Der Tod weint rote Tränen

Der Tod weint rote Tränen

Originaltitel: L'étrange couleur des larmes de ton corps
Genre: Thriller • Giallo • Mystery
Regie: Hélène Cattet • Bruno Forzani
Hauptdarsteller: Klaus Tange
Laufzeit: DVD (98 Min) • BD (102 Min)
Label: Koch Media Home Entertainment
FSK 18

Der Tod weint rote Tränen   13.04.2015 von Zahnfee

Der Tod weint rote Tränen ist ein Film voller Mysterien und wurde 2013 beim Locarno Film Festival zum ersten Mal präsentiert. Ob er auch die Zahnfee zu Tränen rühren kann, verraten wir Euch hier ...

 

Geschäftsmann Dan (Klaus Tange) kehrt von einer Geschäftsreise nach Hause zurück. Dort angekommen stellt er fest, dass seine Frau Edwige (Ursula Bedena) spurlos verschwunden zu sein scheint. Die eingeschaltete Polizei geht bald von einem Mord aus und verdächtigt Dan der Tat. Dieser stellt auf eigene Faust Ermittlungen und befragt deshalb die anderen Bewohner im Haus zum Verbleib seiner Frau. Doch was Dan dort entdeckt und erlebt, erschüttert ihn in seinen Grundfesten. Er wird in einen Sog von Gewalt, Geheimnissen, Sex und Blut gezogen, aus dem er sich mit Mühe zu befreien versucht ...


Kann Dan seine Frau finden? Oder wird er den Verführungskünsten seiner Nachbarin erliegen und die Suche einstellen?


Der Tod weint rote Tränen ist visuell absolut überzeugend umgesetzt und erfreut mit einer farbkräftigen Bildgewalt. Der künstlerische Anspruch ist hier extrem hoch und wird gut transportiert, jedoch sind die Einstellungen an einigen Stellen auch so überfrachtet, dass sie fast verwirrend wirken. Tontechnisch bewegt sich dieser Mystery-Thriller auf eher leiseren Sohlen, bietet jedoch ein gut abgestimmtes Soundpaket, das die Geräusche im Haus und um Dan herum gut einfängt und über die Anlage ins heimische Wohnzimmer projiziert.

 

Bildergalerie von Der Tod weint rote Tränen (6 Bilder)


Das Fazit von: Zahnfee

Zahnfee

Der Tod weint rote Tränen ist ein Film aus dem Giallo-Genre und damit recht speziell. Während ich die visuelle Umsetzung fantastisch finde, kann ich der Handlung, beziehungsweise ihrem Verlauf, relativ wenig abgewinnen. Ungefähr bis zur Hälfte des Films verläuft die Handlung noch einigermaßen geradlinig und nachvollziehbar, stolpert dann aber und verhaspelt sich zu einem Gewirr von lose aneinander gereihten Bildern, die man nicht mehr entziffern kann - was auch die wirklich übersichtliche Zusammenfassung im oberen Teil erklärt. Diesen Film kann man schlecht in Worte fassen, man muss ihn sich einfach ansehen, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Mein persönlicher Fall war er nicht und das mag daran liegen, dass mir der Zugang zu diesem Genre fehlt. Das muss aber nicht zwangsläufig heißen, dass der Film schlecht ist. Vor allem Fans des Genres dürften den Film genießen, alle anderen sollten das Experiment vielleicht einfach wagen und ein paar Euro Leihgebühr investieren.


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