Hellraiser Revelations uncut

Hellraiser Revelations uncut

Originaltitel: Hellraiser: Revelations
Genre: Horrorthriller
Regie: Victor Garcia
Hauptdarsteller: Jay Gillespie • Tracey Fairaway
Laufzeit: Ca. 79 Minuten
Label: Sunfilm Entertainment
FSK 18

Hellraiser Revelations uncut   22.12.2012 von DeWerni

Die beiden Teenager Nico und Steven wollen in Mexico mal richtig einen drauf machen. Doch dort kommen sie mit einer seltsamen Box in Kontakt. Dieser Zugang zur Unterwelt sorgt dafür, dass die beiden auf einmal spurlos verschwunden sind. Die vor Sorge verrückten Eltern machen sich auf eine mysteriöse und gefährliche Suche, die alle auf ihre eigene Weise bezahlen müssen …

 

Die beiden jungen Erwachsenen Nico Bradley (Jay Gillespie) und Steven Craven (Nick Eversman) habe die Schnauze voll von der Kleinstadtidylle und dem Laben auf dem Land, auch wenn sie eigentlich alles haben, was sie benötigen. Sie beschließen einen Trip nach Mexico, auf dem sie mal so richtig einen drauf machen wollen: Musik, Alkohol und Frauen – was will man (n) mehr?! Nachdem sie dort Anna (Adel Marie Ruiz) abgeschleppt haben, setzt sich unerwünschterweise ein Landstreicher zu ihnen an den Tisch. Dieser konfrontiert sie mit einer mysteriösen Box, die angeblich schon immer für Nico bestimmt gewesen sein soll. Sie beinhaltet angeblich Erfahrungen, die Nico und sein Umfeld das Leben erst so richtig genießen lassen sollen.

 

Nachdem sich die beiden die Box etwas genauer angeschaut haben, nimmt das Schicksal seinen Lauf und sie sind urplötzlich und spurlos verschwunden. Die Polizei erklärt sie für tot. Währenddessen werden die Eltern in der Heimat schier verrückt. Das einzige Überbleibsel, das sie von der Polizei übergeben bekommen, ist die seltsame und mysteriöse Box. Emma Craven (Tracey Fairaway), Stevens Schwester und gleichzeitig Nicos Freundin, fühlt sich von dieser magisch angezogen. Als die beiden Familien eines Abends gemeinsam zusammensitzen, kommt das Verschwinden der beiden nochmals auf den Tisch, da es die Familien doch sehr bewegt. Die Situation scheint dann etwas aus den Fugen zu geraten, als auch noch Steven plötzlich blutüberströmt in der Tür steht. Sarah (Devon Sorvari) und Ross (Steven Brand), Stevens Eltern, können ihr Glück kaum glauben, während Kate (Sanny Van Heteren) und Peter (Sebastien Roberts) sofort die Gegend nach Nico durchsuchen wollen. Doch mit dem Erscheinen Stevens scheint irgendwas nicht zu stimmen. Auf einmal sind die alle Autos der beiden Familien verschwunden, immer wieder fällt das Licht aus und ein Vagabund treibt sich im Garten herum. Alle Beteiligten wissen, dass die Lösung des Rätsels nicht fern liegen kann. Es beginnt ein blutiger und teilweise tödlicher Kampf gegen die seltsamen Kräfte der mysteriösen Box …
 

 

Bildergalerie von Hellraiser Revelations uncut (6 Bilder)

Wer oder was steckt hinter der seltsamen Box? Warum ist Steven so plötzlich wieder aufgetaucht? Und was ist mit Nico geschehen? Wird es eine Zusammenführung der beiden gespalteten Familien geben?

 

Vom qualitativen Aspekt der Veröffentlichung kann man zumindest im Bereich des Bildes nicht meckern. Die hohe Auflösung sorgt für ein klares und detailreiches Bild, das mit vielen Details aufwarten kann und nur wenige Schwächen aufzeigt. Der Schwarzwert geht in Ordnung und die Farben wirken authentisch aber teils etwas kühl, was der Atmosphäre des Films zugutekommt. Nur in einigen, wenigen Einstellungen wird es unscharf oder es sind gelegentliche Kompressionsartefakte zu erkennen. Der Ton bietet ebenfalls auf den ersten Blick hochwertige Qualität: Sowohl die deutsche als auch die englische Tonspur liegen in verlustfreiem 7.1 DTS-HD Format vor. Doch das Ganze entpuppt sich als Mogelpackung, da die Abmischung einfach schlecht ist. Diese ist viel zu frontlastig, mögliche Raumeffekte werden kaum und wenig effizient genutzt. Nichtsdestotrotz sind wenigsten die Dialoge jederzeit gut verständlich gehalten. Insgesamt handelt es sich bei diesem Release also um eine eher mittelmäßige Veröffentlichung im HD-Bereich, die aber ihre Stärken im Bild hat.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Die Horrorfilmreihe Hellraiser war einen der wenigen erfolgreichen Filmserien, die im Laufe der 90er und Anfang der 2000er Jahre richtig erfolgreich verlief. Warum allerdings jetzt unbedingt ein solches, unwürdiges Werk folgen muss, bleibt mir schleierhaft. Die Story bewegt sich bestenfalls im Bereich eines C-Movies und auch die Qualität der Schauspieler kann leider nicht überzeugen. Der ganze Film plätschert irgendwie nur vor sich hin, ohne auch nur einen Hauch der Spannung der Vorgänger oder ein anderes innovatives Highlight zu liefern. Das Beste an dem Release ist der qualitative Aspekt des Films, der sich wirklich mit anderen aktuellen Titeln messen kann. So bleibt der Film leider nicht empfehlenswert, da sollten vor allem Fans der Vorgänger die Finger davon lassen - Enttäuschung ist garantiert. Schade, manchmal sollte man wirklich einfach auf unnötige Fortsetzungen verzichten.


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