Saturn 3 - Keine Rückkehr vom roten Planeten

Saturn 3 - Keine Rückkehr vom roten Planeten

Originaltitel: Saturn 3
Genre: Science-Fiction
Regie: Stanley Donen
Hauptdarsteller: Farrah Fawcett
Laufzeit: BD (89 Min)
Label: Koch Media Home Entertainment
FSK 16

Saturn 3 - Keine Rückkehr vom roten Planeten   30.01.2018 von Panikmike

1980 erschien ein Science-Fiction-Film aus Großbritannien, der ein Jahr später sogar als schlechtester Film für die Goldene Himbeere nominiert wurde. Viele fanden Saturn 3 unglaubwürdig, unrealistisch und nicht nachvollziehbar – und genau deswegen hat unser Redakteur Panikmike einen Blick auf den Film geworfen. Koch Media veröffentlichte am 08.10.2015 ein Steelbook und nun auch für die breite Masse eine normale Blu-ray als Amaray…

 

Inhalt


Alex (Farrah Fawcett) und Adam (Kirk Douglas) leben auf dem Saturnmond Tethys in der Station Saturn 3. Seit drei Jahren versuchen die beiden Forscher die Nahrungsmittelknappheit auf der Erde zu beenden, doch bisher fehlt ihnen die richtige Möglichkeit dazu. Sehr langsam nähern sie sich ihrem Ziel, was von Captain Benson und seinem Superroboter namens Hector beschleunigt werden soll. Die „Halbgott“-Serie arbeitet viel schneller und effizienter und soll einen der beiden Forscher ablösen. Hector kann eine Art Bewusstsein entwickeln, welches auf dem des Programmierers basiert – in dem Fall von Benson. Als Hector aber eine Fehlfunktion hat, wird er demontiert und der Plan über den Haufen geworfen. Doch zusammen mit ein paar anderen Robotern kann sich der Superroboter wieder zusammensetzen und hat von nun an seine eigenen Pläne…

 

Der Film ging in der Riege der 80er-Jahre Science-Fiction-Filme total unter, da er auch viele schlechte Kritiken mitsamt der Goldenen Himbeere bekommen hat. Die Schauspieler machen dabei allerdings eine gute Figur und spielen ihre Rollen gekonnt und überzeugend. Der gesamte Film besteht lediglich aus einigen Blech-Statisten und drei Hauptdarstellern, was eine größere Herausforderung für die leider schon verstorbene Farrah Fawcett, Kirk Douglas und Harvey Keitel war. Trotzdem kann der Film nur bedingt unterhalten, alleine das Drehbuch selbst war schon nichts Besonderes – im Vergleich zu vielen anderen Science-Fiction-Produktionen in diesem Jahrzehnt. Der Film ist mittlerweile in einigen Kreisen zum Kultfilm avanciert und als Science-Fiction-Fan sollte man ihn trotz der Goldenen Himbeere mal gesehen haben.

 

Details der Blu-ray

 

Die Qualität der Blu-ray ist gut, wenngleich auch nicht mit aktuellen Produktionen vergleichbar. Das Bild ist die meiste Zeit scharf und weist einen guten Kontrast vor, immer wieder gibt es allerdings ein Bildrauschen, was aber zum Kultfaktor des Films passt. Der Ton ist sehr frontlastig, was sehr schade ist. Tosende Effekte gibt es kaum, dafür ist die Trennung der Kanäle sauber und man versteht zu jederzeit die Stimmen der Protagonisten. Koch Media hat aber einige Extras spendiert, was dem Fan wieder milde stimmen wird. Insgesamt gibt es fast eine Stunde an Bonusmaterial.

 

Bildergalerie von Saturn 3 - Keine Rückkehr vom roten Planeten (17 Bilder)

Details des Steelbooks

 

Das Steelbook von Koch Media ist qualitativ sehr hochwertig. Im Vergleich zu der älteren Steelbook-Generation von Koch Media haben die Neuen endlich auch einen Innendruck. Die Auflage von Saturn 3 ist sehr gering und beläuft sich gerade mal auf 4000 Stück, Fans sollten also schnell zugreifen. Die Vorderseite zeigt den Roboter Hector, die Rückseite ein Artwork der Hauptdarstellerin Alex. Innen gibt es Kirk Douglas in schwarz-weiß zu bewundern und natürlich die Blu-ray mit dem Aufdruck des Covers inklusive des Logos. Zusätzlich ist eine Kartonage dabei, welche Szenenfotos, den Klappentext und diverse Informationen zur Blu-ray zeigt.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

 

Ich kannte Saturn 3 vor der Veröffentlichung nicht, war aber sehr gespannt darauf. Alleine wegen Kirk Douglas und Harvey Keitel wollte ich den Film ansehen, da beide doch richtige Hollywood-Größen sind. Leider können die beiden und auch Farrah Fawcett das Ruder nicht herumreißen, das gibt die Story leider nicht her. Natürlich muss ein Science-Fiction-Film nicht realistisch sein, doch nachvollziehbar ist er in einer gewissen Weise auch nicht und glaubwürdig – naja, lassen wir das. Wer unvoreingenommen an die Sache rangeht, bekommt einen kultigen Science-Fiction-Film präsentiert, der durchaus unterhalten kann.


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