The Ape

The Ape

Originaltitel: The Ape
Genre: Komödie
Regie: James Franco
Hauptdarsteller: James Franco • Brian Lally
Laufzeit: Ca. 92 Minuten
Label: Koch Media Home Entertainment
FSK 16

The Ape   27.04.2012 von DeWerni

Harry Walker hält sich für einen großen Schriftsteller. Nachdem er zuhause allerdings nicht in Ruhe schreiben kann, mietet er sich ein Apartment, in dem der Affe los ist. Plötzlich taucht nämlich ein Mitbewohner in Form eines Affen auf, der Harrys Leben umkrempelt. Chaos ist ab sofort garantiert – Ich glaub, mich laust der Affe …

Harry Walker (James Franco) ist nicht ganz mit seinem Leben zufrieden. Er lebt mit seiner Frau Judy (Nori Jill Phillips) und seinem Sohn in einem schönen Haus, allerdings macht ihm sein Job in der Personalabteilung eines Telekommunikationsunternehmens keinen Spaß. Er selbst sieht seine Zukunft als Schriftsteller und ist gerade dabei, einen Roman zu verfassen. Da er aber aufgrund der Unruhe zuhause nicht schreiben kann, mietet er sich ein Apartment und zieht vorübergehend aus. Doch als er sich in seiner neuen Umgebung gerade häuslich eingerichtet hat und seiner Schriftstellertätigkeit nachgehen möchte, stellt er fest, dass sich noch eine weitere Gestalt in seiner Wohnung herumtreibt: Es handelt sich um einen sprechenden Affen (Brian Lally).

Nachdem Harry den ersten Schock überwunden hat, ist er zwar nicht begeistert, freundet sich aber dennoch mit dem Affen an. Zunächst scheint dieser sich nur bei ihm durchschnorren zu wollen, es stellt sich allerdings heraus, dass er Teil des Mietvertrags ist und ihm zudem bei seinem Werk helfen möchte. Auf der Arbeit geht es für Harry wieder einmal bergab. Seine Kollegin Beth (Stacey Miller) unterstützt ihn zwar bei seinen Tätigkeiten, doch die Chefin Cathy (Allison Bibicoff) erwischt ihn dabei, als er seinen Roman auf der Arbeit weiter schreiben möchte. Aus diesem Grund soll er nun am folgenden Tag eine mitreißende und motivierende Rede vor der IT-Abteilung halten – was natürlich total in die Hose geht. Nichtsdestotrotz gibt Harry seinen Plan nicht auf und schöpft mithilfe des Affen bald wieder neuen Mut. Das liegt vor allem daran, dass er nun festgestellt hat, dass seine Chefin ihn eigentlich nicht dissen wollte, sondern heimlich auf ihn steht. Nachdem er es mit ihr auf dem Schreibtisch gemacht hat, stellt er die folgende Nacht das erste Kapitel des Romans fertig. Doch auch der nächste Tiefschlag lässt nicht lange auf sich warten. Plötzlich wendet sich das Blatt und alles läuft wieder gegen ihn. Nur der Affe scheint noch seine Rettung sein zu können …
 

Bildergalerie von The Ape (5 Bilder)

Welche Schicksalsschläge wird Harry noch verkraften müssen? Wird er seinen Roman mithilfe des Affen jemals fertig stellen können? Gibt es ein Zurück für ihn in die heimischen Gefilde oder wird die Affäre mit seiner Chefin das Aus der Ehe bedeuten?

 

Technisch kann die Qualität der Blu-ray leider nicht ganz überzeugen. Auch wenn einige der Bilder mit guten Schärfewerten daherkommen, wird man doch das Gefühl nicht los, dass man in einigen Szenen die DVD-Variante vor sich liegen hat. Es sind einige Bilder einfach zu unscharf und wenig detailreich. Die Farben dagegen wirken authentisch und ein Bildrauschen ist so gut wie nie zu erkennen. Der Kontrast ist wiederum deutlich zu steil ausgefallen, so werden dunklere Bildbereiche doch des Öfteren von helleren überstrahlt. Der Ton kommt mit seinen Effekten ebenfalls nur solide daher. Das liegt aber auch daran, dass das Werk genretypisch sehr frontlastig ausfällt. Das sorgt auf der einen Seite natürlich für gut und jederzeit verständliche Dialoge, auf der anderen aber für wenige Effekte und kargen Raumklang. Nichtsdestotrotz gibt es auch einige, bessere Effekte, die dann auch ordentlich über die vorhandenen Kanäle verteilt wurden. Insgesamt würde ich diese Veröffentlichung technisch gesehen eher als Mittelmaß bezeichnen.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

The Ape ist aus meiner Sicht kein besonders gelungenes Werk. Dazu fehlen einfach die Lacher und auch die passende Story. Diese plätschert so vor sich hin und bietet allein schon deshalb einfach keinen Grund zum Lachen. Die Existenz des Affen in der Wohnung wird in keiner Weise irgendwie erläutert, man muss es halt so hinnehmen. Das alleine und die daraus resultierenden, etwas komischen Situationen reichen nicht aus. Nachdem sich die beiden angefreundet haben, könnte man den Affen auch problemlos durch einen alten Bekannten in menschlicher Form ersetzen. Die Schauspieler selbst wirken teilweise etwas zu plump, ihnen gelingt es leider nicht, die Szenerie und deren Atmosphäre zum Zuschauer zu transportieren. Auch die mäßige, deutsche Synchronisierung trägt zu diesem Effekt bei. So sehe ich zwar durchaus das Potenzial des Films, das aber leider nicht genutzt wird, sodass man das Werk nicht wirklich empfehlen kann – schade!


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentare[X]

[X] schließen