Fright Night 2

Fright Night 2

Originaltitel: Fright Night 2 - Frisches Blut
Genre: Horror
Regie: Eduardo Rodriguez
Hauptdarsteller: Will Payne • Jaime Murray
Laufzeit: DVD (98Min) • Blu-ray (98Min)
Label: Fox Deutschland
FSK 18

Fright Night 2   18.10.2013 von DeWerni

Charly befindet sich auf Studienaustausch in Rumänien. Durch seinen Kumpel Ed wird er auf die vampirische Vergangenheit und Kultur des Landes hingewiesen. Wie es der Zufall so will, scheint ausgerechnet ihre Professorin in diese Angelegenheiten verwickelt zu sein. Bei Nachforschungen machen die Studenten eine blutrünstige Entdeckung, die ein Kampf um Leben und Tod herausfordert…

 

Charley Brewster (Will Payne) kommt frisch getrennt von seiner Freundin Amy Peterson (Sacha Parkinson) in Rumänien zu einem Studienaustausch an. Dass sie auch dabei ist, stört anfangs nur sie selbst. Denn Charley hat den Plan, sie zurückzugewinnen. Zudem mit dabei ist sein bester Kumpel Ed Bates, ein Fan des Videoblogs Fright Night. Kaum sind sie in der Unterkunft angekommen, schaut er sich auch schon wieder eine der Folgen auf seinem iPad an. Inhaltlich geht der Macher Peter Vincent (Sean Power) dabei dieses Mal – wie es der Zufall so will – einigen rumänischen Sagen und Schlössern um die Herkunft der Vampire und Dracula persönlich auf den Grund.

 

Als Ed kurzzeitig im Badezimmer ist, macht Charley eine seltsame Beobachtung: In der Nachbarschaft entdeckt er zwei küssende Frauen, eine davon blutet am Hals. Als diese ihn entdecken und Ed ans Fenster tritt, ist der Spuck urplötzlich vorbei. Später steht direkt die erste Vorlesung auf dem Programm und damit auch die erste Überraschung: Die Professorin der Studenten Gerri Dandridge (Jaime Murray) ist eine der beobachteten Frauen. Aber auch sie erkennt Charley wieder und kann es nicht lassen, eine abwertende Bemerkung zu machen. Was ihn anfangs eher neugierig als ängstlich macht, entpuppt sich später als viel größere Gefahr. Als er Dandridge ein weiteres Mal am Fenster erspäht, beschließt er, der Sache auf den Grund zu gehen. Als er die Wohnung der Professorin näher untersucht, stellt er einige seltsame Dinge fest. Doch darauf hat Dandridge bereits gewartet. Neben ihm hat sie es zudem auf das jungfräuliche Blut von Amy angesehen, welches für ewiges Leben und Freiheit unter der Sonne steht. Damit er Amy nicht komplett verliert, muss er sich schließlich an einen Profi wenden. Ed und Charley beschließen, Peter Vincent für eine Menge Geld zu engagieren. Doch bei den Nachforschungen gegen Dandridge steht für alle Beteiligten bald viel mehr auf dem Spiel als ein finanzieller Anreiz: Es beginnt eine blutige Jagd um Leben und Tod und die Nachkommen des großen Dracula…

 

Bildergalerie von Fright Night 2 (11 Bilder)

Wird es gelingen, Amy vor Lust und Habgier von Dandridge zu schützen? Was oder wer genau ist eigentlich Dandridge und welche Motivation steht hinter ihren Machenschaften? Welche schrecklichen Geheimnisse warten noch darauf, gelüftet zu werden?

 

Technisch gesehen haben die Produzenten Vieles richtig gemacht, ohne neue Glanzlichter zu setzen. Das Bild kommt klar und scharf daher und kann mit vielen Details aufwarten. Lediglich in einigen dunkleren Einstellungen werden teilweise ein paar zu viele Bildinhalte verschluckt. Ansonsten wirken auch die Farben meist authentisch, wenn sie auch hier und da etwas zu blass geraten sind. Schwarzwert und Kontrast sind solide umgesetzt und bieten wenige Kritikpunkte. Die deutsche Tonspur ist ebenfalls überzeugend umgesetzt. Die Dialoge sind jederzeit gut zu verstehen, zudem werden oftmals räumliche Effekte eingesetzt. Die dynamische Tonspur unterstützt so die teilweise gruselige Atmosphäre. Nichtsdestotrotz hätte man sich an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Wumms gewünscht. In Summe handelt es sich bei diesem Release um eine gute Umsetzung im HD-Bereich die wenig überdurchschnittliche, aber auch so gut wie keine unterdurchschnittliche technische Realisierungen bietet.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Vom Hocker gehauen hat mich diese Horror-Fortsetzung nicht wirklich. Nichtsdestotrotz kann der Film unterhalten, zumindest wenn man Blut sehen kann. Auch wenn es blutig zur Sache geht, so ist zum einen die grundlegende Story doch sehr an den Haaren herbeigezogen, zum anderen kann das Geschehen nicht wirklich fesseln. Dazu bringt der Film einfach zu wenige Wendungen. Auch wenn ein paar überraschende Momente eingebaut wurden, so endet das Ganze dann doch auf die Art und Weise, wie man es von Anfang an erwartet hat. An den Schauspielern liegt das Ganze nicht wirklich. Es sind zwar keine Superstars mit an Bord, solides Handwerk sieht man aber trotzdem. Ein Kritikpunkt ist zudem die wenig authentischen Effekte: Leckere Marmelade, aber Blut sieht anders aus! Wer auf Horrofilme – so wie ich – steht, der kann durchaus einen Blick riskieren. Alle anderen lassen besser die Finger von diesem Werk.


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