Tomb Raider

Tomb Raider

Originaltitel: Tomb Raider
Genre: Action • Abenteuer • Drama
Regie: Roar Uthaug
Hauptdarsteller: Alicia Vikander
Laufzeit: DVD (113 Min) • BD (118 Min)
Label: Warner Home Video
FSK 12

Tomb Raider   03.08.2018 von Born2bewild

Im Moment ist es ja Mode, Remakes oder Fortsetzungen von „Klassikern“ wie Blade Runner oder auch Star Wars zu produzieren. Auch der Videospieleklassiker Tomb Raider, deren Hauptdarstellerin Lara Croft einst von Angelina Jolie verkörpert wurde, bekommt eine Neuauflage. Ob die Geschichte um die Schatzjägerin mitsamt ihrer neuen Darstellerin überzeugen konnte, erfahrt Ihr in unserem Review…

 

Inhalt

 

Laras (Alicia Vikander) Mutter ist schon früh verstorben. Daher wuchs sie größtenteils bei ihrem Vater (Dominic West) auf. Dank der erfolgreichen Firma und dem damit verbundenen Vermögen, fehlte es ihr an nichts. Außer vielleicht dem Wichtigsten in ihrem Leben, dem Vater, der immer wieder auf längere Reisen ging. Eines Tages kehrte er von seiner Reise nicht mehr zurück. Jahrelang lebte sie mit der Ungewissheit, ob ihr Vater noch am Leben ist, oder nicht.

 

Mittlerweile schon eine junge Erwachsene, hat sie immer noch nicht die Unterlagen zur Bestätigung des Todes ihres Vaters unterschrieben. Das führt dazu, dass das Familienvermögen eingefroren ist und die Firma ihres Vaters langsam den Bach runtergeht. Lara, die durch die Trauer über den verschwundenen Vater nichts Vernünftiges gelernt hat, ist pleite. So gerät sie mit dem Gesetz in Konflikt und Ana (Kristin Scott Thomas), eine Angestellte der Firma, holt sie raus. Sie versucht Lara zu überzeugen, endlich den Tod ihres Vaters zu akzeptieren und das Vermögen und die Firma anzunehmen. Lara überlegt lange und entscheidet sich dann zu unterschreiben. Doch der Termin mit dem Anwalt wird von einem vererbten Rätsel, das ihr ihr Vater vermachen wollte, unterbrochen. Dadurch kommt sie den eigentlichen Machenschaften ihres Vaters, der Schatzsuche und der Jagd nach dem Grab der sagenumwobenen Königin Himiko auf die Spur. Sie soll die Macht über den Tod haben und Laras Vater hat wohl die verschollen geglaubte Insel Yamatai gefunden, auf der sich das Grab befinden soll. Allerdings war auch eine militante Geheimorganisation auf der Suche danach und sie kamen sich in die Quere. Entgegen eines letzten Wunsches ihres Vaters steckt sie seine Aufzeichnungen ein und begibt sich auf die gefährliche Suche nach dem Grab und dem Verbleib ihres Vaters…

 

Ist Laras Vater noch am Leben und wird sie ihn finden? Wer ist diese Geheimorganisation oder ist es nur ein Hirngespinst eines Abenteurers?

 

Vom Typ her ist Alicia Vikander völlig anders als ihre Vorgängerin Angelina Jolie. Diese ist meiner Meinung nach auch näher an der ursprünglichen Videospielvorlage dran. Nichtsdestotrotz macht aber auch Alicia eine hervorragende Figur, die keine knallharte Lara zeigt, sondern eine junge Lara, der es eben nicht leicht fällt einfach jemanden zu erschießen, weil er im Weg ist. Somit wird die Videospielgeschichte etwas authentischer und menschlicher dargestellt. Der Zuschauer bekommt ein sehr gutes Abenteuer mit einigen Actioneinlagen und einer ausgewogenen Dramatik geboten.

 

Bildergalerie von Tomb Raider (9 Bilder)

Details der Blu-ray

 

Die uns vorliegende Blu-ray-Fassung weist eine hervorragende Bildqualität mit einer ausgezeichneten Schärfe auf. Auch der Kontrast ist ebenso wie der Sound sehr gut abgemischt. Beim Sound hat man auf Deutsch die Wahl zwischen Dolby Atmos-TrueHD und DTS-HD Master Audio, die beide eine Wohltat für die Ohren darstellen. Abgerundet wird das Ganze noch durch ein paar interessante Extras und dem obligatorischen Wendecover.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Ich muss sagen, ich hatte erst so meine Zweifel, ob mich die neue Lara überzeugt. Irgendwie passte mir der Körperbau nicht zur Videospielvorlage. Doch Vikander zeigt, dass sie eine Kämpferin wie Lara ist und gegen Ende war mir die alte Lara dann schon egal. Auch die realistischere Darstellung finde ich sehr gut und bin sehr gespannt, ob es eine Fortsetzung gibt und ob die Macher diese ebenso überzeugend produzieren können. Abschließend komme ich daher auf 8/10 Punkte.


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