Jahren verschwunden ist. Doch Thomas und sein Team können beweisen, dass dem nicht so ist und so wird der Fall geschlossen. Cloé bekommt natürlich etwas von den Ermittlungen mit und stellt verbotenerweise eigene Ermittlungen an. Dabei stößt sie auf ein dunkles Geheimnis von Cédrics Vater (Gauthier Baillot)…

 

Wird es Cloé gelingen, den Fall um das verschwundene Mädchen aufzuklären? Welches dunkle Geheimnis hütet Cédrics Vater?

 

Im Team um den Chefermittler Thomas gab es ein paar Veränderungen. So hinterlässt Fred (Vanessa Valence) eine sehr große Lücke und vor allem Courténe (Raphaël Ferret) hat sehr damit zu kämpfen. Er ist nicht nur der Drogensucht verfallen, sondern wird auch von einer mysteriösen Frau verfolgt. Sein Schmerz in Bezug auf Fred geht so weit, dass er keine der neuen Kollegen akzeptiert und sie mit seinem technischen Knowhow schlecht dastehen lässt und vergrault. Als dann die junge Polizeischulabsolventin Tomasi (Sophie de Fürst) zum Team stößt und ihm scheinbar Paroli bietet, stößt er auf ein Geheimnis, was ihn wieder in alte Verhaltensmuster zurückfallen lässt. Aber auch Cloé hat es nicht leicht. Zwar ist ihr Aufenthalt im Archiv unter der sehr strengen Madam Marcadet nur von kurzer Dauer, jedoch scheint vor allem sie ein Problem mit ihren Taten zu haben. Denn Thomas zum Beispiel, den es am härtesten traf, verhält sich ihr gegenüber relativ normal und sieht ihre Tat als Folge einer Krankheit an, die nun behandelt wird.

 

Bildergalerie von Profiling Paris - Staffel 6 (8 Bilder)

Technisch gesehen sind die Blu-rays sehr solide. Sie bieten eine gute Bildqualität und im Full-HD eine sehr gute Schärfe mit einem – abgesehen von Cloés grellen Klamotten – ausgewogenen Kontrast. Soundtechnisch gibt es auf Deutsch im räumlichen Fünfkanalton auf die Ohren, im französischen Original nur in Stereo. An Extras gibt es neben dem Pappschuber, der dankenswerterweise kein FSK-Logo enthält (ist auf der Folie aufgebracht), leider keine.

 

Abschließend noch der Episodenguide:

 

  • Folge 01: Unverzeihlich
  • Folge 02: Der zweite Sohn
  • Folge 03: Rabeneltern
  • Folge 04: Auf der Jagd
  • Folge 05: Schicksalsopfer
  • Folge 06: Weiße Magie
  • Folge 07: Der Blumenmörder
  • Folge 08: Ufos über Paris
  • Folge 09: Die Puppenfrau
  • Folge 10: Alice

Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Für mich ist Profiling Paris immer wieder eine gelungene Abwechslung zu meinen sonst amerikanischen Lieblingsserien. Zum einen ist der Bezug zu Paris, das ich schon besucht habe und vielleicht hier und da Straßen oder Sehenswürdigkeiten wiedererkenne, ein anderer als zu einer fernen amerikanischen Stadt und zum anderen ist Cloé keine Profilerin wie man sie vielleicht aus Criminal Minds kennt. Gerade in der sechsten Staffel, beziehungsweise dem Ende der fünften, kommen Probleme zum Vorschein, die authentisch wirken. Viele der Fälle gehen Cloé sehr nahe und sie wird auch von Fehlern verfolgt. Darüber hinaus ist sie auch „anders“ und wirkt wie eine authentische Psychologin. Im amerikanischen Pendant sind die Ermittler doch eher härter drauf und zeigen zwar auch Folgen vom Eindringen in die Psyche der Täter, jedoch nicht so massiv wie bei Profiling Paris. Darüber hinaus wurde auch etwas am Cast verändert, was wiederum eine sehr düstere Zeit für Courténe zur Folge hat. Der Schauspieler bringt dieses Tief sehr glaubwürdig rüber. Daher würde ich die sechste etwas höher bewerten als die fünfte Staffel, im Prinzip 8,5 Punkte, weil sie doch eine Steigerung darstellt. Allerdings fehlt mir noch etwas für die neun Punkte.


Die letzten Artikel des eingeschworenen Redaktions-Teams in leidenschaftlicher Kooperation:




Kommentar verfassen

Schreibe hier einen Kommentar. Du musst einfach alle Felder, die mit einem *-markiert sind, ausfüllen.

Noch 1000 Zeichen übrig

Meine Eingaben merken?

Ich akzeptiere die AGBs


Kommentare[X]

[X] schließen