Son of a Gun

Son of a Gun

Originaltitel: Son of a Gun
Genre: Action
Regie: Julius Avery
Hauptdarsteller: Ewan McGregor • Brenton Thwaites
Laufzeit: DVD (108 Min) • BD (112 Min)
Label: Ascot Elite
FSK 16

Son of a Gun   08.04.2015 von Assimilator

Seit Trainspotting ist der schottische Schauspieler Ewan McGregor bekannt, seinen Durchbruch konnte er als Obi-Wan Kenobi in Star Wars: Episode I feiern. Mittlerweile spielt er in sehr vielen Filmen die Hauptrolle, und ist in Son of a Gun als Brendan Lynch zu sehen …

 

JR (Brenton Thwaites) sitzt sechs Monate im Gefängnis für ein minderschweres Verbrechen. Um dort zu überleben, geht er einen Deal mit dem Verbrecher Brendan Lynch (Ewan McGregor) ein: Lynch beschützt JR im Gefängnis und als Gegenleistung wird er einige Dinge nach seiner Entlassung für Lynch regeln. Als er endlich auf freie Füße kommt, trifft JR auf den Gängerboss Sam (Jacek Koman), welcher JR ein Apartment sowie einen Koffer übergibt. Außerdem bekommt JR von Tasha (Alicia Vikander), der Geliebten von Sam, ein Handy, über welches er weitere Anweisungen erhalten wird.

 

Tage später besorgt JR auf Befehl Waffen und einen Hubschrauber, mit welchem er im Gefängnis landet und Lynch zusammen mit zwei anderen Häftlingen befreit. Nachdem die Vier festgestellt haben, dass einer der Häftlinge wegen Vergewaltigung eingessen hat, wird dieser aus der Gruppe ausgeschlossen und JR, Lynch und Sterlo machen sich auf den Weg zu JRs Wohnung und um Sam zu treffen. Dieser hat die Befreiung eingefädelt, weil er einen großen Raubzug mit Lynch vor hat. Zusammen wollen sie in eine Goldmine einbrechen und Gold im Wert von über vier Millionen Dollar klauen ...

 
Son of a Gun ist ein Film, welcher vor allem von seinen beiden Hauptdarstellern getragen wird. Ewan McGregor spielt hier auf gewohnt gutem Niveau, während Brenton Thwaites deutlich zurück bleibt. Dies wird vor allem in der Beziehung zwischen JR und Tasha deutlich, welche natürlich verboten ist, aber die Teenager setzen sich darüber hinweg und leben ihre Beziehung heimlich aus. So klischeehaft dieser Handlungsteil ist, so schlecht ist er gespielt. Es fehlt einfach die Chemie zwischen Thwaites und Vikander, sodass man den beiden nicht abnimmt, dass sie gewillt sind, alles für ihre Liebe zu riskieren. Hinzu kommt, dass dieser Handlungsstrang natürlich extrem klischeebelastet ist. Darüber hinaus ist die Handlung des Films generell jedoch sehr gut und unterhaltsam. Bereits zu Beginn wird klar, dass Lynch ein eiskalt berechnender Krimineller ist, welcher jedoch nur tötet, wenn es unbedingt sein muss. Dieser Charakter macht den Film äußert interessant, wobei wie bereits erwähnt Ewan McGregor einiges tut, um den Charakter entsprechend zum Leben zu erwecken. Der Film selbst ist eher ruhig. So ist zum Beispiel die Musik die ganze Zeit nur dezent im Hintergrund. Die Aufnahmen der Kamera sind sehr ruhig gehalten und fangen bisweilen traumhafte Aufnahmen der australischen Landschaft ein. Der Schnitt schließt sich dem an, sodas auch bei Actionsequenzen der Film meilenweit von einem Michael Bay Actionkracher entfernt ist.
 

Bildergalerie von Son of a Gun (14 Bilder)

Das Bild der Blu-ray ist durchweg gestochen scharf, der Sound ist deutlich und sowohl die deutsche Synchronisation als auch die Original-Version können überzeugen. Für das ungeübte Ohr ist der australische Akzent der Charaktere bisweilen kaum zu verstehen, hier helfen leider nur deutsche Untertitel weiter. Schade, mit englischen Untertiteln wäre das Filmerlebnis noch besser. Hinzu kommen einige Extras wie Trailer, Interviews und ein Making of.

Das Fazit von: Assimilator

Assimilator

Son of a Gun ist ein Film, welcher sich im Trailer etwas actionlastiger verkauft, als er am Schluss ist. Hinzu kommt, dass ohne die beiden Schauspieler McGregor und Thwaites der Film wahrscheinlich komplett in der Versenkung der DVD- und Blu-Ray-Regale verschwinden würde. Die Kombination funktioniert jedoch soweit gut. Zwar spielt McGregor den jungen Thwaites an die Wand, jedoch kann auch er ab und zu aus dem Schatten hervor kommen. Wie bereits beschrieben fehlt die Chemie zwischen Thwaites und Vikander, sodass diese Beziehung zwischen JR und Tasha künstlich wirkt. Dennoch ist Son of a Gun alles in allem ein Film, den man durchaus schauen kann.


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Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Der Trailer des Films war sehr vielversprechend, leider konnte mich der Film im Ganzen nicht so begeistern. Auch wenn Ewan McGregor mitspielt, so kann er den Film in meinen Augen nicht retten. Leider kann er sich auch nicht so ganz entfalten, sein Charakter wäre zu jederzeit austauschbar. Der restliche Cast ist aber nicht besser, denn irgendwie kann keiner wirklich überzeugen.  Die Geschichte selbst ist nichts Neues, jedoch anders in Szene gesetzt. Die Mischung aus Action, Drama und Thriller ist zwar durchaus gelungen, dennoch gibt es Längen und ein gewisses Chaos, sodass der Film dadurch einige Schwächen hat. Alles in allem ist der Film sehenswert, aber nichts besonders. Der Begriff Mainstream passt in meinen Augen wie die Faust aufs Auge!


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