Der Übergang - Rites of Passage

Der Übergang - Rites of Passage

Originaltitel: Rites of Passage
Genre: Action / Thriller
Regie: W. Peter Iliff
Hauptdarsteller: Wes Bentley • Kate Maberly
Laufzeit: Ca. 97 Minuten
Label: Universum Film
FSK 16

Der Übergang - Rites of Passage   11.01.2013 von DeWerni

Nachdem Professor Nash sich an der Uni mit den Ureinwohnern und ihren Gebräuchen beschäftigt, planen die Studenten um Nash gleich ihre eigene Exkursion. Südlich der Stadt liegt die Farm von Nashs Eltern, die Anschauungsunterricht bieten soll. Als die Gruppe dort ankommt, weiß sie noch nicht, was sie erwartet: Sex, Drogen, Party und ein paar durchgeknallte Drogenjunkies …

 

Nathan (Ryan Donowho) ist ein ganz normaler Student, der seinem Unileben in gewohntem Maß nachgeht. Doch als Professor Nash (Stephen Dorff) eines Tages die Riten und Gebräuche der Ureinwohner des Landstrichs durchgeht, erweckt er sein besonderes Interesse. Gleichzeitig ereilt Nathans Bruder Benny (Wes Bentley) ein ganz eigenes Schicksal. Er bekommt den erfolgreichen Job als Börsenmakler gekündigt, weil er sich daneben benommen hat. Fortan verspricht er seinen Eltern, sich gewissenhaft um deren alte Farm in südlichen Gefilden der Stadt zu kümmern.

 

Nathan schlägt Professor Nash vor, realen Anschauungsunterricht auf der Farm zu genießen. Denn die Farm liegt direkt auf einer Grabstädte der Ureinwohner, dort lassen sich alte Gebräuche und Riten noch besser erläutern und vor allem ausprobieren. Als die Gruppe dort ankommt, schaut zunächst alles perfekt aus: ein tolles Ferienhaus, ein traumhafter Strand und das Meer ist allgegenwärtig. Doch schnell gibt es wieder Ärger in der Gruppe: Squirrel (Angelic Zambrana) ärgert sich über die anwesenden Zicken und beschließt gleich wieder, mit ihrem Freund Moose nach Hause zu fahren. Nash, der ein Verhältnis mit Sandee (Ashley Hinshaw) hat, erfährt, dass sie sich im Internet gegen Geld auszieht. Die Stimmung erreicht den Tiefpunkt. Und dann tauchen da auch noch Benny und Delgado (Christian Slater) auf, die auf der Farm wohnen und  nichts Besseres zu tun haben, als sich den ganzen Tag mit Stechapfeltee zuzudröhnen und es damit den Schamanen der Ureinwohner gleichtun. Doch besonders Benny kann seine Taten unter dem Einfluss der Droge nur schwer kontrollieren. Kurz darauf ertappt er sich selbst dabei, wie er Penelope (Briana Evigan) von einer Party verschleppt und durch einen Zufall tötet. Doch nachdem die anderen die schreckliche Entdeckung machen, ist fortan keiner mehr sicher und keiner weiß, wem er noch trauen kann. Dann kommt es, wie es kommen muss: Während Professor Nash und Carly (Carly Schroeder) selbst mit Drogen außer Gefecht gesetzt werden, verschanzen sich die anderen auf der Flucht vor den unberechenbaren Taten von Benny und Delgado. Ein erbitterter Überlebenskampf beginnt …

 

Bildergalerie von Der Übergang - Rites of Passage (8 Bilder)

Welche Taten ruft die eigenartige Droge noch hervor? Gibt es ein friedliches Entkommen für die Studentengruppe und ihren Mentor? Und was wird aus dem durchgeknallten Junkies Benny und Delgado?

 

Technisch bietet das Release einwandfrei Qualität im HD-Bereich. Die Bilder sind stets scharf gehalten, der Detailgrad hoch. Und trotzdem wird oftmals mit den Schärfeeinstellungen gespielt, die als atmosphärische Unterstützung in der Egoperspektive verschwimmen und in tollen, aktuellen Effekten münden. Die Farben wirken kräftig und authentisch. Der satte Schwarzwert und der gelungene Kontrast tragen ihren Teil bei. Akustisch liegt das Werk ebenfalls in guten Bereichen, auch wenn die Qualität nicht ganz an die der Bilder heranreicht. Die Dialoge könnten hin und wieder etwas kräftiger sein, auch wenn sie jederzeit verständlich bleiben. Atmosphärisch bekommt man einige effektvolle Highlights geboten, die allerdings immer im Rahmen des Raumklangs bleiben und hauptsächlich musikalischer Natur sind. Der Soundtrack ist zudem sehr passend rockig gewählt, was zur Atmosphäre des Streifens sehr gut passt. Insgesamt darf man hier kein qualitatives Highlight erwarten, aber doch zumindest eine gelungene, solide Umsetzung.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Das Werk Der Übergang aus dem Hause Universum Film ist ein ganz untypisch typischer Vertreter aus dem Teenie-Horror-Schocker-Genre. Typisch ist die grundlegende Story der jugendlichen Gruppe, die auf einen gemeinsamen Ausflug abseits anderer gesellschaftlicher Events geht, untypisch dann zum einen die durchaus erwähnenswerte Besetzung und zum anderen die Story um den Drogenumgang der Einheimischen. Die Machart ist mit den oftmals verwendeten Bildern aus der Ego-Perspektive sehr gut gelungen und trägt zur düsteren Atmosphäre bei. Fans des Genres oder Filmen wie The Beach sollten sich dieses unterhaltsame Werk auf keinen Fall entgehen lassen. Aber auch wer einmal etwas anderes sehen mag, der kann durchaus einen Blick wagen, aber auch nur dann, wenn man dem typischen Teenie-Schocker zumindest nicht ganz abgeneigt ist.


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