Varsity Blood

Varsity Blood

Originaltitel: Varsity Blood
Genre: Horror-Slasher
Regie: Jake Helgren
Hauptdarsteller: Lexi Giovagnoli • Wesley Scott

Varsity Blood   07.12.2014 von Mario von Czapiewski

Slasherfilme gibt es wie Sand am Meer. Sämtliche Feiertage, Alltagssettings oder andere Besonderheiten wurden bereits in diesem meist recht eintönig ablaufenden Genre verarbeitet. Durch diese unglaubliche Masse ist es für neue Filme besonders schwer geworden hervorzu“stechen“. So auch für den Teenieslasher Varsity Blood, der vor kurzem still und heimlich in den USA auf DVD erschien ...

 

Eine Gruppe Jugendlicher (teilweise Cheerleader) feiern in einem alten Farmhaus eine Party. Was sie allerdings noch nicht wissen ist, dass ein Wahnsinniger, verkleidet als das Highschool-Maskottchen mit einer Axt und einem Bogen, Jagd auf die jungen Menschen machen wird - angetrieben von einem düsteren Geheimnis aus der Vergangenheit ...

 

Klingt alles sehr bekannt? Ist es auch. Varsity Blood erfindet das Genre wahrlich nicht neu und kombiniert bekannt funktionierende Faktoren wie Cheerleader, ein düsteres Geheimnis, ein altes Gemäuer, ein entlaufender Wahnsinniger und eine groteske Maskerade zu einem klassisch ablaufenden Slasherfilm. Außer Debbie Rochon (Killjoy 2, Sick Boy) gibt es auch in der Besetzungsliste nichts Bekanntes zu entdecken.

 

Interessanter jedoch wird es, wirft man einen Blick hinter die Kamera. Bei Varsity Blood handelt es sich um das Regiedebüt des amerikanischen Drehbuchautor Jake Helgren. Sein letzter Film, bei welchem er ausschließlich das Drehbuch schrieb, war der solide Slasher Bloody Homecoming, der just vor wenigen Wochen in Deutschland erschien. Erzählerisch bemerkt man Ähnlichkeiten in Varsity Blood. Helgren vereint klassische Genrebestandteile mit bekannten, aber durchaus beliebten Klischees zu einem Slasher, wie man ihn erwartet. Helgren verspricht und liefert. Dabei sieht man dem Film deutlich an, das er zuvor vornehmlich im Bereich TV-Film gearbeitet hat. Die Aufnahmen sind klar und deutlich, oftmals aber etwas zu sauber und hell ausgeleuchtet. Ein Makel, welchen man dem Film aber verzeiht.  Generell wirkt das Werk hochwertig gefilmt und auch die Schauspieler liefern eine solide Arbeit ab. Slasheruntypisch kommt Varsity Blood recht dialoglastig rüber, bietet jedoch einige kleine nette Gewalteinlagen, die zwar schnell wieder vorbei sind, aber zu unterhalten wissen.

 

Bildergalerie von Varsity Blood (7 Bilder)

Um hier eine befriedigende Unterhaltung zu erfahren, muss man sich der Low-Budget-Herkunft des Filmes bewusst sein. Ist man dies, bietet Varsity Blood klassische und einfach inszenierte Slasherunterhaltung für Fans.

 

Für die Rezension lag ein amerikanisches Presseexemplar vor. Eine Veröffentlichung in Deutschland steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus.


Das Fazit von: Mario von Czapiewski

Mario von Czapiewski

 

Varsity Blood ist klassische Slasherunterhaltung mit den bewährten Zutaten: heiße Frauen (Cheerleader) und Gewalt. Technisch durchaus sauber inszeniert, garniert mit einem grotesken Killeroutfit sowie fähigen Jungschauspielern und einer soliden Umsetzung, darf der Film für Fans des Genres fast uneingeschränkt empfohlen werden. Wer aber mit Blockbuster-Erwartungen an diesen ambitionierten Low-Budget-Film herangeht, sollte es gleich lassen. Wer aber dem Low-Budget-Bereich nicht abgeneigt ist, wird hier seine Unterhaltung finden.


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