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Jurassic Prey
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BEWERTUNG |
19.09.2015 von Mario von CzapiewskiAscot Elite Home Entertainment glänzte in letzter Zeit nicht besonders mit empfehlenswerten Veröffentlichungen. Doch mit der aktuellsten Veröffentlichung Jurassic Prey beweist der Vertrieb, dass es wirklich noch tiefer gehen kann. Dieses unsägliche Schundwerk erscheint nun auf DVD und, man glaubt es kaum, sogar auf Blu-ray...
Ein prähistorisches Monster (oder ein "Gummidino"), ähnlich einem Dinosaurier, macht die Wälder einer Stadt unsicher. Während dieses Streifzuges finden sich eine Frau, ein Mafiaboss und einige Bankräuber in einer Hütte zusammen und stellen sich dem Uhrzeitvieh.
Jurassic Prey hat eine kurze Laufzeit von 67 Minuten. Zieht man Vor- und Abspann ab, erhält man lediglich knapp eine Stunde „Unterhaltung“. Doch auch bezüglich der „Unterhaltung“ schaut es eher düster aus. Jurassic Prey ist ein unsäglich schlecht produzierter Videofilm ohne den Hauch irgendeiner Qualität oder Ambition. Um es kurz zu halten: Jeder einzelne Faktor, den man an einem Film bewerten kann, ist in Jurassic Prey unsäglich schlecht. Der Film bietet auch an keiner einzigen Stelle irgendeinen trashigen Unterhaltungswert, weil die Erzählweise und Szenengestaltung einfach unfassbar zäh und nervtötend ist.
Man merkt dem Film an vielen Stellen deutlich an, dass offenbar niemand von den Produktionsbeteiligten Lust auf die Produktion dieses Films hatte, weil im Grund schon sicher war, dass man ohne Budget einen solchen Film nicht aufziehen kann. Tatsächlich scheint der Film als „Trojaner“ schon von Anfang an konzipiert worden zu sein. Das bedeutet, dass ein schlechtes Video mit einem tollen Cover verkauft wird und der Risiko-Käufer erst zuhause merkt, was ihm da ins Haus gekommen ist. In der Tat ist es diesmal bei Jurassic Prey nicht der Fall, dass nur die deutsche Fassung mit einem täuschenden und gut gestalteten Cover daherkommt – bereits im Herstellungsland wurde genau mit diesem Cover bereits geworben. Dreist!
Die DVD-Veröffentlichung von Ascot Elite Home Entertainment ist genauso unsäglich wie der Film. Mieser Film, miese Synchronisation und eine miese (nicht vorhandene) Ausstattung. Für diese 67 Minuten schlecht lokalisierter „Unterhaltung“ ist wirklich jeder Euro zu viel. Finger weg! Das Fazit von: Mario von Czapiewski |
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