Groupie

Groupie

Originaltitel: Groupie – She’ll take care of the band
Genre: Thriller
Regie: Mark L. Lester
Hauptdarsteller: Taryn Manning • Hal Ozsan
Laufzeit: Ca. 80 Minuten
Label: Schröder Media
FSK 18

Groupie   17.10.2010 von DeWerni

Bei den Auftritten der Band Dark Knights passieren immer wieder unglaubliche Pannen. Eines Tages geschieht ein solches Unglück, das nicht nur die Band an Sympathie kostet, sondern auch einem Mensch das Leben. Plötzlich taucht das Groupie Riley auf, das sich bei der Band einschleimt und anscheinend einen Hintergedanken dabei hat…

 

Die Band Dark Knights mit ihrem Frontmann und Sänger Travis Bellamy (Hal Ozsan) fällt weniger durch ihre rockige Musik als vielmehr mit ihren spektakulären Stunts während den Auftritten auf. Dafür werden sie von ihren Fans geliebt. Doch eines Abends bricht durch einen in Flammen geratenen Vorhang eine Massenpanik bei einer Show aus, bei der unglücklicherweise ein Teenager tot getrampelt wird. Travis muss dies alles von der Bühne aus beobachten und kann nichts dagegen tun. Aus diesem Grund sind die Fans abgeschreckt und meiden die Auftritte seit diesem Moment, was die Band in eine Krise bringt. Nach einiger Ruhezeit beschließen die fünf Mitglieder schlussendlich, eine Comeback-Tour zu starten, bei der sie die ganzen Showeffekte weglassen und sich voll auf die Musik konzentrieren. Doch auch das kommt bei ihren wahren Fans nicht so gut an und bringt ihnen einige Buh-Rufe aus dem Publikum.

 

Immer mit auf Tour und auch im Tourbus dabei sind einige Groupies. Nikki (Betsy Rue) beansprucht dabei Travis für sich. Eines Tages taucht Riley (Taryn Manning) auf, und macht sich an Travis ran. Er ist von ihrer intelektuellen Art begeistert und nimmt sie mit in den Tourbus.   Doch ab diesem Moment läuft es nicht mehr rund, es gehen einige Sachen richtig schief. Plötzlich verunglückt Nicki tödlich, die Mädels bekommen Stress und auch innerhalb der Band kracht es richtig. Riley ist dem Manager der Band Angus (Eric Roberts) und dem Gitarristen Davis Holmes (Scott Anthony Leet) schon lange ein Dorn im Auge. Beide versuchen bereits, sie wieder loszuwerden. Doch sie hat bereits das Herz von Travis erobert und sich unentbehrlich gemacht, da sie mit ihrem Hobby – bronzene Gipsmasken – das Cover des neuen Albums gestalten soll. Plötzlich und unerwartet erwischt Travis Frau die beiden in flagranti. Die Situation scheint zu eskalieren und es wird plötzlich auf myteriöseste Art und Weise klar, was Riley mit der Band wirklich vor hat…

Was hat Riley mit der Band wirklich vor? Warum treibt sie so viele Keile zwischen die Menschen? Und was hat das Ganze mit dem tragischen Todesfall bei ihrer Bühnenshow vor ihrer Ruhepause zu tun?

Von der qualitativen Seite her geht die Umsetzung in Ordnung. Bildschärfe und Kontrast sind durchschnittlich, mehr aber auch leider nicht. Die vielen etwas dunkleren Szenen sind ein wenig zu dunkel, auch wenn und gerade weil der Schwarzwert sehr gut ist. Ansonsten wirkt das Bild aber sehr detailreich, die Farben wirken authentisch und sorgen für ein plastisches Bild. Der Kanäle der Surround-Anlage werden einigermaßen gut ausgelastet, wobei der Film schon recht frontlastig ist. Wenn es Audio-Effekte gibt, dann sind diese aber gut umgesetzt, was vor allem auch an dem Ausnutzen des Bass-Sounds bei den rockigeren Passagen liegt. Insgesamt gesehen handelt es sich bei Groupie um eine gute, wenn auch nicht herausragende technische Umsetzung. 


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

 

Sex, Drogen und Rock’n’Roll – Diese Kombination ist altbewährt und funktioniert immer noch, vor allem auch in Kombination mit Spannung und Horror. Genau diesem Thema widmet sich der Film und versucht damit krampfhaft Spannung aufzubauen, was leider nicht immer wirklich gelingt. Die Story an sich geht in Ordnung, auch wenn sie nicht richtig authentisch wirkt. Ein verletztes Groupie versucht, längst Vergangenes für sich selbst wieder ins Reine zu bringen. Die schauspielerische Leistung ist meist durchschnittlich bis gut. Fans des Genres können damit sicherlich einen Blick riskieren, aber nur wenn man auf Rock steht, da dieser schon einen ordentlichen Teil des Films ausmacht. Alle anderen werden wahrscheinlich eine bessere Alternative finden. Trotz allem eine einigermaßen gute Umsetzung!


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