Million Dollar Baby

Million Dollar Baby

Originaltitel: Million Dollar Baby
Genre: Sportdrama
Regie: Clint Eastwood
Hauptdarsteller: Clint Eastwood • Hilary Swank
Laufzeit: Ca. 132 Minuten
Label: Kinowelt Home Entertainment
FSK 12

Million Dollar Baby   06.05.2011 von DeWerni

Der Boxtrainer Frankie Dunn hat es bisher leider nie geschafft einen Champion zum großen Titel zu führen. Doch dann kreuzt auf einmal Maggie in seiner Boxhalle auf. Nach anfänglicher Skepsis sieht er doch großes Potential in ihr und beginnt sie zu trainieren. Ein Sieg folgt dem anderen. Doch als sie kurz vor dem großen Triumph steht, schlägt das Schicksal erbarmungslos zu…

Viele Freunde hat der eigenwillige Boxtrainer und Besitzer einer Boxhalle Frankie Dunn (Clint Eastwood) nicht. Nur der ehemalige Boxer und gleichzeitige Angestellter Eddie-Scrap Dupris (Morgan Freeman) kann er als seinen Freund schätzen. Die eigentümliche und individuelle Art von Frankie hat dazu geführt, dass er noch nie einen Champion zur Boxweltmeisterschaft führen konnte, keiner hatte bisher die nötige Geduld. Gerade vor Kurzem hat es wieder einen potentiellen Anwärter auf einen Titelkampf zum großen Konkurrenzmanager Mickey Mack (Bruce MacVittie) gezogen. Doch auf einmal steht Maggie Fitzgerald (Hilary Swank) bei ihm in der Boxhalle und erklärt ihm, sie wolle von ihm trainiert werden und in absehbarer Zeit den Weltmeistertitel gewinnen. Zunächst lacht er sie noch eher heimlich aus, als dass er sie ernst nimmt. Sie ist jedoch sehr stur und setzt die Trainingseinheiten ununterbrochen bis spät in die Nacht alleine fort. Über Wasser hält sie sich dabei finanziell als Kellnerin in einem kleinen Bistro.
Scrap ist der erste der merkt, wie ernst es ihr mit der Sache ist. Er spricht mit Frankie und versucht ihn dazu zu bringen, sie zu trainieren. Er sieht sehr großes Potential in ihr. Nach einigen Zweifeln und einigen Gesprächen willigt Frankie schließlich ein. Maggie erzählt ihm indes, dass sie aus ganz einfachen und ärmlichen Verhältnissen stammt und sie den großen Traum hat irgendwann einen Titel zu holen. Nach ganz harten Wochen des Trainings, in denen sich Frankie und sie immer besser verstehen, bekommt sie endlich ihren ersten richtigen Kampf. Nach einigen harten Minuten gewinnt sie den Kampf schließlich souverän. Sie überzeugt so Frankie endgültig, dass sie den großen Traum wahr machen kann. Von diesem Moment an eilt sie mit Frankies Hilfe von Sieg zu Sieg und erringt in der Boxwelt immer mehr ansehen und verdient auch sehr gut. Doch ihr Geld wirft sie nicht zum Fenster raus, sondern kauft ihrer armen Familie ein eigenes Haus, das ihre Mutter zunächst gar nicht annehmen mag. Schließlich bekommt sie endlich ihre Chance auf einen Titelkampf – und das mit Frankie als Trainer und Coach. Doch als der Abend des geplanten, großen Triumphes endlich da ist, schlägt das Schicksal erbarmungslos zu. Erst dann merkt sie, welche Menschen wirklich zu ihr stehen und wer nur aufgrund ihres Erfolges zu ihr hielt. Sie lernt das Leben auf eine ganz andere Art und Weise kennen…

Welches Schicksal trifft sie so hart? Wer wird nach dem Abend immer noch zu ihr halten und wer hat es nur auf ihr Geld und ihren Ruhm abgesehen? Welche Rolle spielen dabei Frankie und ihre Familie?

 

Die Qualität des Bildes der Blu-ray kann sich durchaus sehen lassen – und das während des kompletten Films. Vor allem was die Schärfe angeht, kann man kaum schwache Stellen entdecken. Aber auch der Kontrast und die Details sind durchgehend auf hohem Niveau, so dass man ein sehr detailreiches, plastisches Bild mit gelungener Tiefenwirkung erhält. Nur in einigen, wenigen Szenen in dunkleren Abschnitten kommen die Details nicht ganz so gut raus. Der Ton liegt auf einem ähnlichen Niveau. Die Kanäle werden vor allem bei den Boxkämpfen sehr gut ausgenutzt, so dass man eine schöne, räumliche Atmosphäre geliefert bekommt. Zu viele Soundeffekte sollte man allerdings grundlegend nicht erwarten, dazu ist der Film insgesamt und abgesehen von den Kampfszenen zu ruhig. Insgesamt liefert die Blu-ray eine sehr gute technische Umsetzung.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Der Film kann mich leider nicht so richtig überzeugen. Prinzipiell ist er in zwei komplett unterschiedliche Parts aufgeteilt, die im Grunde nicht viel miteinander gemeinsam haben. Der Schicksalsschlag, der für die einschneidende Veränderung der Storyentwicklung verantwortlich ist, ist aus meiner Sicht viel zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Beide Teile für sich vereinnahmen einen viel zu großen Anteil des Films für sich, man hätte hier vielleicht eher zwei Filme draus machen sollen. Nichtsdestotrotz fesselt der Film an den Schirm, im ersten Teil wegen seines ehrgeizigen sportlichen Aspekts, im zweiten wegen der dramatischen Wendung. Die Schauspieler machen ihre Sache grandios, nicht umsonst haben Hilary Swank und Morgan Freeman die Oskars für die beste Haupt- und den besten Nebendarsteller für ihre Rollen bekommen. Aber auch Clint Eastwood überzeugt in seiner Rolle. Von mir gibt es eine Kaufempfehlung für die Neuauflage der Blu-ray, sofern man den Film noch nicht gesehen hat.


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentare[X]

[X] schließen