Stephen Kings: Dead Zone

Stephen Kings: Dead Zone

Originaltitel: The Dead Zone
Genre: Horror-Thriller
Regie: David Cronenberg
Hauptdarsteller: Christopher Walken
Laufzeit: DVD (100 Min) • BD (104 Min)
Label: Koch Media Home Entertainment
FSK 16

Stephen Kings: Dead Zone   21.02.2018 von Panikmike

Regisseur David Cronenberg ist für seine etwas anderen Filme bekannt. Die meisten seiner Werke siedeln sich zwischen Horror, Science-Fiction und Thriller an, 1983 veröffentlichte er den Film Dead Zone, der auf dem bekannten Roman von Stephen King basiert. Von Koch Media gibt es nun ein Mediabook, welches wir mal genauer unter die Lupe genommen haben…


Inhalt

 

Johnny Smith (Christopher Walken) ist ein junger Lehrer, der schon bald seine Freundin Sarah (Brooke Adams) heiraten wird. Als er eines Tages nachts von ihr nach Hause fährt, geschieht aber ein Unglück, welches sein ganzes Leben verändert. Er rast in einen umgestürzten LKW und fällt für fünf Jahre ins Koma. Als er dann wieder erwacht, ist seine Freundin mit einem anderen Mann verheiratet, hat ein Kind und irgendetwas hat sich verändert. Als er dann einer Krankenschwester die Hand gibt hat er die Vision, dass deren Tochter in Lebensgefahr schwebt, weil ihr Zimmer zu Hause brennt. Aufgrund des Vorfalles kommt auf, dass Johnny die Zukunft vorausgesehen hat. Von nun an versucht er in sich verschlossen mit seiner neuen Gabe klarzukommen. Doch eines Tages sieht er ein schreckliches Ereignis, welches ihn dazu bewegt die Welt verändern zu müssen…

 

Eigentlich erwartet man von einem Cronenberg-Film Horror und schockierende Bilder, die man in Dead Zone aber vergeblich sucht. As ganze Werk ist sehr ruhig, kann aber durch seine spannenden und interessanten Szenen glänzen. Viele Kritiker feiern Dead Zone auch heute noch als eine gelungene Verfilmung eines Stephen King Romans, manche Fans sehen das aber anders. Nicht jeder kommt mit der ruhigen Art des Films klar, der stellenweise auch langatmig ist und nicht in Fahrt kommt. Dennoch können die Schauspieler, die gewählten Settings und der dezente Soundtrack im Hintergrund überzeugen – wenn auch nicht über die komplette Laufzeit hinweg.

 

Details der Blu-ray

 

Die Bildqualität ist ganz gut geworden, dennoch merkt man dem Film das Alter an. Die Farben sind ein wenig blass, ein Bildrauschen ist ein stetiger Begleiter und auch der Kontrast könnte ein wenig besser sein. Dafür wird das Flair der 80er aufgefangen, ein Wunder sollte man sich mit dieser Veröffentlichung aber nicht erwarten. Der Ton ist wie erwartet sehr frontlastig, die Dialoge sind gut verständlich, teilweise aber ein bisschen zu leise. Ansonsten gibt es massig Extras, welche eine zusätzliche Laufzeit von über 100 Minuten mit sich bringen.

 

Bildergalerie von Stephen Kings: Dead Zone (8 Bilder)

Details des Mediabooks

 

Koch Media veröffentlichte den Film in ihrem dicken Sonderformat, welches sich zu Filmen wie Blow Out oder American Psycho gesellen kann. Die Informationen stehen wie gehabt direkt auf der Rückseite, auf eine J-Card wurde erneut verzichtet. Leider ist das Cover ein wenig lieblos gestaltet worden, es zeigt nämlich lediglich das Logo mit einem kleinem Artwork inklusive dem Satz: „Ein Film von David Cronenberg“. Hier hätte man sich besser für eines der vielen Cover entschieden, die sich im Laufe der Zeit in den verschiedenen Ländern angesammelt haben. So sieht alles nämlich ein wenig lieblos aus und stellt im Regal nichts Besonderes dar. Innendrin befinden sich die drei Discs (2 DVDs, 1 Blu-ray) sowie ein 20-seitiges Booklet mit Bildern und Text.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Bisher kannte ich den Film nicht, aber ich wollte ihn schon lange sehen, da ich ein Cronenberg-Fan bin. Ehrlich gesagt bin ich aber ein wenig enttäuscht, da ich mir mehr Action und gewaltige Bilder erwartet hatte. Dead Zone ist nicht schlecht, in meinen Augen ist er aber nur durchschnittlich. Zwar ist er stellenweise spannend und auch durch die ruhigen Kamerafahrten interessant, andererseits aber teils auch langatmig und langweilig. Wer sich Action und Horror erwartet, ist hier fehl am Platz. Wer gerne Thriller schaut und mit der ruhigen Art klarkommt, kann aber beruhigt einen Blick riskieren. Das Mediabook ist ganz nett, mehr aber auch nicht. Mir gefällt das Cover überhaupt nicht, da ich es lieblos finde und es einfach nicht zum Film passt. Daher gibt es von mir auch nur 6 von 10 Punkte – mehr ist bei dieser Veröffentlichung nicht drin.


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