Weekend of Hell 2016

Weekend of Hell 2016

Genre: Horror Convention
FSK 0

Weekend of Hell 2016   06.11.2016 von Panikmike

Wie jedes Jahr trafen sich auch dieses Jahr Horrorfans aus ganz Deutschland und einigen Nachbarländern in Oberhausen, nur um einige Stars aus dem Action- und Horrorbereich zu sehen, sich mit ihnen fotografieren zu lassen oder aber um Autogramme zu holen. Zwar kennt nicht jeder die volle Breite der Stars, da viele von ihnen aus „älteren“ Horrorfilmen bekannt sind, doch die Fans kommen meistens auch nur wegen einem oder zwei von ihnen.


Persönlichkeiten wie Natasha Henstridge (Species, Ghost of Mars), Tommy Flanagan (Braveheart, Sons of Anarchy), Danielle Harris (Halloween 4 & 5, Hatchet 2 & 3) oder auch Brendan Fletcher (Rampage, Freddy vs. Jason) sind nur einige Namen aus insgesamt 31 Stars, nicht zu vergessen die Legende John Carpenter, welcher leider nur am Sonntag vor Ort war. Doch auch die deutsche Independent-Szene ließ sich blicken, um ihre neuen Projekte zu zeigen und ebenso für die Fans da zu sein. Namen wie Kai Bogatzki, Marc Engel, Timo Rose, Max Evans und noch so einige mehr sind vielen Independent-Fans ein Begriff und auch wegen ihnen fahren jährlich viele Fans nach Oberhausen, da sie direkt mit ihnen reden und Spaß haben können.  Auch wenn einige Filme von den Independent-Machern noch nicht fertig sind, nutzen diese dennoch die Chance Materialien wie Poster, Postkarten oder auch limitierte Fotos unter den Mann und die Frau zu bringen. Fans sollten auf alle Fälle die Augen aufhalten, denn nächstes Jahr erscheint Timo Roses: My Name is Death auf DVD und Blu-ray, sein neuester Film mit dem Namen The Corpse Grinders und auch der erste Langfilm von Kai Bogatzki und Sascha Goldbach namens Scars of Xavier. Wir alle dürfen gespannt sein, besonders aber auch, weil Schauspieler Marc Engel mitspielt und sich für die Rolle abgemagert und viel trainiert hat.

 

Natürlich war das nicht alles, denn es gibt in den beiden Hallen der Turbinenhalle noch mehr zu sehen. So sollte man beziehungsweise muss man einen vollen Geldbeutel dabeihaben, denn neben den etwas teuren Fotoshootings oder Autogrammen von den Stars gibt es noch jede Menge Möglichkeiten, seinen Zaster auszugeben. Es gibt viele Händler, die Mediabooks, DVDs, Blu-rays, Steelbooks und auch Merchandise loswerden wollen, oder man kauft sich gleich was Besonderes und besucht Tim Scheidig, den deutschen Special-Effects-Maker. Zusammen mit seiner liebreizenden Kollegin Désirée Schober hat er einen kleinen Stand und zeigt seine Arbeiten, die er aber auch verkauft. Wer also mal ein herausgerissenes Herz, ein Bild mit einem Auge darauf oder aber abgetrennte Gliedmaßen zu Hause in der Suppe möchte, ist auf dem Weekend of Hell bei Tim gerade Recht. Und bevor ich zum Abschluss komme möchte ich natürlich eine Gruppierung nicht vergessen, die jedes Jahr mehr Fans auf dem Weekend of Hell generieren kann: Die Fright Guys. Diese zeigen jährlich ihre selbstgemachten Kulissen und Kostüme her, die fast immer an Horrorfilme angelehnt sind. Genauer gesagt schneidern sie die Kostüme von Horrorlegenden wie zum Beispiel dem Creeper aus dem Film Jeepers Creepers bis ins Detail nach und zeigen ihre Arbeit dann den Fans. Zusammen mit ihnen kann man sich dann auch kostenlos fotografieren lassen, um somit ein Stück mit den Horrorcharakteren und den Filmen zu verschmelzen. Dieses Jahr hatten die Jungs und Mädels von den Fright Guys zwei neue Kostüme dabei, welche sie gerade noch rechtzeitig zum Weekend of Hell fertigstellen konnten. Auch dieses Jahr hat sich wieder gelohnt, wir und unzählige Fans freuen sich jetzt schon auf 2017.

 

Bildergalerie von Weekend of Hell 2016 (28 Bilder)




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