Live Evil - Die Jagd hat begonnen

Live Evil - Die Jagd hat begonnen

Originaltitel: Live Evil
Genre: Horror
Regie: Jay Woelfel
Hauptdarsteller: Tim Thomerson • Mark Hengst
Laufzeit: Ca. 95 Minuten
Label: Schröder Media
FSK 18

Live Evil - Die Jagd hat begonnen   26.04.2010 von DeWerni

Die Welt wird immer unerträglicher – selbst für die Vampire. Sie finden kaum noch reines Blut. So macht sich eine Gruppe von vier Vampiren auf zu einem Blutdealer nach LA. Doch ihnen scheint die höhere Macht in Form eines Priesters auf den Versen, der nichts anderes im Kopf hat, als die Existenz der Vampire endgültig zu beenden…

 

Die Menschen verschmutzen einfach alles auf diesem Planeten. Neben der Umwelt scheint jetzt sogar das Blut der Menschen durch Drogen und Alkohol so verschmutzt, dass sich die Vampire nicht mehr ordentlich davon ernähren können. Es passiert immer öfter, dass sie einen Menschen ausgesaugt haben und sich danach übergeben müssen. So wird der Lebensraum für die Vampire immer kleiner und es herrscht zwischen den einzelnen Gruppen ein wahrer Krieg um die letzten reinen Blutreserven. Ganz besonders hart getroffen hat es eine Gruppe von vier Vampiren, die dem Hungertod nahe scheinen. So entschließen sich deren Anführer Benedict (Mark Hengst), Sydney (Asa Wallander), Yael (Eva Derrek) und Max (Ken Forree) nach LA zu ziehen, wo sie Max (Mike Meadows) finden wollen – ein Blutdealer, der noch reines Blut im Angebot hat…

 

Was die vier zwar schon ahnen, aber noch nicht wissen, ist , dass sie verfolgt werden. Ein Priester (Tim Thomerson), der vor den Augen von Roxy (Kimberly Sanders) einen der Vampire zur Strecke gebracht hat und die sich ihm daraufhin angeschlossen hat, ist schon seit Jahren auf der Jagd nach den Vieren und vor allem nach Sydney und Benedict. Auf Grund von Vorkommnissen in seiner Kindheit hat er es sich zur Aufgabe gemacht, die Vampire auszurotten, und wenn es bis an sein Lebensende dauern sollte. Als sie endlich LA erreichen und sich auf einer der letzten Vampirpartys befinden, gelingt es dem Priester Yael zu entführen. Das kann Benedict natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Eine wilde, gegenseitige Hetzjagd auf Leben und Tod zwischen den beiden Gruppen beginnt…

Wird es dem Priester und Roxy gelingen, die Vampire ein für allemal auszulöschen? Oder werden die Vampire wieder durch neues, reines Blut zu Kräften kommen und den Plan des Priesters durchkreuzen und ihn selbst aussaugen?!


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

„Live Evil“ ist weder wirklich gut, noch wirklich schlecht, er hat echt gute Seiten, dann aber leider auch wieder richtig schlechte. Gut gelungen ist auf jeden Fall die Story, die mit der ewigen Jagd auf die Vampire und deren genereller Existenz zwar nicht so wirklich inspirierend ist, jedoch wird der Hintergrundgedanke des Priesters gut rübergebracht. Im Gegensatz dazu ist die technische Umsetzung des Films wirklich teilweise übel. Das Bild wirkt eher wie aus den 70er oder 80er Jahren und der Ton kratzt meist, so dass die Dialoge manchmal sehr schwer zu verstehen sind, was in Summe auch zu einer Abwertung geführt hat. Außerdem geht ein 4:3 Bild und Dolby Digital 2.0 Ton für einen Film, der 2008 produziert wurde gar nicht. Zusätzlich wirken auch die Effekte etwas billig, an manchen Stellen erkennt man sogar, dass Puppen verwendet wurden. Naja, wenn man nicht allzu viel erwartet, so kann man sich durch den Film schon unterhalten lassen, auch wenn man wirklich kein Highlight – auch nicht auf dem Bereich der B-Movies – erwarten sollte.


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