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Goal of the Dead
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BEWERTUNG |
09.07.2014 von ZahnfeePünktlich zur WM würzt Koch Media unsere Fußballbegeisterung mit einem französischen Zombiefilmchen der Ekelklasse. Elf Zombies sollt Ihr sein, um Goal of the Dead zu spielen. Ob sich der kleine Abstecher in die Welt der Untoten lohnt? Schauen wir es uns einfach einmal an ...
Fußballstar Sam Lorit (Alban Lenoir) kehrt nach siebzehn Jahren in sein Heimatdorf Caplongue zurück, um mit seinem Pariser Verein gegen das heimische Fußballteam anzutreten. Schon die Begrüßung ist ernüchternd, denn statt den heimgekehrten Sohn willkommen zu heißen, haben
Zu diesem Zeitpunkt ahnt keiner, dass das ohnehin schon explosive Spiel von Paris gegen Caplongue bald zu einem Wettlauf auf Leben und Tod werden wird. Denn um der Dorfmannschaft eine realistische Chance auf den Sieg gegen die Großstädter zu verschaffen, hat Dr. Belveaux (Philippe du Janerand) seinen Sohn, der gleichzeitig auch der beste Spieler ist, mit einer zwielichtigen Substanz gedopt. Statt des erhofften Resultats verwandelt sich Jeannot (Sebastien Vandenberghe) allerdings in einen mordlustigen Zombie, und schon bald ist niemand mehr seines Lebens sicher ...
Goal of the Dead ist genau so abgefahren, wie die Beschreibung klingt. Ebenso wie ein Fußballspiel gliedert sich der Film in zwei Halbzeiten, die von einem Einspieler unterbrochen werden. Im ersten Moment ist man erstaunt und denkt, der Film sei plötzlich zu Ende, doch nach der Film-im-Film-Sequenz folgt der Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Auch wenn die erste Filmhälfte etwas langatmig ist lohnt es sich doch, am Ball zu bleiben. Goal of the Dead ist alles andere als ein typischer Zombiefilm, nimmt das Genre an einigen Stellen liebevoll aufs Korn, und ist eine wirklich innovative Idee der französischen Filmemacher Benjamin Rocher und Thierry Poiraud.
Das Fazit von: Zahnfee
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