NCIS: Los Angeles - Season 1.1

NCIS: Los Angeles - Season 1.1

Originaltitel: NCIS: Los Angeles
Genre: Krimiserie
Regie: Terence O’Hara • Tony Wharmby
Hauptdarsteller: Chris O’Donnell • LL Cool J
Laufzeit: Ca. 454 Minuten
Label: Paramount Home Entertainment
FSK 16

NCIS: Los Angeles - Season 1.1   31.03.2011 von DeWerni

Der Hype um die Serien im Stile der CSI-Serie geht weiter. Dieses Mal gibt es allerding sein Spin-Off der Serie NCIS. Dabei arbeitet eine elitäre Sondereinheit undercover an ganz speziellen Fällen im Untergrund von Los Angeles. Das Team rund um die Organisatorin Hetty Lange muss dabei an spektakulären Fällen arbeiten, bei denen es oft um Leben und Tod geht…

 

Der Gedanke, der einem zuerst in den Kopf schießt, wenn man die Serie NCIS: Los Angeles das erste Mal in den Händen hält, geht sicherlich in die Richtung: „…schon wieder eine Art CSI-Ableger…“. Klar, damit hat man nicht ganz unrecht, der Hype um die Serie CSI und deren zahlreiche Spin-Offs geht schon eine ganze Weile und wird von der Industrie voll ausgeschöpft. Doch die Serie NCIS: Los Angeles, die ein direkter Ableger von NCIS ist, hat auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung. Was ich an dieser Stelle schon einmal vorab besonders erwähnen möchte ist die Tatsache, dass sich in dieser DVD-Box nicht nur die ersten 11 Folgen der Serie befinden, nein, auch die beiden Spin-Off-Episoden der NCIS-Serie befinden sich auf der ersten Scheibe – sehr löblich, wenn auch nur in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln. Dabei erfährt man, dass das Team von NCIS innerhalb der sechsten Staffel mit einem mit einem anderen Team in einem Undercover-Einsatz gemeinsam arbeiten muss, da sie zwei Fälle zu ein und derselben Person führen. Ohne dabei nun zu viel verraten zu wollen, wird dabei einer der Undercover-Agenten zum Ende der Serie hin angeschossen. Als verwundeter NCIS-Zuschauer wurde dieser Fall innerhalb der Serie nicht weiter erwähnt, man ging einfach vom Tod des Agenten aus. Doch genau an dieser Stelle knüpft die neue Serie an. In der ersten Szene sieht man den erwähnten Agenten G. Callen (Chris O‘Donnell), der ein besonderes Verhältnis zu Special Agent Jethro Gibbs (Mark Harmon) der Serie NCIS hat, wie er seine Schusswunden pflegt, gefolgt von einem Flashback der erwähnten Szene. So ist die Einführung und Anknüpfung der Serie schon einmal gelungen.

Das Team setzt sich bei NCIS: Los Angeles wieder einmal aus verschiedenen Spezialisten zusammen. Callen ist genau wie auch Sam Hanna (LL Cool J) einer der Special Agents und eigentlich immer mit den direkten Ermittlungen betraut. Hanna war vorher ein Navy-Seal, was in der Serie des Öfteren in den Fokus des Interesses rückt. Auch Special Agents Kensi Blye (Daniela Ruah) und Anwärter Dominic Vail (Adam Jamal Craig) unterstützen die beiden des Öfteren, ermitteln aber auch viel im Hauptquartier anhand von Indizien. Eric Beal (Barrett Foa) ist für die technischen Aspekte verantwortlich, wie beispielsweise das Hacken von Computern oder stationären Kameras in Los Angeles. Dann gibt es da noch den Psychologen Nate Getz (Peter Cambor), der Täterprofile erstellt und sich um die Hintergründe von Taten kümmert. Einen direkten Leiter des Teams bei den Ermittlungen gibt es nicht, doch organisatorisch hält die etwas skurrile Henrietta „Hetty“ Lange (Linda Hunt) das Ruder fest in der Hand. So muss das Team also auf Verbrecherjagd gehen, was nicht selten in lebensgefährlichen Situationen endet. In diesem Stil müssen sie beispielsweise Drogenbosse überführen, die Entführung einer Drohne während eines Gefechts oder die Morde einer skrupellosen Auftragskillerin aufklären. Dabei stehen die Fälle natürlich immer in Zusammenhang mit Mitgliedern der Navy. Währenddessen tut sich Dominic etwas schwer, vom Team akzeptiert zu werden. Er ist neu hinzugekommen, muss noch viel lernen und sich erst noch beweisen, findet sich aber Stück für Stück mit seiner Rolle zurecht.

Ihr seht, es geht gleich richtig rund. Wenn Ihr Euch also bereits für NCIS begeistern konntet, so solltet Ihr definitiv auch einen Blick in diese Serie werfen. Schade ist an dieser Stelle nur, dass die Zuseher mit der Serie in Deutschland wieder einmal so richtig ausgenommen werden. Die erste Staffel mit ihren 24 Episoden wird bei uns in zwei einzelnen Boxen verkauft, die zum Erscheinungstermin jeweils knapp 30€ kosten – insgesamt also ein sehr stolzer Preis.

 

Abschließend noch alle Folgen der Staffel 1.1 in der Übersicht:

  • Folge 01 – Operation Dakota
  • Folge 02 – Der einzig leichte Tag
  • Folge 03 – Die Drohne
  • Folge 04 – Beste Beziehungen
  • Folge 05 – Die Koreanerin
  • Folge 06 – Tinte in den Adern
  • Folge 07 – Alina
  • Folge 08 – Paranoid
  • Folge 09 – Das Phantom
  • Folge 10 – Die Last der Schuld
  • Folge 11 – Durch die Wand

Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Also ich bin begeistert von dieser neuen Serie, die eigentlich nicht viel von der Ausgangsserie beinhaltet. Nur in einigen wenigen Folgen wird eine Querverknüpfung  zu NCIS hergestellt, dann werden die Charaktere aber auf jeden Fall von den richtigen Schauspielern übernommen. Die Spin-Off-Episoden von NCIS verknüpfen die beiden Serien aber glaubwürdig miteinander. Das neue Team ist Teil des NCIS, ermittelt aber mehr undercover und stellt eine Spezialeinheit des NCIS dar. Kein Wunder also, dass das Team, das aus meiner Sicht sehr gut ausbalanciert ist, immer wieder prekäre und ganz spezielle Aufgaben und Fälle lösen müssen. Diese wirken trotz mittlerweile einer von vielen Spin-Offs im Rahmen der CSI-Serie nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern können mit Spaß und Spannung überzeugen. Wer NCIS mag, der wird sicherlich auch an NCIS: Los Angeles seinen Gefallen finden! Sehr gute Umsetzung der Serie!


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