![]() |
Stormrise
|
BEWERTUNG |
|
Ein neuer Retter der Welt wird gesucht. In „Stormrise“ könnt ihr zu diesem avancieren. Ihr müsst hierbei die Welt vor der endgültigen Zerstörung durch die andauernde Umweltverschmutzung und den damit verbundenen Klimawandel retten. Eine neue Art des Strategiespiels. Ob die Umsetzung auf die gängigsten Konsolen gelungen ist, erfahrt ihr hier.
Der nächste Titel aus dem erfolgreichen Haus „Creative Assembly“ steht an. Gerade erst hat die Schmiede wieder mit dem Release von „Empire: Total War“ auf dem PC einen Kracher im Genre der Echtzeit- und Rundenbasierten Strategie geschaffen. Fast parallel dazu erschien der Titel „Stormrise“ auf der Xbox 360, dem PC und der PS 3. Dabei handelt es sich um ein klassisches Echtzeitstrategiespiel, bei dem ihr mal wieder die Welt vor dem Untergang retten müsst. Dieses Mal ist die Menschheit soweit gegangen, dass sie die Umwelt so sehr gepeinigt hat, das diese sich gerächt hat. Als die Menschen nicht aufhörten die Umwelt weiter unnötig zu belasten und damit zu zerstören, entwickelte sich in der Folge des Klimawandels ein unerträglicher Zustand für die Menschen auf der Erdoberfläche. Es zogen Stürme auf, die nichts Lebendiges mehr übrig gelassen haben: Straßen, Gebäude, teilweise sogar ganze Städte wurden mit einem Schlag vernichtet. Daraufhin beschlossen die Bevölkerung diese schwierige Zeit in Schlafkammern zu verbringen, es wurden ganze Komplexe dafür gebaut. Allerdings wurden nicht genug dieser Kammern gebaut, so dass Massen ausgesperrt wurden und elendig verenden mussten. Dieses Chaos überlebten nur wenige auf der Oberfläche, die aber dann in der vergangenen Zeit versuchten, mit ihren beschränkten Mitteln die Erde wieder aufzubauen. Eines Tages wurden dann die Schlafkammern wieder geöffnet und die einstigen Menschen fordern von nun an ihren Lebensraum wieder zurück.Genau diese zwei Seiten könnt ihr im Spiel übernehmen. Die Menschen, die auf der Oberfläche um ihr Überleben kämpften, werden die „Sai“ genannt. Die Bevölkerung, die einst in den Schlafkammern ruhig schlummerten und so nicht viel vom Chaos der Welt mitbekamen, sind die Rasse der „Echolon“. Die Kampagne umfasst 15 Missionen, in denen ihr den Echolon-Commander Geary übernehmt, um eure Einheiten in den Kampf zu führen. Diese, die ihr auf den beiden Seiten übernehmen könnt, sind (leider) sehr überschaubar gehalten. Es handelt sich um ca. 10 pro Seite, darunter beispielsweise Einheiten wie Hammerpanzer, Raumjäger oder Mechs auf der Seite der Echolon und säurespuckenden Königinnen oder Riftworms auf der Seite der Sai. Alle Einheiten haben gewisse Spezialfähigkeiten, die ihr taktisch einsetzen solltet, darunter beispielsweise Sprengbomben, um Gebäude schneller zu zerstören oder Granaten, um gegen Massen von Gegner doch noch gut auszusehen. Leider sind die einzelnen Missionen der Kampagne nicht sehr abwechslungsreich. Zwar müsst ihr mal ein Gebäude zerstören oder untersuchen bzw. einen speziellen Charakter der gegnerischen Seite töten, aber im Endeffekt reduziert sich doch viel auf das Einnehmen von den sogenannten Knotenpunkten. Diese können vielerlei Aufgaben übernehmen. Zum einen dienen Sie der Förderung von Energie, mit der ihr Einheiten oder Erweiterungen vornehmen könnt, es handelt sich also praktisch gesehen um eine Art Währung. Außerdem könnt ihr den Knotenpunkt noch parallel zu einem Geschützturm ausbauen und mit einem Schutzschild versehen. Diese Einsatzmöglichkeiten lassen sich jeweils in mehreren Stufen ausbauen. Eine weitere wichtige Funktion, die sich aber nicht an allen dieser Punkte realisieren lässt, ist der Nachschubpunkt, an dem ihr zusätzlich Einheiten anfordern könnt. Je nachdem wie das Leveldesign aussieht, könnt ihr entweder die Knotenpunkte zu diesen ausbauen oder es gibt an einzelnen Stellen im Level explizite Nachschubpunkte.An dieser Stelle komme ich jetzt mal zu einem der wichtigsten Punkte, wenn man über Strategiespiele auf einer Konsole berichtet. Die Steuerung stellt dabei immer einen relevanten Knackpunkt dar. Dabei haben die Entwickler von Creative Assembly ihrem Namen alle Ehre gemacht und waren bei der Findung der richtigen Steuerung sehr kreativ. Die sogenannte Whip-Select Steuerung wurde im Vorfeld als „DIE“ Innovation im Bereich der Echtzeitstrategie angepriesen. Dabei sieht das ganze so aus, das man jederzeit in die Rolle der einzelnen Einheiten schlüpfen kann und dann auch das Spielgeschehen aus der jeweiligen Perspektive sieht. Man sieht denn immer die Symbole der anderen Einheiten (die man übrigens auch gruppieren kann), am Rande des Bildschirms, das dann auch die Richtung anzeigt, in der sich die entsprechende Einheit befindet. Um nun die Steuerung zu aktivieren, hält man einfach den rechten Stick in die entsprechende Richtung. Es erscheint ein Laserstrahl, mit dem man dann die entsprechenden Symbole auswählen kann und zu dieser Gruppe wechselt. Damit kann man blitzschnell zwischen auch weit entfernten Einheiten im Spielbereich wechseln. Allerdings ist die Theorie einfacher als die Praxis. Prinzipiell ist diese Art der Steuerung nicht schlecht, doch trifft man die angestrebte Einheit häufig nicht, gerade wenn man sehr viele Einheiten hat. Damit ist man dann gezwungen, wild auf der Karte zwischen den Einheiten zu wechseln, um endlich die richtige auszuwählen. Hat man diese erst einmal gefunden, lassen sich dann alle Aktionen aus der 3rd-Person-Sicht ausführen. Allerdings hat man sogar die Möglichkeit, anderen Einheiten Befehle zu geben, sie also zu steuern, ohne zu der Einheit zu wechseln. Das ist besonders hilfreich, wenn man als Commander die Übersicht über den Kriegsschauplatz hat.Was man an dieser Stelle noch rügen muss, ist wieder mal das leidige Thema mit der Kameraführung. Diese ist auch bei „Stormrise“ eher mäßig, da man, gerade wenn man zu einer Einheit wechselt die mit vielen anderen zusammensteht, total den Überblick verliert. Es passiert häufiger mal, dass die Kamera direkt zwischen den Einheiten platziert ist, so dass man vom Rest überhaupt nichts sieht, auch keine Gegner. Auch wenn man in Gebäude oder durch kleine Durchgänge gehen muss, ist die Kameraeinstellung katastrophal und sehr unübersichtlich. Einsteiger werden richtig Probleme damit bekommen, ansonsten gewöhnt man sich an die Ansicht und lernt deren Umgang mit der Zeit. Noch ein Wort zum Multiplayermodus sollte an dieser Stelle nicht fehlen. Ja, dieser existiert auch und bietet dem Spieler die Möglichkeit, Onlinepartien mit bis zu 8 Spielern gegeneinander zu spielen. Auch hier bietet sich dasselbe Bild wie im Singleplayermodus. Das größte Handicap stellen Steuerung und Kameraführung dar. Die Grafik und der Sound sind auf jeden Fall sehr gut umgesetzt. Die Grafik ist gut und überzeugend, ohne wirklich zu glänzen. Die Details sind gutherausgearbeitet, man kann bis auf ein paar Meter an die eigenen Einheiten heran zoomen, die Grafik bleibt weiter gut. Der Sound und die Effekte sind gut gelungen und tragen jederzeit zu einer der Situation entsprechenden Atmosphäre bei. Leider wirkt das ganze Game ein wenig unausgereift, die Ideen sind (sehr) gut, die Umsetzung dafür leider etwas unfertig. Generell hat Creative Assembly, wie schon erwähnt, von einer Revolutionierung des Genres gesprochen, dafür ist man leider einiges schuldig geblieben. Allerdings wer sich mit der etwas umständlichen Steuerung und der Kameraführung anfreunden kann, der wird sich am Spiel eine Menge Spaß finden. Das Fazit von: DeWerni
|
|

auf der Xbox 360, dem PC und der PS 3. Dabei handelt es sich um ein klassisches Echtzeitstrategiespiel, bei dem ihr mal wieder die Welt vor dem Untergang retten müsst. Dieses Mal ist die Menschheit soweit gegangen, dass sie die Umwelt so sehr gepeinigt hat, das diese sich gerächt hat. Als die Menschen nicht aufhörten die Umwelt weiter unnötig zu belasten und damit zu zerstören, entwickelte sich in der Folge des Klimawandels ein unerträglicher Zustand für die Menschen auf der Erdoberfläche. Es zogen Stürme auf, die nichts Lebendiges mehr übrig gelassen haben: Straßen, Gebäude, teilweise sogar ganze Städte wurden mit einem Schlag vernichtet. Daraufhin beschlossen die Bevölkerung diese schwierige Zeit in Schlafkammern zu verbringen, es wurden ganze Komplexe dafür gebaut. Allerdings wurden nicht genug dieser Kammern gebaut, so dass Massen ausgesperrt wurden und elendig verenden mussten. Dieses Chaos überlebten nur wenige auf der Oberfläche, die aber dann in der vergangenen Zeit versuchten, mit ihren beschränkten Mitteln die Erde wieder aufzubauen. Eines Tages wurden dann die Schlafkammern wieder geöffnet und die einstigen Menschen fordern von nun an ihren Lebensraum wieder zurück.
der Förderung von Energie, mit der ihr Einheiten oder Erweiterungen vornehmen könnt, es handelt sich also praktisch gesehen um eine Art Währung. Außerdem könnt ihr den Knotenpunkt noch parallel zu einem Geschützturm ausbauen und mit einem Schutzschild versehen. Diese Einsatzmöglichkeiten lassen sich jeweils in mehreren Stufen ausbauen. Eine weitere wichtige Funktion, die sich aber nicht an allen dieser Punkte realisieren lässt, ist der Nachschubpunkt, an dem ihr zusätzlich Einheiten anfordern könnt. Je nachdem wie das Leveldesign aussieht, könnt ihr entweder die Knotenpunkte zu diesen ausbauen oder es gibt an einzelnen Stellen im Level explizite Nachschubpunkte.
zu der Einheit zu wechseln. Das ist besonders hilfreich, wenn man als Commander die Übersicht über den Kriegsschauplatz hat.




Kommentar verfassen
Schreibe hier einen Kommentar. Du musst einfach alle Felder, die mit einem *-markiert sind, ausfüllen.