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Sharkoon Shark Zone M50
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BEWERTUNG |
20.09.2016 von Born2bewildDie Shark Zone M50 von Sharkoon sieht nicht nur gut aus, sie hat auch eine Besonderheit. Man kann die Seitenteile der Maus tauschen um sie so den persönlichen Bedürfnissen anzupassen. Ob das Konzept aufgeht, erfahrt Ihr in unserem Review…
Die Verpackung der M50 ist Shark Zone typisch in Schwarz und grellem Gelb gehalten. Auf der Front ist die Typenbezeichnung in einer Art „Shark Zone“-Verkehrszeichen aufgebracht. Auf den Seiten finden sich neben einer Draufsicht noch technische Spezifikationen. Auf der Rückseite sind diese noch einmal in neun verschiedenen Sprachen als Listen aufgedruckt. Die Front der Verpackung ist aufklappbar. Sie ist mit einem Magneten fixiert und lässt sich so leicht öffnen. Auf der Innenseite der Klappe sind noch einmal die Stärken der Maus inklusive der austauschbaren Seitenteile abgebildet. Beim Aufklappen der Front erhält man auch einen ersten Blick auf die im Plastikblister präsentierte Maus. Dabei erkennt man neben dem mittig befindlichen Nager noch die zwei Seitenteile, die mit den bereits montierten Teilen getauscht werden können. Links davon ist auch der kleine Schraubendreher zu erkennen, der zum Lösen der entsprechenden Schrauben benötigt wird. Die Laschen der Verpackung sind an der Ober- und Unterseite mit dem von Shark Zone gewohnten Siegeln „Warning – Open at your own risk“ verschlossen. Sie können sehr einfach durchtrennt werden und die Verpackung geöffnet werden. Nun kann man den Blister samt Maus und Zubehör aus der Verpackung ziehen. Neben nun noch eingepacktem Zubehör und der Maus findet man einen Aufbewahrungsbeutel, eine Mini-CD mit der Software, zusätzliche Gleitpads mit Ersatzschrauben sowie das stylische „Do not Disturb“-Türschild vor. Jetzt muss man noch vorsichtig die graue Rückseite der Kunststoffverpackung von der transparenten Vorderseite trennen. Dafür wird das aufgewickelte gelbe Mauskabel durch das dafür vorgesehene Loch gefädelt. Anschließend können der Schraubendreher, die zwei Seitenteile und die Maus aus ihrer Fixierung gelöst werden. Auf den ersten Blick macht alles einen sehr guten Eindruck.
Der Unterbau der Maus ist aus Aluminium und somit relativ schwer. Dadurch wirkt sie aber sehr robust und man hat fast den Eindruck, man könnte sie gegen die Wand werfen, ohne dass sie davon Schaden nehmen würde. An der Oberseite ist die Maus in Grautönen mit dem „Shark Zone“-Logo bedruckt. Das Ganze wirkt mit der dezenten gelben Beleuchtung auf der Unterseite stimmig und nicht übertrieben. Die Oberfläche fasst sich sehr angenehm an und ist leicht angeraut. Zwischen den zwei Maustasten befindet sich neben einer Plus- und Minustaste für die DPI-Einstellung das Mausrad. Auf der linken Seite sind ebenfalls zwei Tasten, die mit dem Daumen leicht erreichbar sind. Als Besonderheit der Maus gelten die austauschbaren Seitenteile, die jeweils zwei Gewinde aus eingelassenem Metall haben und somit einen langlebigen Eindruck machen. Sie sind sehr glatt und liegen für jede Seite der Maus jeweils in eher runder sowie eher eckiger Form bei. Wie bei Mäusen üblich funktioniert auch die M50 direkt nach dem Anschließen mit Windows 10 ohne Probleme. Die beigelegte Software bietet aber einige Einstellungsmöglichkeiten, so dass sich eine Installation lohnt.
Benutzung
Gewohnt war ich bisher eine Razer Naga, die von der Form her eine ganz andere Maus ist als die M50. Sie ist sehr symmetrisch und ein wenig kantiger. Somit ist für mich etwas Umgewöhnung nötig. Positiv ist jedoch der Austausch der Seitenteile. So kann man die Maus durch Kombination dieser seinen persönlichen Bedürfen relativ gut anpassen. Die Montage der Seitenteile ist nicht schwer, erfordert aber etwas Feingefühl. Das Tauschen dürfte aber nicht so häufig vorkommen, wenn man erstmal die passende Kombination gefunden hat. Die Grundeinstellung der Maus geht dank der DPI-Einstellung unter dem Mausrad sehr gut von der Hand. Weitere Einstellungen können über die Software vorgenommen werden. Hier lassen sich die Schritte, in denen die DPI-Rate durchgeschalten wird, verändern, die Pollingrate einstellen oder die Geschwindigkeit verringern oder erhöhen. Darüber hinaus kann man die Tastenbelegung bei jeder der insgesamt sieben Tasten verändern. Außerdem gibt es weitere Einstellungen zur Scrollgeschwindigkeit, der Achsenempfindlichkeit und dem Angle Snapping. Passend für Gamer gibt es noch einen Makromanager, mit dem man Sequenzen aufzeichnen und später abspielen kann. Die persönlichen Einstellungen kann man als Spielprofile abspeichern. Einziger Defizit der Software ist, dass sie sich (natürlich) mit Windows startet, sich aber nicht mit einer Option nach dem Start sofort minimieren lässt. Hardwaretechnisch weiß die Maus aber zu überzeugen. Insgesamt liegt sie sehr gut in der Hand, die Druckpunkte der Tasten sind eindeutig und angenehm und auch das Mausrad ermöglicht gutes Scrollen und Klicken. Nutzbar ist die Maus sowohl im Office- als auch im Spielgebrauch, denn dank der vielen Einstellungsmöglichen, der Profile und der schnell wechselbaren DPI-Einstellungen mit bis zu 8200 DPI ist man sehr flexibel im Gebrauch.
Herstellerangaben
Allgemein:
Tasten-Eigenschaften:
DPI-Eigenschaften:
Software-Eigenschaften:
Kabel und Anschluss:
Verpackungsinhalt:
Das Fazit von: Born2bewild
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