The Disappeared

The Disappeared

Originaltitel: The Disappeared
Genre: Thriller
Regie: Johnny Kevorkian
Hauptdarsteller: Harry Treadaway • Greg Wise • Alex Jennings
Laufzeit: ca. 93 Minuten
Label: Sunfilm Entertainment
FSK 16

The Disappeared   06.01.2010 von DeWerni

Matthew ist gerade aus der geschlossenen psychiatrischen Anstalt entlassen worden, nachdem er vor einigen Jahren von seinen Eltern für das Verschwinden seines kleinen Bruders verantwortlich gemacht wurde. Doch die Sache lässt ihm auch heute keine Ruhe und er forscht der Sache nach. Er macht einige grausame Funde…
 
Matthew Ryan (Harry Treadaway) ist für einige Jahre in psychiatrischer Behandlung in einer geschlossenen Anstalt gewesen. Grund dafür war das Verschwinden seines damaligen kleinen Bruders Tom (Lewis Lemperuer Palmer). Matthew hatte ihn unbeaufsichtigt auf den Spielplatz vor dem Wohnhaus der Familie geschickt, während er selbst lieber mit seinen Freunden eine feucht fröhliche Party in der Wohnung feierte. Als er nach seinem Bruder schauen wollte, war dieser auf dem Spielplatz und auch nirgendwo anders mehr auffindbar – er war einfach verschwunden.

Sein Vater Jake (Greg Wise) holt ihn aus der Anstalt ab und bringt ihn zunächst nach Hause, er hat sich selbst auch vor kurzem von Matthews Mutter getrennt. Daheim angekommen überwältigen ihn die Erinnerungen an das damalige Geschehen. Egal wohin er schaut, alles erinnert ihn an Tom. Er scheint auf dem besten Weg, den Verstand zu verlieren…

Doch so leicht gibt er nicht auf, er kann die Sache so nicht abschließen. Also macht er sich nochmal daran, die Sache aufzuarbeiten. Dabei hilft ihm zum einen die hübsche Nachbarstochter Amy Tyler (Ros Leeming) und der örtliche Pastor Adrian Ballan (Alex Jennings), die ihm beide sehr gut zuhören können. Doch all das genügt ihm nicht. Das Ganze geht soweit, dass er sogar beginnt, überall Stimmen seines wahrscheinlich toten Bruders zu hören. Durch weitere Nachforschungen auf dem Spielplatz, in einer Sitzung bei einer Wahrsagerin und der Durchforstung von alten Artikeln und Unterlagen stößt er auf eine vielversprechende Spur. Doch diese führt ihn in die Nähe des nahegelegenen Pfarrhauses und einiger versteckter Örtlichkeiten, die anscheinend durch das Böse verdammt sind. Nachdem auch die Schwester seines besten Freundes Simon (Tom Felton) auf einmal verschwunden ist, fasst er seinen kompletten Mut zusammen und begibt sich an die bösen Örtlichkeiten unter dem Pfarrhaus…

Was wird er unter dem Pfarrhaus entdecken? Gibt es noch Spuren zu Tom oder Simons Schwester? Kann er beide noch lebendig retten? Und wer oder was steckt hinter der ganzen Sache?

Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

So richtig gelungen ist der Film meiner Ansicht nach nicht. Er versucht über die meiste Dauer einen gewissen Spannungsbogen zu generieren, was nur beschränkt und eher in einzelnen Szenen gelingt. Auch die Story ist nicht wirklich ein phantasievolles Prachtwerk. Ansonsten kommt allerdings die ansteigende Verzweiflung des Hauptcharakters Matthew gut rüber, generell machen die Schauspieler ihre Sache ganz gut. Wer auf Filme mit aufstrebenden Jungschauspielern steht, der kann bei „The Disappeared“ durchaus mal einen Blick riskieren, allerdings ohne zu viel zu erwarten. Solide Umsetzung!


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