20 Funerals

20 Funerals

Originaltitel: 20 Funerals
Genre: Actionthriller
Regie: Anghus Houvouras
Hauptdarsteller: Brett Claywell • Mark Mench
Laufzeit: Ca. 81 Minuten
Label: Koch Media Home Entertainment
FSK 18

20 Funerals   07.02.2012 von DeWerni

Bei einem Polizeieinsatz verliert Detective Hughes seinen Kollegen. Voller Frust tut er sich mit ein paar Kollegen zusammen, sie wollen diesen elendigen Verbrechern, die ihrer gerechten Strafe durch vorzeitige Entlassung immer wieder entgehen, endlich das Handwerk legen. Kurz darauf tauchen die ersten Leichen auf. Ein tödliches Spiel um Macht und Gerechtigkeit beginnt…

Während Detective Hughes (Brett Claywell) mit einem Kollegen auf den Versen eines Verbrechers ist, passiert ein einflussreiches Ereignis:
Sein Kollege wird von einem Drogendealer erschossen. Hughes ist so gefrustet, dass er sich mit einigen seiner Kollegen zusammentut. Erst schmieden sie nur harmlose Rachepläne, doch bald entsteht eine Liste von 20 Verbrechern, die allesamt Stück für Stück erschossen werden sollen. Die Aktion entsteht bei einem tief greifenden Gespräch, in dem sich Hughes, Marcus Chase (D.J. Naylor), Martinez (Alex Tsiros) und Sean Kietel (Mark Mench) einig sind, dass die bösen und wirklichen Verbrecher nie auf Dauer in den Knast kommen und so der gerechten Strafe entgehen, während sich tagtäglich Polizisten wie die Vier kaputt schuften. Um das zu ändern und ein paar der bösen Jungs von der Straße zu bringen, sollen die 20 Opfer für ihren Plan herhalten. Bei diesen handelt es sich um einige der kleinen Handlanger, aber auch einige der richtig dicken Fische sind dabei.

Die Vier beschaffen sich ein paar Masken mit einem Fadenkreuz als Markenzeichen, entwenden einige unregistrierte Waffen und schon wird der Plan in die Realität umgesetzt.
Auch wenn die Zweifel und die Hemmschwelle zu Beginn noch deutlich zu spüren sind, gehen die Polzisten bei den ersten Opfern eiskalt vor. So sorgen sie in Verbrecherkreisen für Verunsicherung und innerhalb der Polizei für Aufregung. Makaber wird es dann allerdings erst so richtig, als sie von ihrem Chef (J.R. Rodriguez) dazu aufgefordert werden, sich dem Fall anzunehmen. Sie müssen also in Folge gegen sich selbst ermitteln. Um die Indizien weiter von ihnen selbst abzulenken, verteilen sie das Blut der einzelnen Verbrecher an den verschiedenen Tatorten kreuz und quer. Doch auch die Verbrecherszene hat mitbekommen, was für eine Verschwörung da momentan läuft und engagiert einen Killer, der sich den Polizisten annehmen soll. So stehen die Vier plötzlich im Rampenlicht und Fadenkreuz von Verbrechern und gleichzeitig der Ermittlungen ihrer eigenen Kollegen. Ein tödliches Spiel um Leben und Tod beginnt…


Was werden die Vier noch alles in Kauf nehmen, um ihren mörderischen Plan in die Realität umzusetzen? Werden die Verfolger ihnen das Vorgehen nachweisen können? Wie wird es nach Vollendung des Plans mit den vieren weitergehen?

 

Einer der negativsten Aspekte des Films ist sicherlich die technische Umsetzung, hier fehlte es doch ordentlich an Budget für eine bessere Ausrüstung. Allerdings sollte auch die Frage gestattet sein, warum man das Ganze unbedingt auch Blu-ray pressen musste, wenn das dazu benötigte Filmmaterial einfach nicht vorhanden war. So wirken viele Einstellungen einfach verwaschen, etwas unscharf und erinnern mehr an DVD-Qualität als an eine HD-Umsetzung. Auch die Farben wirken etwas blass, was aber auch als Stilmittel eingesetzt wurde. Der Kontrast ist etwas zu steil umgesetzt, was dafür sorgt, dass in einigen Szenen die dunkleren Bildbereiche überstrahlt werden. Der Sound liegt in einem noch etwas qualitativ schlechteren Bereich. Die Effekte werden kaum auf die Kanäle verteilt und die Stimmen der Charaktere wirken doch – vor allem im Deutschen – oft ziemlich plump. Wenigstens sind sie jederzeit gut verständlich. Aus technischer Sicht muss man dieser Realisierung leider unterdurchschnittliche Qualität bescheinigen.

Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Die Story des Films ist im Grunde nicht einmal schlecht, auch wenn man an dieser Stelle natürlich keinen tief greifenden Hintergrund erwarten darf. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte passend und kann auch mit ihren Charakteren überzeugen. Die Umsetzung hinkt den Erwartungen aber leider etwas hinterher, hier wurde viel Potenzial verschenkt, was man aber anhand des nicht gerade üppig vorhandenen Budgets erklären kann. Noch schlechter ist allerdings die deutsche Synchronisation, die eher zum Weghören geeignet ist. Vom Verlauf gestaltet sich der Film gelungen. Wer also ein wenig auf brutale Thriller steht, dem ist diese Veröffentlichung ans Herz zu legen, da bietet sich auf jeden Fall der Gang in die Videothek an. Allen anderen dagegen würde ich aber eher raten, die Finger davon zu lassen, wenn man nicht gerade total fasziniert von der Story ist, die Umsetzung ist einfach etwas zu billig und die Synchronisation zu schlecht – Schade!


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