Faculty

Faculty

Originaltitel: The Faculty
Genre: Horror
Regie: Robert Rodriguez
Hauptdarsteller: Josh Hartnett • Clea DuVall
Laufzeit: Ca. 104 Minuten
Label: Studiocanal
FSK 16

Faculty   26.11.2011 von DeWerni

An der Highschool passieren in der letzten Zeit immer seltsamere Dinge: Die meisten Lehrer benehmen sich etwas außergewöhnlich und trinken auf einmal ungewöhnlich viel Wasser. Sechs aufmerksame Schüler finden heraus, dass sie wohl von einer außerirdischen Macht übernommen wurden. Der Kampf ums Überleben der Menschheit hat begonnen…

 

Irgendwie scheinen in der letzten Zeit seltsame Geschehnisse an der Highschool immer mehr zuzunehmen. Casey Connor (Elijah Wood) ist in diesem Streifen eigentlich ein wenig der Depp der Schule und bemerkt doch die Ereignisse als einer der Ersten. So muss er sich eines Tages wieder einmal vor einer Lehrerin rechtfertigen, die sich schon sehr seltsam benimmt, als er auch bei einem zufälligen Blick aus dem Fenster den Coach der Footballmannschaft der Schule Joe Willis (Robert Patrick) entdeckt, wie er ohne Grund unter einen der laufenden Wassersprenger alleine auf dem naheliegenden Feld steht. Überhaupt scheinen Teile der Lehrerschaft seit Kurzem auf Wasser zu stehen. Gemeinsam mit einigen anderen Schülern der Highschool, darunter der Dealer Zeke Tyler (Josh Hartnett), die hübsche Delilah Profitt (Jordana Brewster) und die verhasste Stokely Mitchell (Clea DuVall), findet er heraus, dass die Lehrer zum einen auch den Wasservorrat der Schule aufgestockt haben und zum anderen seltsame Aktionen, wie außergewöhnliche Gesundheitskontrollen der Jugendlichen, planen.

Doch das Ende dieser Entwicklung ist noch lange nicht erreicht.
Immer mehr Lehrer und mittlerweile auch Schüler verhalten sich seltsam abwesend und stehen total auf Wasser, nur die kleine Gruppe von sechs Schülern um Casey ist verschont geblieben. Bei weiteren Untersuchungen, bei denen sie auf Gegenwehr der Mitschüler und Lehrer treffen, finden sie zudem heraus, dass sich wohl ein Parasit in die Schule eingeschlichen und die Körper der anderen übernommen hat. Warum ausgerechnet die Sechs nicht infiziert wurden, ist zunächst total unklar. Doch bald finden sie das Geheimnis der feindlichen Aliens heraus und wappnen sich gegen einen Angriff. Doch bald müssen es die Sechs zum einen mit nahezu der ganzen Schule aufnehmen und zum anderen auch noch für Frieden in den eigenen Reihen kämpfen. Ihr eigenes Schicksal sowie das der restlichen Welt steht auf dem Spiel. Es beginnt ein Kampf um das Überleben unserer menschlichen Rasse…

Aus welchem Grund sind die Aliens auf die Erde gekommen und spielen sich als Parasit auf? Welche Gefahren muss die kleine Gruppe an verschonten Schülern noch überstehen? Wird es der Untergang der Menschheit sein oder wird es doch noch Hoffnung geben?

 

Qualitativ kann man den Machern des Films nicht allzu viel vorwerfen. Das Bild kommt in einer ordentlich scharfen Qualität auf den Schirm, auch wenn sie in einzelnen Einstellungen durchaus noch etwas schärfer hätte sein können. Die Farben wirken einigermaßen authentisch, sind aber insgesamt gesehen recht blass gehalten. Das vorhandene Rauschen trägt zur Atmosphäre bei und ist zudem Zeuge des Alters des Films. Überhaupt ist das größte Problem des Films sein Alter. Der Ton kann ebenso überzeugen. Die meisten Effekte werden gut über die Kanäle verteilt und sorgen so für einen ordentlichen Raumklang, während so auch der Subwoofer in einigen Szenen seinen Teil beitragen kann. Ansonsten kann man auch die Dialoge jederzeit gut verstehen. Insgesamt handelt es sich bei der Umsetzung von „Faculty“ um einen gelungenen Transfer mit einigen Macken.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Auch wenn die Story aus meiner Sicht keine große Tiefgründigkeit bietet, ist sie für einen solchen Film durchaus ausreichend und macht eine Menge Spaß. Hinzu kommt die Präsentation, die wirklich für Atmosphäre und Spannung bis hin zum Abschluss sorgt. Außerdem ist auch die Besetzung nicht außer Acht zu lassen, die im Nachhinein betrachtet richtig hochwertig ist. So bekommt man einige der heutigen Stars in ihren schauspielerischen Anfängen geboten. Was mir gut gefällt, ist die Identifikation mit den Charakteren, so kann man auf jeden Fall zu jeder Zeit mitfiebern. Übergreifend gesehen bekommt man einen typischen Teenager-High-School-Horrorstreifen präsentiert, der kurzweilige Unterhaltung bietet. Alle, die das Genre mögen, sollten spätestens jetzt zuschlagen, wenn sie den Film noch nicht zu ihrer Sammlung zählen können.


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