Texas Killing Fields

Texas Killing Fields

Originaltitel: Texas Killing Fields
Genre: Action / Thriller
Regie: Ami Canaan Mann
Hauptdarsteller: Sam Worthington
Laufzeit: Ca. 105 Minuten
Label: Ascot Elite
FSK 16

Texas Killing Fields   16.07.2012 von Panikmike

Eine Mordserie erschüttert eine Kleinstadt in den USA. In einer sumpfigen Gegend werden immer wieder tote junge Frauen und Mädchen gefunden, vom Täter fehlt bisher jede Spur. Die Polizeibeamten Souder und Heigh kümmern sich um diesen Fall, jedoch ist es ein Wettlauf gegen die Zeit, es werden immer mehr Personen vermisst …

Die Polizeiermittler Mike Souder (Sam Worthington) und Brian Heigh (Jeffrey Dean Morgan) haben in ihrem Bezirk viel zu tun. Brian ist ein frischer Cop aus New York, der in die abgelegenen Kleinstadt Texas City versetzt wurde. Daher hat er eine andere Arbeitsweise als sein Kollege Mike. Außerhalb des Zuständigkeitsbereichs gibt es von Zeit zu Zeit immer mehr Ermittlungen, welche nicht blindlings an beiden vorbei gehen. Brian möchte die Mordserie an den jungen Frauen und Mädchen aufklären, Mike erklärt ihm jedoch, dass es nicht seine Arbeit ist und auch nicht werden soll. Sie haben im eigenen Bezirk genügend zu tun. Die Einheimischen nennen den Ort  „Texas Killing Fields“, eine sumpfige Gegend, die für Verbrechen geradezu prädestiniert ist. Der Serienmörder deponiert dort die Leichen der jungen Frauen und Mädchen und hinterlässt der Polizei sogar immer einen auffälligen Hinweis. Trotzdem ist der Täter noch nicht gefasst und die Ermittler haben keine Spur, die auf eine Person passen würde.

Eines Tages jedoch bekommt Mike einen Anruf des Mörders und sie müssen live miterleben, wie der Killer eine Frau missbraucht und tötet. Natürlich geht das an beiden nicht spurlos vorbei, sie widmen sich von nun an dem brutalen und emotionslosen Verbrecher. Sie haben jedoch immer noch keine Spur, bis zu dem Zeitpunkt als Anne (Chloe Moretz) verschwindet und sie von nun an gegen die Zeit kämpfen müssen …

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit. Seit den 60iger Jahren sind in den berüchtigten „Texas Killing Fields“ über 60 Mädchen und junge Frauen gefunden worden. Die Stimmung des Films ist sehr ruhig und beklemmend, Regisseurin Ami Canaan Mann bringt die makabre Situation des Ortes sehr gut rüber. Die Geschichte ist anfangs jedoch sehr zäh und braucht ewig, bis sie an Fahrt gewinnt. Der Zuschauer hat mittendrin sogar das Problem die vielen parallelen Handlungsstränge zu verarbeiten und zu verstehen. Auch wenn zum Schluss die wichtigsten Fakten aufgeklärt werden, so fehlen dem Zuschauer viele Informationen, die er eigentlich benötigen würde. Die Rolle von Anne ist zwar gut besetzt, jedoch man sich selbst am Ende des Films noch nicht in sie reinversetzen, Geschweige denn mit ihr mitfühlen. Das wäre aber sehr wichtig gewesen, denn so plätschert der Film vor sich hin und beim Abspann denkt man sich: schon wieder ein Thriller, der einen ziemlich kalt lässt. Eigentlich sollte dieser aber mitreißen, Angst verbreiten und den Schweiß auf die Stirn treiben. Im Endeffekt bleibt ein fader Beigeschmack und der Fan wundert sich, warum er über den Film nicht viel nachdenken mag.

Bildergalerie von Texas Killing Fields (10 Bilder)

Die Qualität der Blu-ray ist leider auch nicht dass, was ein Zuschauer heutzutage erwartet. Das Bild ist teilweise verwaschen und detailarm, in manchen Szenen dominiert sogar ein heftiges Bildrauschen. Andere Szenen sind dafür wieder super klar und mit einem schönen Farbspektrum versehen. Sieht man das gesamte Ergebnis des Werks, dann würde ich es maximal im Mittelfeld einordnen. Tontechnisch geht Texas Killing Fields allerdings in Ordnung. Die Stimmen kommen klar getrennt aus dem Center und die Dolby Digital Anlage bringt hin und wieder Töne zur Unterstützung der Atmosphäre. Auch wenn kaum Effekte vorhanden sind, passt alles zur beklemmenden Situation des Films.
 


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Aufgrund der Beschreibung auf der Blu-ray war ich wirklich neugierig und wollte den Film unbedingt sehen. Leider waren meine Erwartungen viel zu hoch und konnten nicht annähernd erfüllt werden. Der Film ist im Grunde gar nicht so schlecht, leider fehlt es ihm an einer klaren Struktur und vor allem an Charakter. Ich konnte mich zu keiner Zeit richtig in die Protagonisten reinversetzen, dafür fehlten mir Informationen und eine Zeichnung der Charaktere. Alle Schauspieler spielen zwar gekonnt ihre Rollen, trotzdem fühlte ich zu keiner Zeit richtig mit. Doch das müsste ich bei diesem makabren Thema! Vielleicht lag es an der späten Uhrzeit oder aber doch an dem Werk, dass ich während des Films des Öfteren gähnen musste. Im Nachhinein muss ich sagen, dass zwar der Schluss gut war, aber der Rest einfach zu langatmig und öde. Hartgesottene Thriller-Fans können einen Blick darauf werfen, werden aber nichts verpassen, wenn sie den Film nicht ansehen.


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