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The Horseman

Originaltitel: The Horseman
Genre: Thriller • Drama
Regie: Steven Kastrissios
Hauptdarsteller: Peter Marshall • Caroline Marohasy
Laufzeit: Ca. 98 Minuten
Label: Schröder Media audio-visual Entertainment
FSK 18

The Horseman   28.11.2010 von DeWerni

Christian hat vor Kurzem seine Tochter verloren, glaubt aber nicht an den Grund der Überdosis von Heroin. Er geht der Sache selber nach und deckt einen Pornoring auf, in den sogar die Polizei involviert scheint. Doch dieses Mal sind die Mitglieder des Rings die Gejagten, Christian will jeden Einzelnen tot sehen und beginnt eine blutige Rachetour…

 

Christian (Peter Marshall) kann den Tod seiner Tochter nicht einfach so hinnehmen. Von der Polizei hat er erfahren, dass sie an einer Überdosis Heroin gestorben sein soll. Doch auf einmal hat er ein Video im Briefkasten liegen. Es handelt sich um einen Porno, in dem man sieht, wie sie auf Heroin ist und gleichzeitig aus Geldgier vergewaltig wird. In diesem Moment hat er den Glauben an die Gerechtigkeit verloren und nimmt die Ermittlungen selbst auf. Zunächst macht er sich zum Vertrieb des Filmproduzenten auf. Dort angekommen kauft er zunächst alle vorhandenen Kopien des Bands, erpresst aus dem Leiter die Adresse des Herstellers heraus und sticht ihm im Anschluss eiskalt das Messer in den Hals. Danach fährt er direkt zu Finn (Jack Henry), derjenige der für den Dreh verantwortlich gewesen sein soll. Diesen foltert er ziemlich brutal und dass solange, bis er ihm die Namen und Adressen der am Dreh beteiligten Personen nennt. Doch plötzlich erscheint ein Angestellter Finns. Um seine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren, geht Christian wieder einen Kampf auf Leben und Tod ein, aus dem nur er als Sieger hervorgeht.

Auf seiner Weiterfahrt zu den Brüdern und nächsten Opfern Jim (Evert McQueen) und Pauly (Christopher Sommers) entscheidet er sich dann, die junge Anhalterin Alice (Caroline Marohasy) mitzunehmen, die zunächst an seiner Ehrlichkeit zweifelt, ihm dann aber doch vertraut. Zwischen den beiden entwickelt sich über die lange Fahrt ein freundschaftliches Verhältnis. Christian vertraut ihr einige intime Informationen über den Tod seiner Tochter an. Sie verstreut sogar mit ihm zusammen die Asche im Meer. Nach einigen weiteren blutigen Kämpfen scheint Christian so langsam an den Schuldigen zu kommen. Doch mittlerweile wird er polizeilich gesucht und alles ist nicht mehr ganz so einfach. Per Zufall entdeckt er, dass sogar die Polizei ein Stück weit in der Sache mit drin hängt. Wie es das Schicksal so will, zieht er sogar unfreiwillig Alice mit in die Sache, für die er mittlerweile Einiges geben würde. Die Sache scheint eine Nummer zu groß für ihn zu werden, doch nun kann er nichts anderes mehr machen, als das Spiel auf Leben und Tod zu Ende zu spielen…

Ist die ganze Sache tatsächlich eine Nummer zu groß für Christian? Was ist seiner Tochter denn nun wirklich passiert? Warum steckt die Polizei mit in der Sache? Und was wird aus Alice und seiner Freundschaft zu ihr?

 

Die Blu-ray bietet leider kein stabiles Qualitätsniveau. Es gibt einige Szenen, in denen man glaubt, eher eine DVD anzuschauen, weil starkes Rauschen und Körnung auftritt. In anderen Einstellungen ist das Bild hingegen wieder klar und deutlich. Die Farben wirken leider wenig authentisch, sie sind ein wenig blass. Die Schärfe ist auf einem konstant guten Niveau, etwas besser bei hellen Aufnahmen, etwas schlechter bei dunklen. Der Ton auf der Scheibe präsentiert sich besser. Die Kanäle sind gut abgestimmt, die Effekte gut eingesetzt, die Musik dudelt passend eher im Hintergrund und die Stimmen sind jederzeit zu verstehen und wirken auch noch authentisch. Der Einsatz der hinteren Boxen ist recht selten, wenn dann aber gelungen. Insgesamt würde ich die Blu-ray als technischen Durchschnitt bezeichnen, nicht weniger, aber auch leider nicht mehr.

 


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

The Horseman hätte mit Leichtigkeit eine bessere Bewertung bekommen können, wenn man den Film einfach nicht künstlich in die Länge gezogen hätte. Es gibt super spannende Passagen, die meist auch gut realisiert wurden und nur an wenigen Stellen etwas unrealistisch und wenig authentisch wirken. Aber dann sind im Film auch Passagen eingebaut, die versuchen, den Hintergrund etwas zu belichten, was ja im Grunde nicht negativ bewertet werden sollte, allerdings hätte man die Informationen auch in maximal der Hälfte der Szene rüberbringen können. Von mir aus soll ein Film lieber 80 Minuten lang sein und dafür durchgehend Spannung bieten, als dass man ihn auf knapp 100 Minuten ausdehnt und langatmige Passagen einbaut. Ansonsten ist die Story nämlich wirklich überzeugend, die Schauspieler machen ihre Sache ziemlich gut und die Settings sind unspektakulär aber jederzeit passend. Ich empfehle diesen Film Genrefans, die auch dem Splatter nicht ganz abgeneigt sind, es existieren nämlich einige blutige Szenen. Bis auf einige, wenige Passagen ist der Film gut umgesetzt!


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