Der Hobbit - Die Schlacht (Ext. Edition)

Der Hobbit - Die Schlacht (Ext. Edition)

Originaltitel: The Hobbit: The Battle of the Five Armies
Genre: Action • Abenteuer • Fantasy
Regie: Peter Jackson
Hauptdarsteller: Martin Freeman
Laufzeit: DVD (157 Min) • BD (164 Min)
Label: Warner Home Video
FSK 12

Der Hobbit - Die Schlacht (Ext. Edition)   26.11.2015 von Born2bewild

Der Drache Smaug macht sich auf den Weg, die Seestadt Esgaroth zu zerstören. Was nach einem kurzen Ende einer kleinen Stadt klingt, ist der Auftakt zum dritten Teil von Der Hobbit. Das epische Finale der Trilogie erschien nun in der Extended Fassung mit über 20 Minuten mehr Material...

 

Die Menschen sind in Panik, als der Drache Smaug über der Stadt kreist und beginnt, alles in Brand zu stecken. Sofort wird die Stadt evakuiert, dennoch zieht Smaugs Feuer tiefe Furchen durch die Stadt, die ihre Opfer fordern. Doch der tapfere Bard (Luke Evans) kann sich aus dem Gefängnis befreien und versucht am höchsten Punkt der Stadt den Drachen aufzuhalten - doch seine Pfeile prallen an seiner Haut ab wie Spielzeug. Die passende Idee bringt ihm sein Sohn, denn mit dem schwarzen Pfeil sollte Smaugs Schicksal besiegelt sein. Von nun an ist Drachentöter Bard der Anführer der Überlebenden und alle machen sich auf den Weg nach Erebor, um dort Schutz vor dem nahenden Winter zu bekommen, und - um es nicht zu vergessen - die von Thorin Eichenschild (Richard Armitage) versprochene Belohnung abzuholen.

 

In den Tiefen von Erebor kommen Thorins dunkelsten Dämonen zum Vorschein. Das Gold hat seinen Geist vernebelt und er kennt nur noch den Wert des Schatzes anstatt seines Volkes. Nur der Arkenstein fehlt ihm noch zu seinem Glück, dieser ist jedoch unauffindbar. Der kleine Hobbit Bilbo (Martin Freeman) hat ihn und verbirgt ihn erfolgreich vor dem Zwergenkönig, denn er befürchtet, dass der Wahnsinn dadurch nur verstärkt werden würde. Als Thorin erfährt, dass die Menschen kommen, lässt er sofort die Festung Erebor verbarrikadieren.

 

Diese sind bereits in der Ruinenstadt Thal am Fuß des einsamen Berges angekommen und können die Zwerge schon sehen. Voller Hoffnung schlagen sie ein Lager auf, als sie am nächsten Tag vor sich eine Armee der Elben vorfinden. Ihr Anführer Thranduil (Lee Pace) möchte die Familienschätze seiner Vorfahren aus Erebor zurückerobern. Bard versucht ihn davon abzuhalten, doch als seine Verhandlungen mit dem verblendeten Thorin fehlschlagen, bereiten sich Menschen und Elben auf die große Schlacht vor. Als nun noch Gandalf (Ian McKellen) auftaucht und ebenfalls versucht, die Schlacht abzuwenden, schürt er nur das Feuer, das eh schon brennt. Doch dann taucht er auf, der kleine Hobbit und liefert den Elben und Menschen eine Verhandlungsbasis: den Arkenstein ...

 

Was wird passieren? Wer wird gegen wen kämpfen? Wird Thorin wieder zur Vernunft kommen und seinen Brüdern zur Seite stehen? Haben die Elben und die Menschen etwas davon, dass sie nun den Arkenstein in ihren Händen halten?

 

Wusstet Ihr schon ...

... das die Extended Fassung von Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere über 10 Stunden an Bonusmaterial für den Fan beinhaltet. Hier die Übersicht:

 

  • Trailer
  • Neuseeland: Heimat von Mittelerde Teil 3
  • Audiokommentar von Peter Jackson und Philippa Boyens
  • Die Anhänge – Teil 11: Der aufziehende Sturm (Die Hobbit Chroniken Teil 3) mit 11 Folgen mit insgesamt 292 Minuten
  • Die Anhänge – Teil 12: Am Ende der Reise mit 7 Folgen mit insgesamt fünf Stunden
Technisch gesehen wurde mit dem dritten Teil von Der Hobbit ein Meisterwerk abgeliefert. Die 3D-Effekte unterstützen den Film optimal und sind dezent und an keiner Stelle übertrieben. Es gibt zwar keinerlei Pop-Out-Effekte, was aber durchaus nicht schlimm ist. Der Film selbst hat eine unglaubliche Tiefenschärfe, welche in 3D sehr realistisch daherkommt. Szenen wie die brennende Stadt am Anfang, der Goldtraum von Thorin oder aber die Schlacht am Schluss kommen unglaublich gut zur Geltung. Ähnlich wie bei den beiden Vorgängern wurde natürlich sehr viel mit CGI-Effekten nachgeholfen, was aber sehr gut umgesetzt wurde. War der erste Teil (Review zu Der Hobbit - Eine unerwartete Reise) doch ein wenig bunt und eher unnatürlich, so präsentiert sich Teil 3 ähnlich wie der zweite Teil (Review zu Der Hobbit - Smaugs Einöde) als sehr düster und gefährlich. Dennoch ist der Film ab 12 Jahren freigegeben worden, da kein Blut fliest und sich die brutalen Schlachtszenen in Grenzen halten. Doch auch in 2D ist das Bild unglaublich detailverliebt, und selbst nach dem x-ten Mal wird man immer wieder neue Dinge erkennen, die beim ersten Mal schauen nicht aufgefallen sind. Dass das Bild ohne Bildrauschen und in einer verdammt tollen Qualität daherkommt, erwähne ich an dieser Stelle nur beiläufig.

 

Die Musik ist wie auch schon aus der Herr der Ringe Trilogie und den ersten zwei Hobbit-Filmen gewohnt beeindruckend. Vermehrt gibt es beim Film an den passenden Stellen und Szenen aber auch absolute Stille, welche die bedrückende Stimmung sehr gut unterstützt. Auch diese Unterstützung lässt den Film die meiste Zeit sehr düster erscheinen, doch es gibt wie gewohnt auch tolle orchestrale Musikstücke, welche vor allem die Action des Films unterstreicht. Hier merkt man die Professionalität der Filmfirma, denn die Dolby-Digital-Anlage wird bis aufs Letzte ausgereizt! 

 

Bildergalerie von Der Hobbit - Die Schlacht (Ext. Edition) (10 Bilder)

Unterschiede Extended Version zur „normalen“ Version:

 

Vor über sieben Monate erschien der letzte Teil der Trilogie von Peter Jackson für den Heimkinomarkt. Wer die anderen Filme mitsamt Der Herr der Ringe kennt, konnte natürlich mit der Extended Fassung rechnen – es aber nicht erwarten. Jetzt ist es endlich so weit, der letzte Teil erscheint passend zu den anderen Teilen in einem Buchcover. Darin stecken fünf Blu-rays, denn neben dem Extended Teil in 3D und in 2D gibt es noch zwei Disks mit massenhaft Extras. Ebenso ist wieder ein Ultraviolet-Key für die Fans von digitalen Filmen mit an Bord.

 

Neben einem alternativen Cover steht natürlich die 20 Minuten längere Version im Vordergrund. Ohne groß spoilern zu wollen, gibt es wirklich viele „neue“ beziehungsweise längere Szenen, die den Film wie von vielen Fans gewünscht runder machen. So dauert zum Beispiel der Kampf mit Smaug ein wenig länger, der Fokus liegt aber auf der letzten Schlacht. Es gibt viele neue Szenen und Einstellungen, welche die brachiale Action zum Schluss noch besser machen. Dazu gesellen sich aber auch neue ruhigere Sekunden, wie diverse Gespräche unter den Protagonisten.

 

Fans finden aber nicht nur die längere Fassung und das schicke Buchcover interessant, sondern auch die Extras, die im Vergleich zur „normalen“ Version noch einmal extrem erweitert wurden. Insgesamt gibt es über 10 Stunden an Bonusmaterial, welches von der Produktion bis hin zu den Effekten vieles beleuchtet. Alleine diese Extras lohnen sich für den Kauf der Extended Fassung. 


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Dieses Fazit bezieht sich auf die "normale" Version des Films:

Insgesamt war der Film gut, allerdings war es nicht ganz dass, was man von einem Film dieser Klasse erwartet. Unsere Erwartungen waren schon sehr hoch, auch wenn man in vielen Kritiken schon gehört hat, das es nur wenig Story gibt und es sich primär um eine Schlacht dreht. Unserer Meinung nach hätte man vielleicht Smaugs Auftritt etwas verlängern und dafür andere Stellen etwas kürzen können. Dass er im zweiten Teil dominiert hat und im dritten Teil erst sehr bedrohlich, aber dann mehr oder weniger sofort abgeschossen wird, ist irgendwie ernüchternd. Positiv fanden wir die Slap-Stickeinlagen einiger Charaktere, allen voran der des Hobbits. Martin Freeman leistet hier gute, aber eher untergeordnete Arbeit. Gerade auch seine Gesten sind immer wieder ein Schmunzeln wert. Diese Situationen lockern den Film ungemein auf. Er hat nur entgegen des Titels der Filmreihe wenige Auftritte - es geht mehr um Thorin, als um ihn in. Insgesamt ist der Film aber doch etwas ernüchternd. Er wirkte zum Teil etwas distanziert und bei einigen Szenen ertappte sich Alex, wie er den Blick für das Wesentliche – die Geschichte – verlor und sich zum Beispiel bei einer Sterbeszene fragte, ob Bilbo bei dem eisigen Boden nicht kalte Füße bekommen müsste. Für uns alles in allem ein guter Film, aber kein würdiger Hobbit- oder Herr der Ringe-Abschluss.


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Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Dieses Fazit bezieht sich auf den Extended Cut des Films:

Generell mag ich Science-Fiction- und auch Fantasy-Filme sehr gerne und habe mich daher auch auf den dritten und letzten Teil von Der Hobbit sehr gefreut. Die Meinung meiner beiden Vorredner kann ich nicht komplett teilen, aber mit den meisten Aussagen ihrerseits bin ich einverstanden. Selbst bei der Langfassung ist der Auftritt von Smaug zu kurz, auch wenn er ein wenig länger als bei der "normalen" Fassung ist. Der Endkampf wurde extrem erweitert und ist mir persönlich ehrlich gesagt zu lange, ich hätte mir viel lieber mehr Informationen und Gespräche mit einzelnen Personen gewünscht. Der Abschluss der Trilogie ist dennoch gut gelungen, doch ich finde, dass er dem zweiten Teil in Sachen Geschichte und Spannung sehr hinterher hinkt. Die Schnitte sind durch die lange Fassung allerdings besser, da einige Szenen dadurch logischer sind. Alles in allem ein guter Film und eine gekonnte Überleitung zu den drei Der Herr der Ringe Teilen. 


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