The Orville - Season 1

The Orville - Season 1

Originaltitel: The Orville
Genre: Science-Fiction • Komödie
Regie: Brannon Braga • Jon Cassar
Hauptdarsteller: Seth MacFarlane
Laufzeit: DVD (526 Min)
Label: Twentieth Century Fox
FSK 6

The Orville - Season 1   28.10.2018 von Born2bewild

Der Weltraum, unendliche Weiten… Lange ist es her, seit die letzte Star Trek Serie über die Bildschirme geflackert ist und jetzt versucht sich, neben Star Trek: Discovery, auch Seth MacFarlane mit The Orville im Science-Fiction-Genre. Ob die Mischung aus Parodie und Weltraumabenteuer gelungen ist, erfahrt Ihr in unserem Review…

 

Inhalt

 

Ed Mercer (Seth MacFarlane) träumt seit seiner Kindheit davon, Captain auf einem Forschungsschiff der Unionsflotte zu werden. Doch kurz bevor es soweit ist, gibt es Komplikationen. Seine Frau Kelly (Adrianne Palicki) betrügt ihn und er erwischt sie in flagranti. Die darauffolgende Scheidung wirft ihn im folgenden Jahr völlig aus der Bahn. Nachdem er sich wieder halbwegs gefangen hat, wird ein Forschungsschiff frei. Da Admiral Halsey (Victor Garber) Ed gut gewogen ist, aber auch keine anderen Kandidaten mehr zur Verfügung stehen, schlägt er ihn als Captain des neuen Schiffs, der Orville, vor. Das Einzige, was der Crew sonst noch fehlt, ist ein erster Offizier und ein Steuermann. Für letzteren hat Ed sofort seinen guten, aber berüchtigten Freund Gordon Malloy (Scott Grimes) im Kopf. Zwar ist der Admiral wenig begeistert, stimmt aber zu, unter der Voraussetzung, dass ihn Ed im Griff hat. Malloy ist begeistert von seiner neuen Rolle und begleitet den frischgebackenen Captain zu seinem Schiff. Dort angekommen lernt Ed die Crew und seine Offiziere, ein bunter Mix aus verschiedensten Spezies, kennen. Die Jungfernfahrt und erste Mission der Orville besteht darin, die Forschungsstation Epsilon 2 mit Versorgungsgütern zu beliefern. Auf dem Weg dorthin nehmen sie noch den ersten Offizier auf, Eds wahrgewordener Alptraum, seine Exfrau Kelly. Als das Schiff bei seinem Ziel ankommt, stellt sich schnell heraus, dass es den Forschern nicht um Vorräte geht, sondern sie eine Entdeckung gemacht haben, die sie in äußerste Gefahr bringt. Die kriegerischen Krill wollen die Erfindung in ihre Gewalt bringen und bevor Ed und sein Außenteam reagieren können, schweben sie in äußerster Gefahr…

 

Wird es Ed und Kelly gelingen, ihre Differenzen beizulegen und mit dem Außenteam der misslichen Lage zu entkommen?

 

The Orville – Staffel 1 versteht sich als Hommage an klassischen Star Trek Serien. Die Uniformen sind sehr ähnlich und auch die Musik erinnert in vielen Passagen sehr an die Science-Fiction-Klassiker. Dabei nimmt sich die Serie aber nicht so ernst, es gibt sehr viel Humor und gerade der Start zwischen dem kindischen Ed und seiner Ex-Frau sorgt für viele Lacher. Sie zeigt viele Situationen, die in Star Trek kaum vorstellbar gewesen wären. Darf man eine Limo mit auf die Brücke nehmen? Geht die Crew auch auf die Toilette? All dies wird in The Orville – Staffel 1 beantwortet. Es gibt aber auch viele Situationen, die man vielleicht auch mal bei Star Trek gesehen hätte, sich aber darüber gewundert hätte. Das was sich der Zuschauer sowieso fragen würde, spricht Ed dann aber auch aus. Davon abgesehen bietet die Serie aber auch sehr kreative Abenteuer und Problemlösungen, bei denen die Crew alles geben muss. Die Zusammensetzung der Brückencrew ist ebenfalls sehr gelungen. Das Team ist sehr dynamisch und bietet viele humorvolle Wortgefechte. Aber nicht nur Humor, auch sozialkritische Themen stehen im übertragenen Sinne auf der Tagesordnung. Technisch bietet The Orville – Staffel 1 ein sehr hohes Niveau. Neben Computeranimationen, kamen auch viele Modelle und Sets zum Einsatz, die die Szenerie authentisch wirken lassen.

 

Bildergalerie von The Orville - Season 1 (10 Bilder)

Details der DVDs

 

Auch wenn das pixelige Hauptmenü anderes vermuten lässt, bieten die vier DVDs eine sehr gute Qualität. Für das Medium bekommt der geneigte Zuschauer eine hervorragende Bildqualität mit satten Farben und einer guten Schärfe geboten. Soundtechnisch klingen der orchestrale Soundtrack, der in vielen Situationen an Star Trek: Deep Space Nine erinnert, in Dolby Digital 5.1 aus den Boxen. An Extras gibt es ein paar Specials und Blicke hinter die Kulissen.

 

Episodenguide

 

  • Episode 01 - Alte Wunden
  • Episode 02 - Sondervorstellung
  • Episode 03 - Planet der Männer
  • Episode 04 - Verschollen im Weltraum
  • Episode 05 - Pria
  • Episode 06 - Krill
  • Episode 07 - Mehrheitsprinzip
  • Episode 08 - Falte im Weltraum
  • Episode 09 - Amors Dolch
  • Episode 10 - Feuersturm
  • Episode 11 - Flachgelegt
  • Episode 12 - Gotteskult

Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Als ich das erste Mal von The Orville hörte, war für mich klar, dass ich der Serie eine Chance geben musste. Ich mag den Humor von Seth MacFarlane und bin bekennender Trekkie. Die ersten Einblicke hinter die Kulissen wie zum Beispiel das Modell der Orville weckten meine Neugier ins Unermessliche. Damals war noch nicht einmal klar, ob es die Serie überhaupt nach Deutschland schafft. Umso erleichtert bin ich, dass sie es geschafft hat und nun ihren Weg auf DVD gefunden hat. Auch wenn meine Erwartungen an die Serie groß waren, so wurde ich nicht enttäuscht. Sie bietet eine gelungene Kombination aus Science-Fiction-Abenteuern, wie sie so mancher noch aus seiner Kindheit kennt und einer großen Prise Humor. Viele Situationen wirken wie aus Star Trek und schon damals hat man sich vielleicht gefragt, warum machen die das so? Diese Fragen und Bedenken spricht Seth MacFarlanes Charakter an und sorgt so abermals für Lacher. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wie man eine Science-Fiction-Serie besser machen könnte. Eine der wenigen Serien, bei denen ich Folgen auch mehrmals gucken werde. Für mich ein ganz klarer Empfänger für den Couch-Award mit 10/10 Punkten.


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