Mission: Impossible - Rogue Nation

Mission: Impossible - Rogue Nation

Originaltitel: Mission: Impossible - Rogue Nation
Genre: Action • Thriller
Regie: Christopher McQuarrie
Hauptdarsteller: Tom Cruise
Laufzeit: DVD (127 Min) • BD (132 Min)
Label: Paramount Pictures Germany
FSK 12

Mission: Impossible - Rogue Nation   17.12.2015 von Born2bewild

Der Trailer von Mission: Impossible - Rogue Nation verspricht mit der berühmten bayrischen Automarke viel Freude am Fahren. Ob es auch Freude und Spannung beim Film selbst gibt, erfahrt Ihr in unserem Review  zur Blu-ray…

 

Stille, weite Wiesen und eine friedliche Idylle, doch auf einmal taucht ein Mann im Tarnanzug auf und spricht wild vor sich hin. Das IMF Team ist wieder im Einsatz. Benji Dunn (Simon Pegg) ist vor Ort und Luther Stickel (Ving Rhames) sitzt – sagen wir mal – im Homeoffice. Das Ziel der beiden ist klar gesetzt, sie wollen die gefährliche Ladung eines Militärflugzeugs, das in Begriff ist zu starten ist. Die Lage ist aussichtslos, es scheint keine Möglichkeit zu geben, dass Flugzeug am Starten zu hindern. Doch dann taucht Ethan Hunt (Tom Cruise) wie aus dem Nichts auf und schafft es, die Mission zu kippen.

 

Kaum erholt, nimmt Ethan Hunt den nächsten Auftrag entgegen und begibt sich nach London. Währenddessen kämpft sein Vorgesetzter William Brandt (Jeremy Renner) um die Existenz des IMF. Die ungewöhnliche Vorgehensweise der Organisation schlägt Wellen. Die Aufträge können zwar erfüllt werden, aber keiner darf darüber reden und das Resultat sind Kollateralschäden, die auch am allgemeinen Volk nicht spurlos vorbeigehen. Alleine Ethans Abwurf der Waffen von Bord des Flugzeugs haben an der darunterliegenden Stadt immense Schäden verursacht. Dafür sind sie nicht in die Hände der Terroristen geraten, was doch das Ziel der Operation war. Die Argumente von CIA Chef Hunley (Alec Baldwin) sind jedoch überzeugender, der Senat beschließt die Schließung des IMF – alle Mitarbeiter arbeiten von nun an für die CIA.

 

Ethan ist inzwischen in London angekommen und tritt mit einer Agentin in Kontakt. Die Nachricht ist klar, das von Ethan gejagte Syndikat existiert und er ihnen in die Falle getappt ist ...

 

Das IMF gibt es nicht mehr und Ethan ist auf sich allein gestellt. Wird es ihm dennoch gelingen, zu entkommen und dem Syndikat das Handwerk zu legen?

 

Wusstet Ihr schon ...

Tom Cruise macht seine Stunts gerne selbst und ohne Greenscreen oder ähnlichem. So hat er bei Mission: Impossible 2 einen Sprung über den hunderte Meter tiefen Dead Horse Point in Utah und in Mission: Impossible 3 einen Basejump in Shanghai gewagt. In Mission: Impossible – Phantom Protokoll hat Tom sogar von sich aus seine Versicherung gekündigt, da ihr die Kletteraktion an der Außenseite des 828 Meter hohen Burj Khalifa zu weit ging. Jetzt setzte er dem Ganzen noch die Krone auf und klammerte sich von außen an einen Airbus400, der auf 1500 Höhenmeter stieg. RESPEKT!

Mission: Impossible - Rogue Nation ist der fünfte Teil der Mission: Impossible-Reihe (hier unser Review zu den ersten drei Filmen). Gestartet im Jahr 1996 war der erste Teil etwas Neues und Erfrischendes. Tom Cruise hat sich mittlerweile zu einem beliebten Actionstar gemausert und führt die Filme weiter fort. Die Action ist grandios und wirkt authentisch, was sicherlich auch daran liegt, dass viele Stunts nicht vor einer grünen Wand sondern unter fast realen Bedingungen gedreht wurden. Positiv zu erwähnen ist, dass der Fokus eben nicht nur auf der geballten Action liegt, sondern auch der Agententeil, welcher gerade im ersten Teil Schwerpunkt war, wieder Einzug findet. Hinzu kommt einiges an Situationskomik, die das Gesamtpaket optimal abrundet, den Film aber dadurch nicht lächerlich wirken lässt. Das Team um Tom Cruise, Simon Pegg, Ving Rhames und der mysteriösen Rebecca Ferguson schafft es wieder einmal, richtig zu fesseln.

 

Bildergalerie von Mission: Impossible - Rogue Nation (10 Bilder)

Technisch gesehen ist der fünfte Teil große Klasse. Uns werden prächtige Bilder präsentiert und man hat durch die bombastischen Soundeffekte das Gefühl, mittendrin zu sitzen – und das völlig ohne 3D. Der Soundtrack hat  ganz am Anfang etwas Bond-mäßiges, wechselt dann aber schnell in das gewohnte Mission: Impossible Schema, was wie die Faust aufs Auge passt. Die Blu-ray-Umsetzung passt zum Rest des Films. Es gibt gestochen scharfe Bilder und einen hervorragendenden Kontrast. Auch der Sound schallt sehr gut aus allen Kanälen und ist trotz bombastischer Effekte nicht zu basslastig. Über die deutsche Synchronisierung kann man sich streiten, die Charaktere klingen zum Teil etwas komisch, wenn man die englischen Originale kennt. Gerade Jeremy Renner hat mir nicht so gut gefallen. Besonders erwähnenswert sind aber die Extras, die mit über 45 Minuten mit Kommentaren, Interviews und Einblicken hinter die Kulissen ein rundes Gesamtbild abliefern.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Ich muss zugeben, ich bin mit einer eher negativen Erwartung in den Film gegangen. Auf der einen Seite haben mich die Trailer neugierig gemacht, auf der anderen Seite dachte ich mir, dass er in die typische Mainstream-Action-Sparte abrutschen wird und nichts mehr mit dem ersten Teil zu tun hat. Doch zum Glück wurde ich auf ganzer Linie enttäuscht. Der Film hat mich schlicht und ergreifend vom Stuhl gehauen. Ich kenne von Mission: Impossible nur die ersten drei Teile und muss sagen, dass ich vom zweiten Teil schon etwas enttäuscht war. Klar, er war gut und ein Meisterwerk von John Woo, aber er war anders als der erste Teil. Das Agentenfeeling, das ich im ersten Teil so geliebt habe, kam nicht so wirklich auf. Umso mehr hat es mich begeistert, dass es Mission: Impossible – Rogue Nation schafft, an das Gefühl des ersten Teils anzuknüpfen. Gut fand ich im Film, das der mit 1,70 Meter doch recht kleine Tom Cruise nicht wieder so sehr als der kleine Kampfgnom rüberkommt. Ebenfalls positiv fand ich, dass in der Originalfassung die Österreicher wirklich Österreichisch und Deutsch gesprochen haben. Ich habe mir lange überlegt, ob eine Wertung von 10 Punkten mit Award wirklich gerechtfertigt ist. Ob ich nicht doch noch irgendwas finde, was einen Punktabzug rechtfertigen könnte. Doch ich habe nichts gefunden. Es gibt Szenen, die sind so nicht realistisch, aber es ist kein Dokumentarfilm. Natürlich springt bei einem BMW in voller Fahrt nicht auf einmal das Park Distance Control zusammen mit der Rückfahrkamera an. Aber das ist sicher eine Modifikation des IMF :) Man könnte sich auch darüber streiten, das die österreichischen Protagonisten zum Teil eher Hochdeutsch sprechen, oder dass es eine Situation gibt, die für Fans von Mission: Impossible vorhersehbar ist. Aber all das rechtfertigt in meinen Augen keine Punktabzüge, da der Film in meinen Augen einfach perfekt ist. Er hat das Agentenflair, das den ersten Teil so besonders gemacht hat, knallharte Action, spitzenmäßige Stunts und eine passende Prise Humor. Man kann von Tom Cruise denken was man will, aber er macht meiner Meinung nach einfach einen super Job und egal was man über ihn persönlich denkt: Der Film ist klasse. Da ich im Kino die Originalfassung gesehen hatte, hatte ich die Befürchtung, das man die Österreicher vielleicht durch irgendeinen anderen Dialekt ersetzt. Jedoch wurde hier nicht nachsynchronisiert sondern die originale Tonspur verwendet. Meiner Ansicht nach ein rundum gelungenes Paket.


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Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

 

Ich kann mich meinem Vorredner Alex nicht zu 100% anschließen, aber auch ich fand den Film klasse. Die Action kommt sehr gut rüber, die Schauspieler machen ihre Sache sehr überzeugend und bei so einem Film spricht man nicht über die realistische Seite. Ich bin Fan seit dem ersten Teil und kann sagen, dass der fünfte Teil besser als sein Vorgänger ist. Mal sehen, ob noch mehr Teile kommen, ich würde es mir wünschen!


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