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Bonesaw
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BEWERTUNG |
17.08.2012 von DeWerniTony hat ein paar finanzielle Probleme, weswegen er mit seinem Kumpel Detroit beschließt, eine Wohnung auszurauben. Wahllos brechen sie in eine ein und finden neben einem verwahrlosten Anwesen auch eine geknebelte Person. Doch anstatt die Polizei zu verständigen, muss der vorhandene Safe geknackt werden. Doch ehe sie sich versehen, sind sie selbst geknebelt und den Machenschaften des Eigentümers ausgeliefert …
Tony ist in extremen finanziellen Schwierigkeiten und hat Probleme, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Er sieht keinen anderen Ausweg mehr, als mit seinem Kumpel Detroit einen Wohnungseinbruch zu begehen, um damit an ein paar Geldscheine zu kommen. Als es dämmert, machen sich die beiden auf und wählen wahllos ein Haus aus. Doch in dem eigentlichen Anwesen sind so gut wie keine Wertgegenstände auffindbar. Deswegen beschließen sie, sich auch im danebengelegenen Gästehaus ein wenig umzusehen.
Als die beiden das Licht anknipsen, erstarren sie vor Schreck. In einer Ecke des Raums liegt ein Mann – gefesselt und geknebelt an die Überreste einer alten Matratze. Das hält sie aber nicht davon ab, sich dem Safe zuzuwenden. Plötzlich geht das Licht aus und ein zweiter Mann schlägt die beiden im Nu zu Boden. Schneller als erwartet finden sie sich selbst in der Opferrolle wieder. Doch Tony gelingt es mit etwas Glück, sich und die anderen zu befreien, als der Peiniger auf der Suche nach anderen Leuten den Raum verlässt. Während sich Tony daran macht, ihren Geiselnehmer zu finden und unschädlich zu machen, überwältigt der auf dem vorher auf der Matratze gefesselte Brian (Brian Kolodziej) wiederum Detroit. Als Tony zurückkommt, hat er keine andere Wahl als den vermeintlichen Geiselnehmer Wade (Gerald Emerick), seine Schwester Stacy (Amy Wehrell), die er ebenfalls im Haus gefunden hat, und sich selbst mit einer Spritze an Schlafmittel in Tiefschlaf zu versetzen, um Detroit vor dem Tode zu bewahren. Während Tony schläft, hat er abtrünnige Albträume, was Brian alles mit ihnen anstellen wird. Und tatsächlich, als er erwacht, liegen alle vier gefesselt in einem Raum. Alles ist für brutale und tödliche Foltermethoden hergerichtet. Dann betritt Brian den Raum und das Spiel auf Leben und Tod kann beginnen …
Welche brutalen Foltermethoden hat Brian noch bereit? Wird es einem oder mehreren Opfern doch noch gelingen, Brian zu überwältigen und in die Freiheit zu entkommen? Welchen Hintergrund hat Brian für seine Gräueltaten?
Dem Film merkt man von der ersten Sekunde an seine Herkunft als Low-Budget-Produktion an. Unter den gegebenen Umständen ist die Bildqualität wenigstens hin und wieder noch akzeptabel. Betrachtet man das Ganze allerdings neutral, ist das Ganze schon unterste Schiene. Denn das Bild wirkt fast durchgehend verwaschen, unklar und bietet oftmals selbst für eine DVD eine unwürdige Darstellung. Das gilt im Übrigen für alle Qualitätskriterien: Schärfe, Plastizität, Kontrast, Farben, und Schwarzwert. Da kann nicht wirklich etwas überzeugen. Auch vom Ton gibt es nicht wirklich etwas Positives zu berichten. Dieser klingt zwar räumlich, Effekte sind jedoch nicht zu vernehmen, was vornehmlich an dem Upmix liegt. Es handelt sich somit um keine echte 5.1 Tonspur. Wenigstens die Dialoge sind aber jederzeit klar verständlich und gehen auch von der Synchronisation her durchaus in Ordnung. Insgesamt handelt es sich um eine der schlechteren Releases im DVD-Bereich. Schade, da wäre in Summe deutlich mehr drin gewesen.
Cover & Bilder © ... Das Fazit von: DeWerni
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Das Gästehaus sieht etwas zerfallener aus, es sind zudem komische Sprüche an die Wände gesprüht, außerdem sind überall Blutspritzer zu entdecken. Doch zwischen dem ganzen Dreck und Müll findet sich auch ein Objekt der Begierde: ein Safe.




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