Die neue Formel 1 Saison steht kurz bevor. Um die letzte Saison noch einmal Revue passieren zu lassen, erscheint F1 2011 auch für die Playstation Vita. Ob die Handheld-Version für unterwegs mit den Konsolen-Versionen mithalten kann und auf dem Podest landet, erfahrt Ihr hier …
Auch auf der Vita-Version gibt es 24 Fahrer, 12 Teams und 19 Strecken zur Auswahl - hier wurden keine Abstriche gemacht. Wer sich den Artikel der Konsolen-Ableger noch einmal durchlesen möchte, kann dies HIER tun. Die Schwierigkeitseinstellungen
bieten von Fahranfänger bis Profi alles, egal ob Reifenverschleiß, Schäden, Strafen, Fahrhilfen oder die Schwierigkeit der KI. Hier lässt sich alles einzeln einstellen und jeder sollte das Richtige für sich finden. Auch die Rundenanzahl lässt sich von drei Runden bis zur vollen Länge bestimmten. Das Fahrgefühl ist anfangs durch die kleinen Analog-Sticks etwas ungewohnt, doch sehr Einsteiger freundlich. Spätestens nach dem ersten Rennen hat man sich mit der Steuerung angefreundet und ist auf Siegeskurs. Die Version für unterwegs ist nicht so simulationslastig gestaltet wie die Konsolen-Versionen, doch Ihr werdet dennoch auf den höheren Schwierigkeitsgraden für die kleinsten Fehler bezahlen.
Die Saison lässt sich ganz einfach über das Hauptmenü starten, doch Laptop, Wohnwagen und Boxengasse lassen sich hier nicht finden. Auch das von allen Usern gewünschte Safety-Car fehlt in der Vita-Version. Sonst bleibt alles beim Alten - KERS und DRS inklusive. Anfangs können wir unserem Fahrer wieder einen Namen geben, die Nationalität bestimmen, einen Helm anziehen und uns ein Team aussuchen. Jedoch gibt es nun auch Herausforderungen. Um diverse Medaillen zu gewinnen, müssen wir durch Checkpoints rasen, Hindernissen ausweichen oder eine bestimmte Anzahl von Autos überholen. Neben diesen Modi gibt es auch die Möglichkeit eine Karriere mit einem Profi zu bestreiten oder einfach ein schnelles Rennen zu starten. Natürlich
darf auch ein Multiplayer nicht fehlen. Ob Rennen, Zeitfahren oder ein Konstrukteursduell, leider konnte ich während der Testphase kein einziges Spiel finden. Wer Freunde mit dem Spiel besitzt, kann allerdings per Ad-Hoc oder per Netzwerk Duelle bestreiten.
Grafisch sollte man nicht zu viel erwarten. Hier kommt die Handheld-Version nicht an die HD-Versionen der Konsolen heran. Matschige Umgebungen, ein lahmes Schadensmodell und unzureichende Wettereffekte stehen an der Tagesordnung. Der Ton kann sich für die Stereolautsprecher hören lassen, nur der Kommentator geht einem zeitweise mit seinen sich immer wiederholenden Sprüchen auf die Nerven.
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