Resistance 2

Resistance 2

Publisher: Sony
Entwicklerstudio: Insomniac Games
Genre: Action
Sub-Genre: Ego Shooter
Art: Vollpreistitel
Erscheinungsdatum: 03.12.2008
USK 18

Resistance 2   03.04.2009 von Tobi

Schon mal die 50er Jahre so gesehen, wie die Zukunftsszenen im Film „The Terminator “ aussehen? Nein? Dann wird es Zeit für Resistance 2. Dieses Spiel weiß den geneigten Egoshooter-Fan bestens zu unterhalten und lässt den ersten Teil weit hinter sich. Der Spieler befindet sich wieder in der Rolle des Nathan Hale und hat es dieses Mal mit einer Menge mehr und vor allem größerer Gegner zu tun.


 Die Story selbst knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Nachdem unser Held Nathan Hale im eisigen England aufgelesen werden konnte wird er sofort in die USA geflogen. Anschließend gibt es einen Zeitsprung von zwei Jahren und auch die USA sind mittlerweile von den „Bestien“ überrannt worden. Auch hier sind so gut wie alle Städte ausgelöscht und nur einige wenige Soldaten leisten Widerstand. Um den bevorstehenden Untergang der Menschheit zu verhindern, wird Nathan Hale in den Dienst der Kampfgruppe SRPA gestellt. Alle Mitglieder sind, genau wie Nathan Hale, mit dem Chimera-Virus infiziert, aber immun gegen die Mutation. Allerdings hat das Virus steroide Wirkungen auf die Soldaten, so dass sie voller Tatendrang die „Bestien“ aufmischen können. Aber Nathan Hale birgt ein tiefes Geheimnis in sich, was einigen der Soldaten sauer aufstößt und unter Machos zu Konflikten führt.


Was jetzt auf den Spieler los gelassen wird ist einfach unglaublich. Wer glaubt, dass Teil 1 den Überfall der Bestien gut aussehen lassen hat, der hat Teil 2 nicht gesehen. Hier sieht es aus, als sei bereits alles zu spät. Alles ist kaputt und riesige Raumschiffe sind am Horizont zu sehen. Es gibt einfach nichts „menschliches“ mehr und man fühlt sich einfach nur klein in dieser Welt. Soweit das Auge reicht ist Krieg. Das ist eine Invasion, die Ihresgleichen sucht. Und der Spieler ist mittendrin. Das gezeigte Szenario sieht wirklich klasse aus und braucht sich hinter aktuellen Titeln nicht verstecken. Tolle Grafik kann ich nur sagen.

Zu allem Überfluss gibt es natürlich einige neue Gegner, die nicht nur stärker, sondern auch viel größer sind. So gibt es z.B. unsichtbare Monster, welche den Spieler mit einem Schlag ins Jenseits befördern oder auch ganze Horden von hässlichen „Zombies“, welche in großer Anzahl aus Kokons schlüpfen und ziemlich schnell rennen können. Da ist ein überlegter Umgang mit der Munition nötig, denn anders als im ersten Teil kann der Spieler nur eine begrenzte Anzahl an Waffen tragen. Natürlich gibt es auch einige neue Waffen, welche über einen primären und einen sekundären Feuermodus verfügen. Bestes Beispiel ist eine Magnum, welche im primären Modus einen normalen Schuss abfeuert und diesen im sekundären Modus explodieren lässt, was anschließend eine Menge Schaden anrichten kann.


Insgesamt wirkt das Gameplay schneller und dynamischer als im ersten Teil und unser Held ist auch weitaus anfälliger auf Angriffe. Die Gesundheitsanzeige aus Teil 1 existiert nicht mehr und weicht einer Art Tunnelblick, welcher sich bildet, wenn der Spieler getroffen wird. Da ist sofortiges „in Deckung gehen“ erforderlich. Das macht das Spielen ein wenig schwerer, aber auch weitaus interessanter. Die Checkpoints sind fast immer sehr gut gewählt und keineswegs zu weit auseinander. Der Spielspaß wird durch das Sammeln von Erfahrungspunkten gesteigert, welche z.B. für das Heilen von Kameraden verteilt werden. So kann z.B. die eigene Abwehr gesteigert werden.
 

Kommen wir nun zum Multiplayer-Modus. Hier kann der Spieler Klassiker, wie „Deathmatch“, „Team Deathmatch“ oder „Capture the Flag“ zocken. Des Weiteren unterstützt Resistance 2 auch Online-Ballereien für bis zu 60 Spieler, welche dynamisch generierte Missionen zu absolvieren haben. Das nennt sich „Skirmish Modus“ und macht mal so richtig Laune. Dabei kann der Spieler zwischen den Menschen und den Bestien wählen und ab geht die Post. Community- und Clanfunktionen stehen selbstverständlich ebenfalls zur Verfügung, um Fans bei der Stange zu halten.


Alles in allem kann ich dieses Spiel wirklich jedem empfehlen, der eine PS3 hat und Egoshooter mag. Es macht sogar Spaß, wenn man sich bei Resistance 2 einfach mal „nur“ die Gegend anschaut. Ich bin aus dem Staunen gar nicht mehr raus gekommen, so fasziniert war ich von dieser Vision der 50er Jahre. Und wenn man dann auch noch gegen Monster kämpfen darf, welche die Größe eines Hochhauses haben, dann hält es wohl niemanden mehr in den Sitzen. Also Controller raus und auf geht die zweite Schlacht bis hin zum wirklich grandiosen Finale…


Das Fazit von: Tobi

Tobi

Ich bin wirklich ein großer Shooter-Fan und habe schon viele gespielt, aber Resistance 2 hat mich in wirklich jedem Punkt überzeugt. Hier fehlt mir wirklich nichts, außer vielleicht etwas mehr Spielzeit. 10 Stunden sind schon sehr kurz. Diverse Szenarien spiele ich wieder und wieder und dabei kann der Schwierigkeitsgrad auch immer angepasst werden. Es ist jedes Mal wieder eine Herausforderung diverse Levels zu meistern. Die Kriegsszenarien kommen über eine entsprechende Soundanlage wirklich bombastisch daher; meine Nachbarn hatten ihren Spaß.


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positiv negativ
  • Klasse Mehrspieler-Modus für bis zu 60 Spieler
  • Keine Framedrops und dynamisches Gameplay
  • Extrem realistische Soundkulisse
  • Riesenmonster á la Godzilla
  • Gute Grafik mit einen extremen Weitblick
  • Fantastische und erschreckende Vision der 50er Jahre
  • Die Standard-Steuerung ist anders als beim ersten Teil
  • Kurze Spieldauer von ca.10 Stunden
  • Nervige Zombiehorden, welche zu oft vor kamen





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