Exit - Die verbotene Burg

Exit - Die verbotene Burg

Genre: Kartenspiel • Rätsel • Escapegame
Autor: Inka Brand, Markus Brand
Spieleverlag: Kosmos
Empfohlenes Alter: 12
Spieldauer: 45-90 Minuten
Anzahl Spieler: 1-4

Exit - Die verbotene Burg   03.12.2017 von Born2bewild

Escape Games fanden nicht zuletzt dank des Kosmos Verlags ihren Weg auf die heimischen Tische. Mitte des Jahres wurde das Konzept der Exit-Spielereihe auch mit dem begehrten Preis „Kennerspiel des Jahres“ ausgezeichnet. Daher ist es kaum verwunderlich, dass sie auch mit weiteren drei Spielen fortgesetzt wurde. Wir haben einen Blick auf Exit – Das Spiel: Die verbotene Burg geworfen und berichten euch, ob sich die Anschaffung lohnt…

 

Das Material und die Vorbereitung

 

Wie schon bei Exit – Das Spiel: Die Grabkammer des Pharao sind auch die Verpackungen der neuen Exit-Spiele relativ klein und im identischen Format. Im Inneren der Verpackung befinden sich neben der Anleitung eine Decodier-Scheibe, ein eingeschweißter Kartenstapel, ein Spielheft, das als Buch fungiert, sowie ein sehr dünner Karton mit „seltsamen Teilen“ in Form einer Ritterrüstung. Zum Spielstart muss man lediglich die Karten auspacken und ohne die Unterseiten (die Unterseite des Stapels ist markiert) anzugucken, sortieren nach Rätsel-, Lösungs- und Hilfe-Karten. Die Hilfe-Karten müssen, wie gewohnt, auch noch in einzelne Stapel nach ihren Symbolen aufgeteilt werden. Dabei ist bei allen Stapeln darauf zu achten, dass sie die numerische oder alphabetische Reihenfolge beibehalten, sprich A beziehungsweise 1 oben liegen. Darüber hinaus benötigt man noch das „Buch“ und die Decodier-Scheibe. Nun kann man mit einer Stoppuhr die Zeit starten und mit einem Blick auf die erste Seite des Buches das Spiel starten…

 

Die Anleitung

 

Die Anleitung ist identisch zu den Vorgängerspielen und kann von Kennern der Vorgänger größtenteils ausgelassen werden. Lediglich die Vorgeschichte sollte man lesen. Ansonsten ist sie aber gut verständlich und umfasst sieben Seiten.

 

Das Spielziel

 

Im Urlaub landen die Spieler auf Grund eines Ausflugstipps in einer Burg. Dabei fällt bei der Erkundung die Tür des Thronsaals zu und die Mittelalterfans sind eingeschlossen. Nun gilt es durch das Lösen von Rätseln dem Gemäuer zu entkommen.

 

Der Spielablauf

 

Der Spielablauf ist identisch zu den Vorgängern. So gilt es auch hier mit Hilfe des Buches Räume und Rätsel zu inspizieren und so an immer wieder neue Rätselkarten zu kommen. Mit deren Hilfe, der Decodier-Scheibe und weiteren Rätseln im Buch kommen die Spieler an Lösungskarten, die sie in den alten Gemäuern weiterführen. Hängt man einmal fest, so kann man sich über die Hilfe-Karten Hinweise zur Lösung des Rätsels oder die Lösung selbst holen. Für die spätere Auswertung ist es sinnvoll, die verwendeten Hilfe-Karten beiseite zu legen, um sie später besser zählen zu können. Auch bei diesem Spiel gibt es das eine oder andere Rätsel, bei dem man das Spielmaterial knickt, schneidet oder beschriftet. Wer das nicht möchte, sollte auf einen Kopierer zurückgreifen und so die entsprechenden Karten schonen. Weitere Tipps findet ihr auch im Artikel zu Exit – Das Spiel: Die Grabkammer des Pharao. Im direkten Vergleich mit dem zuvor getesteten Exit-Spiel schien uns Die verbotene Burg ein ganzes Stückchen schwerer zu sein, obwohl beide Spiele vom Level her als „Profis“ ausgezeichnet sind. Dennoch sind die Rätsel insgesamt nachvollziehbar, wenn man auch hier und da Hilfe benötigt. Uns ging es allerdings so, dass meistens die erste Hilfekarte nutzlos war, da wir die hierauf befindlichen Hinweise bereits schon selbst herausgefunden hatten.

 

Bildergalerie von Exit - Die verbotene Burg (8 Bilder)

Lieferumfang

 

  • 1 Decodier-Scheibe
  • 88 Karten (24 Rätsel-, 31 Lösungs- und 33 Hilfe-Karten)
  • 4 seltsame Teile
  • 1 Buch
  • 1 Spielanleitung

Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Irgendwie denkt man ja, wenn man sich mit Escape Games beschäftigt (zum Beispiel Exit – Das Spiel: Die Grabkammer des Pharao und Unlock! oder live Escape Rooms), man auch immer besser wird. Aber irgendwie ist jedes dieser Spiele anders und in jedes muss man sich neu reindenken. Darüber hinaus hatte ich schon das Gefühl, dass Die verbotene Burg schwieriger ist als Die Grabkammer des Pharao, obwohl beide vom Schwierigkeitsgrad her auf dem gleichen Level sein sollten. So hingen wir gerade am Anfang relativ lang fest bis wir das Rätsel lösten und haben insgesamt vier Tipps und fast zwei Stunden benötigt. Im Vergleich dazu war es beim „Vorgänger“ nur ein Tipp in knapp über einer Stunde. Für mich aber dennoch ein tolles Spiel, das man leider aber nur einmal spielen kann (wie auch die Verpackung verrät).

 

Josi:

Ob ein Escape Room oder in diesem Fall ein Karten-Exit schwer oder leicht ist, hängt ja immer auch ein bisschen von den Spielern und Ihrem logischen Verständnis ab. Bei Die verbotene Burg muss ich gestehen, hatte ich echt meine Schwierigkeiten reinzufinden. Wir hatten dann leider auch eine Zwangspause und von vorne anfangen und die Zeit neu stoppen ergibt dann keinen Sinn mehr. Spaß gemacht hat es aber trotzdem und die zweite Hälfte war aus meiner Sicht etwas einfacherer, aber wie schon gesagt, ist das wohl von den Spielern abhängig. Außerdem sind die Spiele auf mehrere Personen ausgelegt mit mehr Ideen eventuell. Wir spielen immer zu zweit, da ich bei sowas nicht gerade Teamstärke beweise. Insofern ist unser Schwierigkeitsgrad ein wenig höher.


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