Hard Breakers

Hard Breakers

Originaltitel: Hard Breakers
Genre: Komödie
Regie: Leah Sturgis
Hauptdarsteller: Cameron Richardson • Alexis Arquette
Laufzeit: Ca. 98 Minuten
Label: Sunfilm Entertainment
FSK 16

Hard Breakers   10.08.2011 von DeWerni

Die beiden sexy Blondinen Alexis und Lindsay kommen mit ihrem Leben und vor allem den Männern nicht so zu Recht. Sie schnappen sich immer im Wechsel und auf die gleiche Tour einen nach dem anderen. Doch irgendwann möchte Alexis mehr – schade, dass Tyler dann aber nicht mehr mag. Die Suche bleibt spaßig…


Die beiden Blondinen Alexis (Cameron Richardson) und Lindsay (Sophie Monk) hatten bisher in ihrem Leben nicht gerade viel Glück mit den richtigen Männern, was aber sicherlich nicht an ihrem Aussehen liegt – Sie schauen nämlich richtig gut aus. Außerdem leben sie gemeinsam in einer geilen Strandvilla und genießen das Leben in freien Zügen – und das auf Kosten ihrer Eltern. Doch als Alexis Vater Harold (Tom Arnold) diesen Morgen den beiden einen Besuch abstattet, können sie es nicht glauben. Er hat kurzerhand seine Frau verlassen und möchte sich mit einer jungen Hüpferin, die die beiden sogar noch aus ihrer Highschoolzeit kennen, vergnügen. Abgesehen davon geht Alexis auch noch ihr Ex und gleichzeitig der Dorfbulle total auf die Nerven, weil er die Trennung immer noch nicht verkraftet hat und ihr weiter nachsteigt.

Durch Zufall kommen die beiden auf den Trichter, die Männer immer nach dem gleichen Schema zu verführen und es sich damit in ihrem verkorksten Leben auch mal so richtig gut gehen zu lassen. Sie legen sich gemeinsam auf die Lauer. Wenn sie ein Objekt der Begierde gefunden haben, was beide zum Anbeißen finden, braten sie ihm von hinten eins über, verschleppen ihn nach Hause in die Villa und tun so, als würden sich reizend um seine Verletzungen kümmern. Abwechselnd kommen so beide zu dem Spaß, den sie gerne haben. So verarschen die beiden eine Menge Männer, ohne sich wirklich Gedanken zu machen. Doch eines Tages kommt alles anders, als erwartet: Alexis verliebt sich Hals über Kopf in einen ihrer vorübergehenden Liebhaber. Während Alexis also langsam zur Ruhe zu kommen scheint, legt Lindsay erst richtig los. Jodie (Tia Carrere) lernt von ihr so die Männerjagd erst richtig professionell. Doch peinlich wird das Ganze erst für beide, als Lindsay wegen Kidnapping festgenommen wird, Alexis Ex sie nach Hause bringt und gleich noch Ihrem Freund von ihren Machenschaften erzählt. Nun geht das Chaos erst so richtig los und das Leben der beiden scheint komplett aus allen Fugen zu geraten…

 

Wird es Lindsay und Alexis gelingen, ihr Leben schließlich wieder in den Griff zu bekommen? Auf welche Maschen müssen sich die Männer noch so alles einstellen? Und was wird aus Alexis und ihrem Freund – besteht da noch Hoffnung?

Qualitativ gesehen macht der Film kein richtig gutes Bild. Die Schärfe geht zwar genauso wie die Farbgebung in Ordnung, doch wird das Bild des Öfteren von Unschärfen und mäßigem Bildrauschen heimgesucht. So liegt das Bild dann teilweise doch wieder nur auf DVD-Niveau. Wenigstens der Kontrast ist gut umgesetzt und kann sich durchaus sehen lassen. Beim Ton trifft man mal wieder auf das genretypische Problem, dass Komödien fast immer sehr frontlastig ausfallen, was auch hier nicht anders ist. Trotz muss man festhalten, dass die Dialoge jederzeit gut verständlich sind. Die Surroundboxen werden dagegen genau wie die Bassbox so gut wie gar nicht verwendet. Insgesamt würde ich die technische Realisierung der Blu-ray mal maximal mit durchschnittlich bewerten, hier ist noch einiges an Spielraum für Verbesserungen vorhanden.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Es macht irgendwie den Anschein, als wäre man sich bei den Dreharbeiten zu Hard Breakers nicht ganz so einig gewesen, was man eigentlich drehen möchte. Ich wusste auf jeden Fall teilweise nicht, ob ich weinen, lachen oder mich auf ein Drama mit gutem Ausgang gefasst machen soll. Hier werden diese Genres jedenfalls auf eine ziemlich einfache und oberflächliche Art und Weise miteinander gemischt, sodass ich den Film so recht keinem ans Herz legen will. Es gibt zwar für jeden Zuschauer Passagen, die einem gefallen werden, aber genauso welche, bei denen man einfach nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wird. Dabei ist die schauspielerische Auswahl noch nicht einmal schlecht, sondern nur die billige Story mit ihren wenig authentisch und überzeugend wirkenden Wendungen. Das hat man wohl bei der Produktion versaubeutelt.


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