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Universal Squadrons - Das Elitekommendo
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BEWERTUNG |
15.03.2015 von Assimilator
Wenn ein Film auf der Rücksseite der DVD mit “Actionreicher Reisser” beworben wird, stimmt uns Redakteure dies meist bereits misstrauisch. Ob das Misstrauen bei Universal Squadron gerechtfertigt ist, haben wir getestet ...
Captain Lance Deakin (Riley Smith) ist Soldat und kürzlich aus dem Irakkrieg zurück gekehrt. Auf seiner Farm in Texas versucht er nun, zusammen mit seiner bildhübschen Freundin Becca (Willa Ford) und seinem Freund Corky (David Born), die Farm vor dem Bankrott zu retten. Im Irak selbst hat Lance die meiste Zeit nur Videospiele gespielt und sich mit seinem Team amüsiert, den wirklichen Krieg hat er nicht mitgemacht. Dies missfällt vor allem Lances Vater, welcher im Vietnamkrieg gedient hat und dort als Kriegsgefangener schwer misshandelt wurde. Für ihn ist sein Sohn kein richtiger Soldat. Obwohl Lance im Irak keinen Kämpfen ausgesetzt war, plagen ihn immer wieder Alpträume, in welcher eine Krankenschwester mit einem Kopfschuss vor ihm steht. Als Corky bei einem Unfall verletzt wird, kann Lance schnell helfen und mit bloßer Kraft ein Tor öffnen kann, wundert sich die Familie zwar, jedoch denkt man nicht weiter darüber nach. Um ein wenig vom Streß abzuschalten, entscheiden sich Lance und Beccy, zusammen mit ihrem Freund zu einem Tanzabend zu gehen. Als Beccy hier von einer alten Flamme zum Tanzen aufgefordert wird, sieht Lance rot und verprügelt den Nebenbuhler. Aufgrund dieses Zwischenfalls wird Lance ins örtliche Krankenhaus gebracht, wo Dr. White ihn untersuchen und eine Lösung für die Gewaltausbrüche und die Alpträume finden soll.
Wenn man als Filmfan im Laden steht, und den Namen Universal Squadron liest, denkt man unweigerlich an Universal Soldiers, Jean-Claude Van Damme und tolle Action. All dies fehlt Universal Squadrons leider völlig. So kann der Film weder mit Handlung, noch mit Schauspielern oder gar Effekten überzeugen. Der Drehbuchschreiber hatte leider weder vom Militär und den dortigen Gegebenheiten Ahnung, noch wusste er, wie man eine spannende Story schreibt. Eine einzige kleine Wendung beziehungsweise Überraschung gibt es dann doch noch. Die soll hier allerdings nicht verraten werden, damit es überhaupt noch einen Grund gibt, diesen Film zu schauen. Die Schauspieler sind leider wie von einem anderen Stern, sehr steif und leiern ihre Dialoge runter. Hier kann auch die sexy Willa Ford nichts ändern, auch wenn sie immer wieder mit sehr engen Oberteilen versucht, den Zuschauer wach zu halten. Selbst Namen wie Barry Corbin oder Christiane Kane spielen in diesem Film zwar mit, jedoch scheinen sie nicht wirklich zu spielen. Zu guter Letzt bleiben noch Effekte und Sound, welche sich auf durchschnittlichem C-Movie Niveau befinden. Der Datenträger beinhaltet sowohl eine deutsche als auch eine englische Tonspur, wobei die deutsche Fassung so schlecht ist, dass sie dem Film wiederum einen gewissen Trash Faktor verleiht. Die englische Fassung ist hier nur noch mehr Qual für den Zuschauer.
Cover & Bilder © ... Das Fazit von: Assimilator
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