Starforce

Starforce

Originaltitel: Starforce
Genre: Science-Fiction
Regie: Cary Howe • Tony Kandah
Hauptdarsteller: Michael Bergin • Vernon Wells
Laufzeit: Ca. 90 Minuten
Label: Schröder Home Entertainment
FSK 16

Starforce   05.10.2010 von DeWerni

Durch den gegnerischen Angriff auf seine Heimatkolonie rutscht Zed eher unfreiwillig als Kind in die intergalaktische Starforce. Bei den anderen ist er deswegen unbeliebt und wird deshalb auch Teil eines Komplottes der Führung. Gemeinsam mit Weggefährtin Dahlia muss er sich nun gegen den Rest beweisen und versucht gleichzeitig, die Hintergründe aufzudecken…

 

Zed Lucene (Michael Bergin) wächst als Kind in der Sygnus Kolonie auf einem einsamen Planeten auf. Noch während dieser Zeit wird der Planet Teil eines grausamen und blutigen Angriffs, bei dem fast alle Planetenbewohner sterben. Er wird glücklicherweise von dem Anführer der intergalaktischen Starforce, einer Sondereinsatztruppe für ganz spezielle Aufträge, Lotar Temetrian (Andy Garrison) gefunden und mehr oder weniger adoptiert. Deswegen bringt ihm dieser alles bei, was er aus der Starforce weiß. So ist es nicht verwunderlich, dass Zed auch schnell Mitglied dieser Einheit wird. Normalerweise ist das nur Kämpfern vorbehalten, die extra dafür mit speziellen Eigenschaften gezüchtet werden. Aus diesem Grund steht Zed auch immer unter besonderer Beobachtung und hat trotzdem viele Neider innerhalb der Einheit. Eines Tages erhält er plötzlich den Eilauftrag, Medizin alleine auf den Planeten Osmar zu bringen. Sofort eilt er Richtung Raumschiff, vielleicht etwas zu voreilig.

 

Als er die Zentrale von Osmar anfunkt, bekommt er zwar noch Landeerlaubnis, aber kurze Zeit später merkt er, dass irgendwas nicht stimmt. Die Zentrale fliegt auf einmal spektakulär in die Luft und auf Grund der Landesensorik legt auch er eine Bruchlandung hin, die er gerade so überlebt. Zu Fuß macht sich Zed daraufhin  auf den Weg zur Kolonie. Auf dem Weg dorthin begegnet ihm Dahlia Rojik (Amy Weber), die ihn von seinem Absturzort holen wollte. Wieder in der Kolonie angekommen, wirkt diese wie ausgestorben. Es kommt heraus, dass einige der Bewohner getötet wurden und nur wenige überlebten und das alles nur wegen des Tritiums, einem extrem wertvollen Rohstoff, der wohl in Massen auf Osmar vorkommt. Zed und Dahlia finden heraus, dass wohl ein richtiges Komplott, dem auch die Führung der Starforce angehört, hinter der Sache stecken muss. Ein spektakulärer Kampf auf Leben und Tod beginnt…

Wird es Zed und Dahlia gelingen, das Komplott aufzudecken und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen? Oder wird sich die Führung der intergalaktischen Starforce am Tritium bereichern? Und was wird aus den Bewohnern von Osmar?


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Eigentlich ist Starforce gar nicht so schlecht, vor allem wenn man auf Filme im Stile von Raumschiff Enterprise steht und das Science-Fiction-Genre mag. OK, man sieht dem Film schon seine Low-Budget-Herkunft an, auch die Qualität ist für einen Film, der im Jahre 2000 gedreht wurde, im Grunde schon als miserabel zu betrachten. Dass die Effekte dann schon teilweise eher billig wirken, ist aus meiner Sicht her zu verzeihen und hin und wieder sogar zum Schmunzeln. Die Story an sich wirkt auf alle Fälle überzeugend, auch wenn sie vielleicht ein wenig zu lang gezogen wirkt, das wäre auch fast schon Stoff für eine Folge Enterprise gewesen. Die Besetzung ist prinzipiell gar nicht so schlecht, einige der Namen hat man schon einmal gehört und man wird feststellen, dass die Schauspieler einem eventuell schon in einer kleiner Nebenrolle oder Fernsehserie über den Weg gelaufen sind. Deswegen geht die schauspielerische Leistung auch durchaus ist Ordnung. Für Science-Fiction-Liebhaber ist diese Produktion auf alle Fälle einen Blick wert, alle anderen sollten vielleicht eher, wenn überhaupt, zum Leih-Film greifen.


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentare[X]

[X] schließen