Orphan: Das Waisenkind

Orphan: Das Waisenkind

Originaltitel: Orphan
Genre: Mystery-Thriller
Regie: Jaume Collet-Serra
Hauptdarsteller: Vera Farmiga • Peter Sarsgaard
Laufzeit: ca. 123 Minuten
Label: Kinowelt
FSK 16

Orphan: Das Waisenkind   11.11.2009 von DeWerni

Kate und John wollen unbedingt ein drittes Kind. Um eine erneute Risikoschwangerschaft zu vermeiden, entschließen sich die beiden, ein Kind zu adoptieren. Ihre Wahl fällt schließlich auf Esther. Anfangs scheint alles perfekt zu laufen, doch plötzlich passieren seltsame Dinge. Erst als eine Ordensschwester verschwindet und die anderen Kinder in Gefahr sind, gerät Esther in Verdacht…
 
Kate Coleman (Vera Farmiga) und ihr Ehemann John (Peter Sarsgaard) leben glücklich in einem großen Haus etwas abseits der Großstadt. Sie haben zwei Kinder, eine Tochter Max (Aryana Engineer) und einen Sohn Daniel (Jimmy Brennett). Doch vor Kurzem hat sie das Schicksal ereilt, dass ihr drittes Wunschkind als Totgeburt zur Welt kam. Um eine weitere Risikoschwangerschaft zu vermeiden, beschließen die beiden, ein Kind zu adoptieren. Nach zahlreichen Analysen und Untersuchungen entscheiden sie sich schließlich für die intelligente, kreative und schüchterne Esther (Isabelle Fuhrman). Zunächst scheinen sie mit der Auswahl alles richtig gemacht zu haben. Sie fügt sich nahtlos in die Familie ein, versteht sich mit Daniel und schließt sofort eine Freundschaft mit der taubstummen Tochter Max. Auch mit den Eltern baut sie eine Bindung auf, vor allem mit John. Doch plötzlich wendet sich das Blatt. Mit Kate versteht sie sich überhaupt nicht mehr und außerdem legt sie des Öfteren ein seltsames Verhalten an den Tag. Als sie eines Tages die Ordensschwester Joyce (Lorry Ayers) aus ihrem alten Jugendheim im Wohnzimmer sitzen sieht, dreht sie schon fast durch. Sie schleicht sich mit ihrer besten Freundin Max aus dem Haus und lauert ihr auf der Heimfahrt auf…

Einen Tag später bekommen Kate und John einen Anruf, dass Joyce vermisst würde. Aber erst als Max das Geheimnis preisgibt, kommt die Mutter Esther auf die Schliche. Ab diesem Moment entwickelt sich im Haus eine Art Kleinkrieg. Auf der einen Seite die misstrauische Kate, auf der anderen den um den Finger gewickelte Vater und die beiden eingeschüchterten Kinder. Kate versucht außerdem, weitere Informationen aus Esthers Vergangenheit zu erfahren, was Esther selber natürlich nicht passt. Sie hat Angst, dass man ihr kleines, dunkles Geheimnis lüften könnte…

Wird Esther mit ihrer Masche und ihren Manipulationen durchkommen? Oder wird die Mutter ihren Verdacht bestätigen und die Machenschaften von Esther auffliegen lassen? Und was wird in diesem Spiel eigentlich aus John und den beiden anderen Kindern?

Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Orphan ist weder ein typischer Horrorfilm noch ein typischer Thriller. Er ist ein Mix aus Beidem. Die Story ist gut, die schauspielerische Leistung der jungen Isabelle Fuhrmann grandios – gerade wenn man auch noch ihr Alter berücksichtigt (10 Jahre). Insgesamt wird die Story von Beginn an gut, wenn auch meiner Meinung nach etwas langatmig aufgebaut. Nach einer Stunde Spielzeit legt der Film dann richtig los und es kommt gut die Spannung rüber. Für Horror- und Thrillerfans ein absolutes Muss, so gut kommt er wahrscheinlich auf der heimischen Matscheibe nicht mehr rüber. Einziger Verbesserungsvorschlag: Auf ca. 90 Minuten kürzen, ansonsten Top!


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