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Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows
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BEWERTUNG |
26.12.2016 von GloansBunnyMit Teenage Mutant Ninja Turtles - Out of the Shadows sind die vier kultigen Reptilien wieder zurück mit neuen Abenteuern. Lasche Schildkröten-Suppe oder hart wie ein Schildpanzer? Redakteurin GloansBunny stürzt sich ins Geschehen....
Nachdem die vier mutierten Kampfschildkröten Leonardo (Pete Ploszek), Donatello (Jeremy Howard), Michelangelo (Noel Fisher) und Raphael (Alan Ritchson) ihrem Erzfeind Shredder (Brian Tee) ordentlich den maskierten Hintern versohlt haben, ziehen sie sich in die Kanalisation New Yorks zurück, um sich fernab des Medienrummels feiern zu können. Während die Jungs wie immer Pizza futtern, Videospiele spielen und nachts heimlich für Ordnung in den Straßen sorgen, wird Kameramann Vern (Will Arnett) von der Presse als Held gefeiert. Doch der Hype endet schnell, als Shredder befreit wird und seine Vorzeige-Mutanten Bepop (Gary Anthony Williams) und Rocksteady (Stephen Farrelly) auf die Turtles hetzt, welche sich umgehend in ein hartes Trainingsprogramm stürzen. Blöd nur, dass plötzlich ein noch fieserer und extrem starker Feind auf der Bildfläche erscheint: der Alien-Commander Krang. Eine mächtige Allianz des Bösen bahnt sich an, die nur Donatello und seine Brüder zerschlagen können. Ob die Kampfschildkröten samt deren Freunde April O'Neil (Megan Fox) und Casey Jones (Stephen Amell) aber wirklich schon stark genug für eine weitere Schlacht gegen Shredder und Co sind, zeigt Teenage Mutant Ninja Turtles - Out of the Shadows...
Teenage Mutant Ninja Turtles - Out of the Shadows ist die lang erwartete Fortsetzung des CGI-Krachers Teenage Mutant Ninja Turtles aus dem Jahre 2014 und spricht erneut vor allem Fans der kultigen Reptilien an. Bildgewaltige Action, coole Ninja-Szenen und Teenie-Humor bestimmen den unterhaltsamen, aber wenig tiefgängigen Kampf-Klamauk. Einen roten Story-Faden oder astreine Logik bietet der Streifen zwar kaum und auch die Charakterzeichnung bewegt sich auf eher oberflächlichem Niveau, Langeweile kommt aber dennoch nicht auf. Der typisch alberne Charme der Turtles spiegelt sich in zahllosen witzigen Dialogen wieder, die Fans der Grünhäuter sehr bekannt vorkommen dürften. Teenage Mutant Ninja Turtles - Out of the Shadows schneidet inhaltlich zwar noch einen Hauch schwächer ab als sein Vorgänger, kann aber mit leichtfüßiger und freundlicherer Atmosphäre samt satter Turtles-Action überzeugen. Cowabunga, Baby!
Technisch präsentiert sich das krötige Spektakel in bestem Zustand. Das gestochen scharfe Bild mit seinen satten, knalligen Farben, sehr guten Kontrasten und gelungenen Schwarzwerten harmoniert perfekt mit den satten CGI-Effekten voller Explosionen und Action. Die Choreografien der Fights sind klasse inszeniert und auch die plastischen Animationen können zum Großteil überzeugen. Lediglich Michelangelo wirkt ein wenig verzerrt und hat sich im Vergleich zum ersten Teil optisch ins Negative verändert. In Punkto Sound hingegen gibt es keinerlei Kritikpunkte. Die lippensynchronen Dialoge ertönen glasklar aus den Boxen, wummernde Bässe lassen den Subwoofer bei jeder Explosion erzittern und auch die Surround-Atmosphäre ist nicht von schlechten Schildkröten-Eltern. Im Extras-Bereich gibt es sechs unterschiedliche, informative Einblicke in die Hintergründe und die Entstehung des Filmes sowie drei entfallene Szenen zu bestaunen. Mehr als 40 Minuten Material plus das obligatorische Wendecover sind doch mal eine Ansage, oder?
Das Fazit von: GloansBunny
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