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Triangle
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BEWERTUNG |
16.05.2010 von TobiHorrorfilm-Fans dürfte der Name Christopher Smith mittlerweile ein Begriff sein. Dieser Mann hat sich in der Vergangenheit einen guten Namen mit den Filmen „Creep“ und „Severance“ gemacht. Sein neuestes Werk heißt „Triangle“, welcher in Deutschland von Ascot Elite veröffentlicht wird. Die Erwartungen an diesem Film sind sehr hoch, da man bereits sehr viel positives Feedback recherchieren kann. Aber lest selbst, ob der Film einen Blick wert ist.
Jess ist einfach nur noch verzweifelt. Die Mutter eines autistischen Sohnes scheint mit den Nerven total am Ende zu sein, denn die Situation mit ihrem Kind scheint ihr über den Kopf zu wachsen. Eines Tages bietet sich die Möglichkeit an mit ihren Freunden eine Segeltour zu machen. Obwohl sie von Anfang an ein komisches Gefühl dabei hat, lässt sie sich auf die Reise ein. Doch das war ein fataler Fehler, wie sich bald heraus stellen wird. Mitten auf dem Ozean bleibt plötzlich der Wind aus und zu allem Überfluss zieht am Horizont ein Sturm auf.
Die letzte Rettung vor dem Sturm ist ein verlassener Ozean-Dampfer, der einfach auf dem Meer vor sich hin treibt. Als sie auf dem Dampfer Unterschlupf suchen bekommt Jess plötzlich das Gefühl, dass sie schon einmal dort gewesen ist. Irgendwas scheint hier nicht zu stimmen, denn die Freunde merken schnell, dass sie nicht alleine sind. Jemand macht Jagd auf sie und will einen nach dem anderen umbringen. Niemand versteht was auf dem Schiff vor sich geht, doch Jess weiß, dass sie mehr mit den Ereignissen zu tun hat, als ihr lieb ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Regisseur Christopher Smith ist wirklich ein feiner Kerl. Ich hatte mal das Glück ihn persönlich in Berlin auf einem Filmfestival kennen zu lernen. Dabei habe ich gemerkt, dass dieser Mann wirklich für das Kino lebt und er immer bestrebt ist das Maximum aus allem heraus zu holen. Dummerweise will ihm das bei „Triangle“ irgendwie nicht so richtig gelingen. Der Film beginnt sehr gut und ist von Anfang an sehr spannend. Das Geschehen nimmt auch schnell an Fahrt auf, damit ja nicht das Gefühl von Langeweile aufkommen kann. Doch ab dem Moment, wo sich die Charaktere auf dem Schiff befinden wird alles irgendwie uninteressant.
Mir war es im Endeffekt egal, wie das Ende des Filmes ist und das spricht nicht gerade für eine sehr gute Inszenierung. Ich hatte das Gefühl, dass man hier versucht den Zuschauer krampfhaft hinters Licht zu führen, doch das gelingt leider kaum. Die Akteure, allen voran Melissa George, sind zwar klasse, doch das reicht leider nicht aus. Die schwache Inszenierung und viele schlechte Computereffekte sorgen für einen faden Beigeschmack, den man wirklich hätte vermeiden können. Ab der Hälfte des Filmes war ich nur noch gelangweilt. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass es diese Geschichte schon einmal im spanischen Film „Time Crimes“ gegeben hat, doch Christopher Smith streitet einen Ideenklau ab.
Die Veröffentlichung aus dem Hause Ascot Elite lässt kaum Wünsche offen. Das Bild ist sehr gut und hebt sich deutlich von einer DVD ab. Auch der Ton bietet mit seinen DTS-HD Master Audio Tonspuren feinste Effekte für die Kinoanlage daheim. Beim Bonusmaterial bekommt man als Käufer ein Making-Of, diverse Interviews und Trailer spendiert. Das Wendecover darf auch hier nicht fehlen und komplettiert die Blu-ray. Hier wurde mal wieder nichts falsch gemacht. Das Fazit von: Tobi
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