The Quest - Die Serie, die komplette zweite Staffel

The Quest - Die Serie, die komplette zweite Staffel

Originaltitel: The Librarians
Genre: Abenteuer
Regie: Marc Roskin • Jonathan Frakes
Hauptdarsteller: John Larroquette
Laufzeit: DVD (405 Min) • BD (408 Min)
Label: Universum Film
FSK 12

The Quest - Die Serie, die komplette zweite Staffel   06.06.2016 von Born2bewild

Nach der Spielfilmtrilogie um den Bibliothekar Flynn Carsen (Noah Wyle) wurde The Quest im Serienformat fortgesetzt. Am 13.05.2016 erschien die zweite Staffel, die wir unter die Lupe nehmen durften…

 

Vor ein paar Monaten wurde die verschwundene Magie wieder freigesetzt. Zu dieser Zeit fand auch ein mächtiger Magier einen Teil der Kraft wieder. Es ist kein geringerer als Shakespeares Prospero. Er schmiedet seitdem einen Plan, wie er seine komplette Macht wiedererlangen kann, um Herrscher der gesamten Menschheit zu werden.

 

Die Bibliothekare sind verstreut auf der Welt unterwegs, um Artefakte zu bergen, als sie über ihre Schnippselbücher Informationen zu neuen Missionen bekommen. Das Merkwürdige ist, dass sie alle unterschiedliche Artefakte bergen sollen, aber jeder im selben Museum in Manhattan. Also machen sie sich alle getrennt voneinander auf den Weg dorthin.

 

Leider ist das ehemalige Team etwas angeschlagen und so fällt ihnen erst sehr spät auf, dass die vermeintliche Mission ein finsterer Plan des Magiers Prospero ist. Er hat eine weitere Shakespeare-Figur befreit, die ihm dabei helfen soll, seinen Plan umzusetzen und die Bibliothekare hinters Licht zu führen. Hinzu kommt, dass einer seiner Helfer einen riesigen Sturm über New York herbeigerufen hat, der die Stadt zu zerstören droht.

 

Als den Bibliothekaren der Plan klar wird und sie anfangen wieder im Team zu arbeiten, scheint die Lage schon aussichtslos. Der riesige Hurricane verschwindet nicht und Prospero hat seine Macht schon fast vollständig wiedererlangt.

 

Wird es Flynn Carsen und seinen Weggefährten gelingen, den finsteren Magier aufzuhalten? Wird das Team als solches fungieren oder wird es wieder in seine einzelnen Egos zerfallen?

 

Das Abenteuer der Bibliothekare beginnt mit einigen „alten Bekannten“ aus diversen Büchern, die von Shakespears Prospero ebenfalls zum Leben erweckt werden. So machen die Abenteurer Bekanntschaft mit einem Charakter aus Alice im Wunderland und Frankenstein. Wie auch aus den Kinofilmen gewohnt, ist der Ablauf der Geschichten nicht bierernst, sondern mit viel Humor gestaltet. Positiv zu erwähnen ist, dass Noah Wyle als der ursprüngliche Bibliothekar Flynn Carsen immer wieder in Gastauftritten zu sehen ist.

 

Da dies unser erstes Review zur Serie ist, möchten wir euch die Charaktere kurz vorstellen:

 

Flynn Carsen – der ursprüngliche Bibliothekar

Flynn ist bereits bekannt aus den Spielfilmen. Er wollte sich zuerst zur Ruhe setzen und einen Nachfolger finden. Leider ging das Ganze nicht wirklich gut und nun hat er neben seiner Beschützerin Eva Baird (Rebecca Romijn) noch drei weitere Bibliothekare, denen er immer wieder unter die Arme greift.

 

Jake Stone (Christian Kane) – der Draufgänger

Jake präsentiert außen eine harte Schale, hat aber einen weichen Kern, was er natürlich nie zugeben würde. Er muss schon sehr in der Klemme stecken, um zuzugeben, dass er Hilfe benötigt. Auch wenn er es nicht zeigt, sind ihm seine Mitstreiter sehr ans Herz gewachsen und eigentlich kann er nicht ohne sie.

 

Cassandra Cillian (Lindy Booth) – das Genie

Cassandra hat eine Vorliebe für Mathematik und Physik. Ihre Analysefähigkeiten sind unabdingbar für das Team. Ihre Gedankengänge sind so kompliziert, dass sie dem Zuschauer zum Teil als grafische Einblendungen veranschaulicht werden. Von ihrer hohen Intelligenz abgesehen ist sie aber – bibliothekarentypisch – eine sehr hibbelige und zerstreute Persönlichkeit.

 

Ezekiel Jones (John Harlan Kim) – der Taschendieb

Ezekiel ist ebenfalls ein Genie. Neben seiner außerordentlichen technischen Begabung ist er auch ein Meister der Manipulation und somit ein hervorragender Dieb. Er wirkt, genauso wie Jake, etwas überheblich, was aber in Anbetracht der gefährlichen Missionen eine gute Voraussetzung zu sein scheint.

 

Jenkins (John Larroquette) – der Bewahrer der Bibliothek

Jenkins ist eine Art Ruhepol für das Team der Bibliothekare. Er hält nicht nur das Team bei Laune, sondern hilft auch mit wertvollen Ratschlägen aus seiner langjährigen Erfahrung. Er weiß in der Regel auch, wo welches Artefakt zu finden ist.

 

Bildergalerie von The Quest - Die Serie, die komplette zweite Staffel (8 Bilder)

Die Blu-ray bietet eine hervorragende Bildqualität. Neben den scharfen Bildern ist auch der Kontrast sehr gut gewählt. Der Sound kommt wahlweise im 5.1 Surround oder in Stereo aus den Boxen und ist sehr ausgeglichen. Das Einzige worüber man sich in technischer Hinsicht beschweren könnte sind die nicht so guten Computer-Effekte. Als Extras wird neben Interviews der Regisseure zu allen zehn Folgen ein Blick hinter die Kulissen geboten. Der Umfang der Extras ist mit ca. 50 Minuten relativ groß.

 

Abschließend noch der Episodenguide:

 

  • Folge 01: Das versunkene Buch
  • Folge 02: Der zerbrochene Stab
  • Folge 03: Der verborgene Friedhof
  • Folge 04: Der Riss der Dimension
  • Folge 05: Die Seele der Bibliothek
  • Folge 06: Der Vertrag mit dem Teufel
  • Folge 07: Das Bild der Unsterblichkeit
  • Folge 08: Gefangen in der Zeitschleife
  • Folge 09: Im Bann des Zauberers
  • Folge 10: Die Reise in die Vergangenheit

Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Auch wenn die Serie den Filmen in Sachen Budget und somit auch Effekten etwas hinterherhinkt, so kann sie mich doch überzeugen. Der Witz der Filme wird sehr gut fortgesetzt und das Team der drei Bibliothekare ist perfekt zusammengesetzt. Gekrönt wird das Ganze dann von Noah Wyles Gastauftritten als Flynn Carsen. Er ist in meinen Augen immer noch die Nummer eins unter den Bibliothekaren. Allerdings liegt das sicherlich auch zu großen Teilen daran, dass man sein Gesicht durch die Filme schon besser kennt als die des restlichen Teams. Mit nur zehn Folgen ist der Umfang zwar nicht so groß, aber es ist eine hervorragende Unterhaltung für zwischendurch. Daher 7/10 Punkte.


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