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Die Schneekönigin 3 - Feuer und Eis
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BEWERTUNG |
23.11.2017 von MarS
Mit Die Schneekönigin 3 - Feuer und Eis geht die russische Animationsreihe um die berühmte Märchenfigur in die dritte Runde. Ob uns der Film ebenso überzeugen konnte wie sein Vorgänger Die Schneekönigin 2 - Eiskalt entführt?
Nachdem sich Die Schneekönigin 2 - Eiskalt entführt deutlich von der Märchenvorlage Hans Christian Andersens entfernt hatte und eine gänzlich eigene Geschichte rund um die Trolle erzählte, kehrt Die Schneekönigin 3 - Feuer und Eis nun, zumindest in Ansätzen, zu den ursprünglichen Figuren zurück. Ein gänzlich neues Abenteuer wartet auf Gerda und ihren Bruder Kay, begleitet von alten Freunden und neuen Bekannten. Die Handlung ist dabei eine ebenso passende Fortsetzung zur Vorgeschichte wie auch eine eigenständige, spannende und abenteuerliche Reise, die auch dann zu gefallen weiß, wenn man die vorherigen Teile vielleicht nicht kennt. Gezielt eingesetzter Humor, sympathische Figuren sowie zahlreiche, teils spektakuläre Actionszenen, die jedoch fast gänzlich ohne echte Gewalt auskommen, Die Schneekönigin 3 - Feuer und Eis bietet genau das richtige Programm, um die ganze Familie zu unterhalten. Wie bereits in den Vorgängern gelingt es dem Film dabei zusätzlich, allgemeingültige und lehrreiche Inhalte wie Ehrlichkeit, Freundschaft und Familie zu integrieren, ohne aufdringlich zu werden. Auch am Animationsstil hat sich nicht viel verändert, und so überzeugt die Inszenierung erneut durch farbenfrohe, sehr detailverliebte Settings und Charaktere, so dass es einfach Spaß macht, das Geschehen zu verfolgen.
Das Bild der Blu-ray liefert sehr scharfe, detailreiche Bilder mit kräftigen Farben. Der satte Kontrastwert bietet saubere Kanten und satte Farbverläufe, sorgt im Gegenzug aber in Bereichen wie Unterwasser oder Nebel und Wolken für leichtes Banding. Seine wahre Stärke zeigt das Bild dann in der 3D-Version. Eine tolle Tiefenwirkung lässt alles sehr plastisch wirken, während zahlreiche Effektshots und Popouts für zusätzliche Unterhaltung sorgen. Bewegungsunschärfen sind dabei keine auszumachen, die Kanten bleiben die meiste Zeit ebenfalls stabil. Das in der 2D-Fassung ab und an auftauchende Banding war in der 3D-Version nicht zu erkennen. Die Tonspur überzeugt durch eine gute Dynamik sowie stetige Einbindung aller Kanäle der Anlage, was für viel Atmosphäre sorgt und Effekte gezielt zu nutzen weiß. Hin und wieder wäre eine etwas kräftigere Abmischung bzw. etwas mehr Druck für die Bassbox wünschenswert gewesen. Das Fazit von: MarS
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