Episode 50

Episode 50

Originaltitel: Episode 50
Genre: Horror
Regie: Joe Smalley • Tess Smalley
Hauptdarsteller: Josh Folan • Natalie Wetta
Laufzeit: Ca. 82 Minuten
Label: Universum Film
FSK 16

Episode 50   28.02.2013 von DeWerni

Ein recht erfolgreiches TV-Team plant die Krönung ihrer Serienproduktion in Episode 50. Sie kümmern sich um übersinnliche Erscheinungen, die darauf warten, vom Team aufgeklärt zu werden. Oftmals handelt es sich weniger um böse Geister als menschliche Einbildung. Doch eine 50. Episode wird nie ausgestrahlt und dieses Werk zeigt uns warum …

 

Jack (Josh Folan) und Damon (Chris Perry) haben ein erfolgreiches TV-Format ins Leben gerufen. Mit ihrer Serie P.I. – Paranormal Investigations – haben sie eine Menge Erfolg und sehr viele Zuschauer. Darin untersuchen sie übersinnliche Phänomene, die ihnen von Zuschauern gemeldet werden. Doch meistens handelt es sich dabei weniger um übersinnliche Intelligenz oder Poltergeister, vielmehr mehr um erklärbare Gründe. So auch in ihrer 49. Folge, in der sie Geistererscheinungen durch giftige Farbdämpfe erklären und seltsame Geräusche durch Mäuse unter dem Parkett begründen. Ihr Ansehen ist recht groß, da sie sich nicht als Geisterjäger betiteln, sondern im Grund versuchen, unerklärbare Phänomene mit wissenschaftlichen Methoden zu widerlegen.

 

Nun steht die 50. Folge der Sendung an, gemeinsam beschießen die beiden mit ihren Teammitgliedern Andi (Natalie Wetta) und Dylan (Keithen Hergott), das diese etwas ganz besonderes werden soll. Und tatsächlich meldet sich kurz darauf der todkranke Milliardär Worthington (Jim Thalkman), der von ihrer Arbeit fasziniert ist. Er möchte dem Team die Möglichkeit geben, die im ganzen Land für ihre seltsamen Phänomene bekannte Nervenheilanstalt genauer unter die Lupe zu nehmen. Nachdem das ganze Team von der Sache begeistert ist, folgt eine kleine Ernüchterung beim Eintreffen: Ein weiteres studentisches Team an Christen darf sich an der Untersuchung beteiligen und will eben genau beweisen, dass es das Übernatürlich wirklich gibt. Beide machen sich an Ihre Arbeit und treffen bald auf mysteriöse Gegebenheiten: Eine Kamera wird aus dem Nichts umgeworfen, Temperaturschwankungen treten auf und unerklärliche Geräusche sind zu hören. Nachdem das TV-Team anfangs nicht recht gelassen bleibt, ändert sich die Situation, als Andi plötzlich verschwunden ist. Mit gemeinsamen Kräften wird sie wiedergefunden, eine Manifestation einer gepeinigten Krankenschwester hat sich über sie her gemacht. Bald wird klar, dass in der Anstalt irgendetwas ganz und gar nicht stimmt. Doch irgendwie scheint es für die beiden Teams zu spät, um sich der Macht des grausam Bösen noch entziehen zu können …

 

Bildergalerie von Episode 50 (8 Bilder)

Wer oder was steckt hinter den bösartigen Machenschaften in der Nervenheilanstalt? Warum verschwinden seit Jahren immer wieder Menschen dort? Und welche der Gruppen bekommt Recht – handelt es sich wirklich um Spuk oder doch menschlichen Hintergründen?!

 

Der qualitative Aspekt der Blu-ray kann nicht wirklich überzeugen. Zu oft sind die Bilder extrem verwackelt oder auch unscharf, was aber natürlich zur Machart des Films gehört. Nichtsdestotrotz kommt nie ein plastischer Effekt auf, nur wenige Bilder zeigen viele Details. Die Farben dagegen wirken bis auf die Nachtaufnahmen oft sehr authentisch. Der Schwarzwert geht meist in Ordnung, der Kontrast ist teilweise etwas zu steil geraten und sorgt so für eine teilweise Überstrahlung der dunkleren Bildbereiche. Der Ton liegt zwar in der HD-typischen DTS-HD Master Audio 5.1-Spur vor, fällt aber hin und wieder doch etwas zu frontlastig aus. Soll heißen, es werden dann doch wenige Effekte gut eingesetzt. Der Bass wird in manchen Szenen eingesetzt, ein Raumklang kommt nur selten auf. Insgesamt handelt es sich eher um eine mittelmäßige technische Umsetzung  im HD-Bereich.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Die grundlegende Story von Episode 50 ist noch nicht einmal schlecht, in der Ausarbeitung hat das Team dann aber geschludert. Außer ein paar Schrecksekunden durch ein paar plötzliche Einblendungen kann der Film nicht bieten. Die Storyentwicklung ist eher madig und wenig überraschend, sodass man eigentlich die ganze Zeit darauf wartet, dass dann doch endlich etwas passiert. Andere Werke können dann noch durch einen guten Cast, tolle Effekte oder einen gelungenen Abschluss punkten, aber auf all das wartet man hier vergebens. Wer auf Filme im Handkamerastil von Paranormal Activity steht, der kann durchaus einen Blick wagen. Alle anderen sollten sich allerdings lieber nach Alternativen umschauen.


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