The Brain – Head Of The Family

The Brain – Head Of The Family

Originaltitel: Head Of The Family
Genre: Horror
Regie: Charles Band
Hauptdarsteller: Blake Bailey • Jacqueline Lovell
Laufzeit: Ca. 79 Minuten
Label: cmv Laservision

The Brain – Head Of The Family   11.06.2012 von Tobi

Da der Sommer irgendwie immer noch ein wenig auf sich warten lässt, kann man sich in der Zwischenzeit mit ein paar neuen Titel aus der Trash Collection von CMV Laservision versorgen. Aktuell stehen ein paar total abgefahrene Schinken von Regisseur Charles Band auf dem Programm. Dieser Mann ist bekannt für total schwachsinnige Filme. Den Anfang macht der Streifen The Brain, in welchem der Kopf einer total bekloppten Familie nach der Weltherrschaft strebt. Doch bevor er das schafft, muss er erst mal mit den normalen Mitbürgern aus der Gegend klarkommen. Das Cover allein ist schon zum Niederknien und es werden Erinnerungen an Pinky & Brain wach ...

 

Lance ist ein ziemlicher Trottel. Er besitzt ein eigenes kleines Restaurant und nebenbei vollzieht er den Beischlaf mit Loretta, die eigentlich mit einem gefährlichen Biker verheiratet. Da Loretta aber immer Sex will, ist sie bei Lance an der richtigen Adresse, denn er befriedigt sie, wo sie nur will. Eines Tages beschließen die beiden den Ehemann Lorettas um die Ecke zu bringen, damit sie ihren sexuellen Trieb nicht länger verstecken müssen. Man will ja auch mal in der Öffentlichkeit vögeln, oder? Damit die Spur nicht zu den beiden führt, überlegt sich Lance einen Plan. Als er zufällig beobachtet, wie die total beknackte Familie Stackpool einen Mann um die Ecke bringt, hat er eine Idee. Er erpresst die Familie damit an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn sie nicht den Biker für ihn erledigen. Die Stackholds lassen sich darauf ein, doch Lance ahnt nicht wie verrückt die Sippe wirklich ist. Das Oberhaupt der Familie namens Myron ist ein entstellter Riesenkopf, der im Rollstuhl lebt. Dieser hat bereits ganz eigene Pläne für Lance. Dabei helfen ihm seine Familienmitglieder Otis, Ernestina und Wheeler. Die Freakshow kann beginnen.

 

Wenn man das Cover dieses Filmes sieht und sich dann noch die Story durchliest, wird man sich fragen, ob man sich den Film wirklich antun möchte. Zu oft hat man Müll gesehen und es als absolute Zeitverschwendung empfunden. Doch was solls, da muss ich durch. Komischerweise ist dieser Film gar nicht mal so schlecht. Er erinnert mich ein wenig an die Basket Case Trilogie (hier könnt Ihr Teil 1, Teil 2 und Teil 3 nachlesen), da auch hier entstellte Figuren im Vordergrund stehen. Die Geschichte ist natürlich total dämlich, und wenn es mal nötig ist, ein wenig mehr Laufzeit zu generieren, dann lässt Regisseur Band die Hauptfiguren einfach vögeln. Doch genau das nervt auf die Dauer, denn die Dialoge während der Vögelei sind einfach grauenvoll. Statt einfach nur zu poppen überlegen die beiden Poppenden, wie sie weiter vorgehen können, um ihren Plan in die Tat umzusetzen.

 

Die Schauspieler sind natürlich nicht weiter der Rede wert, doch die süße Jacqueline Lovell sieht wirklich supersexy aus. Das reicht aus, um in Erinnerung zu bleiben. Dem Film fehlt leider auch ein wenig die blutige Note, denn es passiert hier eigentlich gar nichts. Das enttäuscht leider etwas, aber wie gesagt, gepoppt wird genug. Die Maske des Myron ist wirklich gelungen und es macht Spaß dem BRAIN zuzuhören, was er wieder vorhat. Mit seiner kurzen Laufzeit ist der Film auch nicht wirklich langweilig und man kann getrost mal einen Blick riskieren. Dennoch solltet ihr wirklich wissen, dass dies hier absoluter TRASH ist und nur Fans sollten hier reinschauen.

 

Bildergalerie von The Brain – Head Of The Family (5 Bilder)

Die deutsche DVD ist natürlich komplett ungeschnitten und erscheint mit der Nummer #91 in der Trash Collection von CMV. Das Bonusmaterial macht ein wenig Lust auf eine eventuelle Fortsetzung, doch leider konnte ich dazu keine Informationen finden. Die DVD befindet sich natürlich wieder in der typischen Hartbox. Bild- und Tonqualität sind in Ordnung und geben kaum Grund zur Kritik.


Das Fazit von: Tobi

Tobi

Was soll ich hier noch weiter schreiben, als das, was Ihr bereits gelesen habt. Trash-Fans sollten den Film auf jeden Fall kaufen, denn er gehört in eine gut sortierte Sammlung. Alle anderen sollten einen sehr großen Bogen darum machen. Schon allein die Synchronisation des Filmes lässt Gänsehaut entstehen und erinnert eher an einen billigen Softporno, als an einen normaleren Film. Aber wie auch immer, wir Fans lieben solche Filme. Erwartet hier einfach nicht zu viel und erfreut euch am Anblick der nackten Haut der Hauptakteure. Es ist traurig, aber dies reicht tatsächlich aus, um den Film zu genießen. Eure Freundin oder Frau solltet Ihr aber eher nicht mitschauen lassen. Ruft eure Kumpels an, stellt das Bier kalt und genießt den Streifen. Sieben Punkte sind mehr als gut gemeint, was wohl daran liegt, dass ich heute extrem gute Laune habe.


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