Deadly Chucky Dolls

Deadly Chucky Dolls

Originaltitel: Dangerous Worry Dolls
Genre: Horror
Regie: Charles Band
Hauptdarsteller: Jessica Morris • Meredith McClain
Laufzeit: Ca. 80 Minuten
Label: KNM Home Entertainment
FSK 18

Deadly Chucky Dolls   27.09.2010 von DeWerni

Eva ist auf die kriminelle Schiene abgerutscht und im Frauenknast gelandet. Dort wird ihr von drei anderen Mädels das Leben zur Hölle gemacht. Als sich dann auch noch einer der Wärter an ihr vergeht, genügt es ihr. Mit Hilfe von ein paar mysteriösen Puppen, beschließt sie sich an allen anderen zu rächen…

 

Die alleinerziehende Mutter Eva (Jessica Morris) begeht in ihren noch jungen Jahren einen folgenschweren Fehler. Sie hat ein paar Freunden bei einem bewaffneten Raubüberfall geholfen. Außerplanmäßig kam dabei jemand ums Leben. Auch wenn Eva selbst nur Schmiere stand, wurde sie trotz allem zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Schnell merkt sie, dass der Frauenknast Meredith Detention Center alles andere als ein Paradies ist. Das Leben wird ihr und ihrer Freundin Mouse (Cheri Themer), die sie dort kennengelernt hat, von drei anderen Insassinnen zur Hölle gemacht. Eva und Mouse müssen immer wieder Schmuggelaufgaben für Kim (Meredith McClain), Liz (Kerin Hayden) und Alexis (Susan Ortiz) übernehmen. Wenn sie das nicht tun, kann es schon mal vorkommen, dass sie blutig geschlagen werden, um zu gehorchen. Da auch die Anstaltsleiterin Miss Ivar (Deb Snyder) mit den Dreien unter einer Decke steckt, bleibt dann zu allem Überfluss der Ärger auch des Öfteren noch an Eva hängen.

 

Eines Nachts vergeht sich dann auch noch der Wärter Carl (Anthony Dilio) auf perverseste Art an ihr, nimmt zu alledem das Ganze auf Film auf und es wird im Internet verkauft. In dieser Nacht hält sich Eva an einem Strohhalm fest, weil sie fix und fertig mit der Welt ist. Sie setzt die Worry Dolls, die ihre Tochter ihr bei einem Besuch mitgebracht hat, ein. Diese sollen einer Legende nach, jemanden von den Sorgen befreien, wenn man ihnen diese beichtet und sie nachts unter dem Kopfkissen verstaut. Am nächsten Morgen scheint Eva wie verändert, ihr geht es richtig gut. Einzige optische Veränderung an ihr ist der dicke Pickel, der ihr mitten auf der Stirn zu wachsen scheint. Ab diesem Moment bietet die allen Kontrahenten Paroli. Nachdem sie Carl noch einmal soweit reizt, dass er sich wiederum an ihr vergehen will, geht die Rache los. Angefeuert und verändert durch die Puppe, die sich in ihrem Kopf festgesetzt hat und durch den Pickel mit der Außenwelt kommuniziert, greift sie zum Äußersten und dreht den Spieß um. Sie vergeht sich brutal und tödlich an Carl. Und am Abend steht auch noch die Herausforderung von Kim in der Küche auf dem Programm…

Warum verhält sich Eva auf einmal so komisch und selbstsicher? Was wird sie alles mit den Leuten anstellen, die ihr vor ihrer Verwandlung Unrecht getan haben? Und was wird schließlich aus Mouse und ihrer kleinen Tochter?


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Naja, also um an dem Film richtig gefallen zu finden, muss man schon ziemlich freaky drauf sein. Obwohl die grundlegende Story des Settings im Frauenknast mit all den potentiell dazugehörigen Zickenkriegen in etwas anderer Form und dann noch der Perversionen des Wachpersonals gar nicht so schlecht ist, kann die Ausführung und der Verlauf wenig begeistern und fesseln. Zu schlecht ist dann auch gerade die Integration der schon im Titel angekündigten Puppen, die da überhaupt nicht reinpassen. Die daraus entstehenden Spezialeffekte wirken meist sehr billig und einfach. Wer schon andere Werke von Charles Band gesehen hat, der wird an dieser Stelle wissen, was ich meine. Die schauspielerischen Leistungen gehen meist ist Ordnung, mehr aber auch nicht. Nur in einigen, wenigen Szenen wirkt alles ein wenig gestellt. Nur wer absoluter Horrorfan ist und nicht zu viel gute Effekte und Tiefgang erwartet, der sollte hier zugreifen. Ansonsten empfehle ich – wenn überhaupt Interesse besteht – den Film ein Mal auszuleihen.


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