Saw VI

Saw VI

Originaltitel: Saw VI
Genre: Horror • Thriller
Regie: Kevin Greutert
Hauptdarsteller: Tobin Bell • Costas Mandylor
Laufzeit: ca. 88 Minuten
Label: Kinowelt
FSK 18

Saw VI   30.05.2010 von DeWerni

Im mittlerweile sechsten Teil des Horror-/Splatterklassikers bekommt nun der Polizist Mark Hofman gemeinsam mit der Jigsaw-Witwe Jill seine Chance, den letzten Willen des verstorbenen Massenmörders und der zentralen Figur der bisherigen Saw-Reihe Jigsaw durchzuführen. Welch grausame Spiele er sich dabei einfallen lassen hat, erfahrt ihr hier…

 

Nachdem die zentrale Figur und der grausame Massenmörder John Kramer alias Jigsaw (Tobin Bell) mittlerweile ja verstorben ist, ist es an anderen, sein Machwerk fortzuführen. Nachdem sich in den letzten Teilen bereits der Polizist Mark Hofman (Costas Mandylor) als Jigsaws rechte Hand herausstellte, bekommt dieser nun auch seine Chance. Die Witwe des verstorbenen Killers Jill Tuck (Betsy Russell) empfängt den Nachlass in Form einer kleinen, schwarzen Truhe. Darin sind fünf Umschläge mit Anweisungen und potentiellen Opfern für Hofman und einer für Jill selbst. Nachdem eine frühere Polizistin in den Dienst zurück gekehrt ist, die eigentlich schon in der Öffentlichkeit als eines der Todesopfer von Jigsaws Massenmorden abgestempelt wurde, reißt Hofman die Angelegenheit und die Vorbereitungen rund um die potentiellen fünf Opfer an sich, da er Angst hat, dass die Polizistin ihm unter Umständen auf die Schliche gekommen ist. Außerdem schnüffelt die Reporterin Pamela Jenkins (Samantha Lemole) etwas zu tief und findet Sachen heraus, die Hofman gar nicht passen. Sie alle machen sich zu potentiellen, weiteren Opfern…

Das scheinbar zentrale Opfer in diesem Kontext ist jedoch ein anderes. Der leitende Angestellte einer Krankenversicherung William Easton (Peter Outerbridge) hat tagtäglich damit zu tun, Löcher in den Angaben und Anträgen von Patienten zurückzuweisen, die vielleicht auf eine lebensrettende, letzte Maßnahme gehofft hatten und durch seine Entscheidung vor dem Tod stehen. Einer dieser Antragsteller war auch Jigsaw zu Lebzeiten selber, der einen tödlichen Hirntumor gerne mit einer vielversprechenden, alternativen Heilmethode versucht hätte, in den Griff zu bekommen. Doch auch dieses Gesuch lehnte Easton ab – wie sich nun herausstellt eines zu viel. Plötzlich wacht er in einem Raum auf und ist sawtypisch an Armen und Beinen an Ketten gefesselt. Die schauderhafte Stimme ertönt mit: „Ich möchte ein Spiel spielen!“ Easton muss sich vier Prüfungen stellen, die seinen Überlebenswillen zeigen und ihn vor schwere Entscheidungen stellen. Das Licht gegenüber geht an. Dort steht der Hausmeister der Krankenkasse ähnlich wie er selbst in Fesseln gepackt. Ab sofort zerquetscht jeder Atemzug der beiden den eigenen Körper etwas mehr – nur einer wird überleben. Solche und ähnliche Sachen stehen ihm als Prüfung bevor – Ziel ist die Rettung seines Lebens und gleichzeitig das seiner Familie. Ein mörderischer und blutiger Kampf beginnt für ihn…

Wie wird der Kampf ausgehen? Wird die Familie von Easton gerettet werden? Welche Aufgaben wird Jigsaw noch für ihn vorbereitet haben? Und was passiert anschließend mit der Witwe Jill und dem Polizisten Hofman? Wird die Polizei ihnen auf die Schliche kommen?

 

Das Bild der Blu-ray kommt in einer Auflösung von 1080p daher und wirkt an den meisten Stellen sehr scharf, so dass man einen durchaus plastischen Effekt erreicht. Nur an einigen, wenigen Stellen ist das Bild teilweise etwas verwaschen, was aber nicht wirklich stört, solange man nicht auf diese Details wirklich achtet. Farbe und Kontrast wirken sehr authentisch, allerdings wurden diese auch oft für spezielle Effekte eingesetzt, wie beispielsweise das Übermalen einzelner Bildflächen durch Lichter oder eben extreme, rote Bluteffekte.

Bezüglich des Tons muss man den Produzenten an dieser Stelle schon mal für die qualitative Auswahl ein Lob aussprechen. Der Ton liegt auf der Blu-ray in Deutsch und Englisch jeweils als 6.1 DTS-ES und 7.1 DTS-HD vor, das ist schon mal super. Alles in allem werden die Surroundeffekte auch gut genutzt, sowohl die hinteren Boxen als auch der Subwoofer werden während des Films oft beansprucht und wirken sehr. Die Qualität von deutscher und englischer Tonspur ist nahezu gleich, man versteht auch die Dialoge meist sehr gut. Insgesamt eine sehr gute technische Umsetzung der Blu-ray!


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Mit Saw 6 kommt der nächste Teil der Serie, der meiner Ansicht nach wieder einigermaßen ordentlich gelungen ist. Die Story knüpft wie eigentlich immer an den letzten Teil an und gibt einige Geheimnisse, Verknüpfungen und Rätsel preis, die man schon in den anderen Filmen der Serie mitbekommen hat. Somit trägt er wieder einen großen Anteil zur Auflösung der kompletten Story rund um Jigsaw bei. Auch wenn die Story  davon abgesehen vielleicht zumindest teilweise ein wenig an den Haaren herbeigezogen wird, so präsentiert sie sich trotz allem in der typischen Saw-Manier, so dass auf alle Fälle Fans der Serie wieder eine Menge Spaß mit dem Film haben werden. Wer die Filme allerdings bisher nicht mochte, der sollte definitiv die Finger davon lassen, da verwirrt die Story doch zu viel. Einigermaßen gelungene Fortsetzung der Hauptstory ohne neue, große Highlights!


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentar verfassen

Schreibe hier einen Kommentar. Du musst einfach alle Felder, die mit einem *-markiert sind, ausfüllen.

Noch 1000 Zeichen übrig

Meine Eingaben merken?

Ich akzeptiere die AGBs


Kommentare[X]

[X] schließen