The Silent House

The Silent House

Originaltitel: La Casa Muda
Genre: Horrorthriller
Regie: Gustavo Hernández
Hauptdarsteller: Florencia Colucci • Abel Tripaldi
Laufzeit: Ca. 79 Minuten
Label: Kinowelt Home Entertainment
FSK 18

The Silent House   14.09.2011 von DeWerni

Laura und ihr Vater sollen das leer stehende Haus eines Freundes wieder etwas in die Reihe bringen. Doch als sie es sich dort in der Nacht gemütlich machen, hört Laura komische Geräusche. Als ihr Vater im Obergeschoss nach dem Rechten sehen will, kann sie nur noch seine Leiche finden. Als sie die Flucht versucht, stellt sie fest, dass alle Fenster verriegelt sind, die Tür verschlossen und der Schlüssel nicht mehr auffindbar ist…

Laura (Florencia Colucci) soll mit ihrem Vater Néstor (Abel Tripaldi) das leer stehende Haus des Freundes Wilson (Gustavo Salazar) wieder etwas in die
Reihe bringen. Es ist in den letzten Jahren doch etwas heruntergekommen und benötigt eine Grundreinigung. Das Haus soll verkauft werden und steht einsam am Rande eines kleinen Waldes. Als die beiden dort ankommen und sich mit Wilson zunächst etwas umsehen, wirkt das Ganze schon etwas unheimlich. Die Fenster sind mit Brettern verbarrikadiert, die Dielen quietschen und scheinen alles andere als stabil zu sein und die Möbel sind mit einer Staubschicht überzogen. Wilson zeigt ihnen das Haus und teilt ihnen mit, dass sie auf jeden Fall nicht ins Obergeschoss gehen sollen, da sei es viel zu gefährlich. Die beiden richten sich auf den Sesseln erst einmal zum Schlafen ein und entscheiden am nächsten Morgen mit dem Garten hinter dem Haus zu beginnen, während Wilson sich wieder auf den Heimweg macht und ihnen verspricht, später etwas zum Essen vorbeizubringen.

Doch lange hält die Ruhe nicht an.
Während Néstor bereits tief und fest schlummert, hört Laura auf einmal trügerische Geräusche um das Haus herum, die sich immer mehr auf das Obergeschoss fokussieren. Sie entscheidet, ihren Vater zu wecken, der genervt beschließt, das Obergeschoss kurz zu untersuchen, damit beide in Ruhe schlafen können. Kurz darauf hört Laura nur einen kurzen Schrei und ein poltern. Als sie verzweifelt zur Treppe hoch blickt, tauchen weitere seltsame Geräusche auf. Als sie wieder das Wohnzimmer betritt, liegt die blutige Leiche ihres Vaters auf dem Sessel, auf dem er eben noch in Frieden geschlafen hat. Schockiert rennt Laura Richtung Ausgang, vor dem sie feststellt, dass die Tür verschlossen ist – es gibt keinen Ausweg aus dem Haus. Verzweifelt macht sie sich auf die Suche nach dem Schlüssel – auch im oberen Geschoss. Doch als sie gerade das erste Zimmer durchkämmt, taucht ein Schatten hinter ihr auf und das Licht fällt aus. Eine schreckliche Entdeckung wartet auf Laura und ihre Neugier, die sie auch in Lebensgefahr bringt…

Welche erschreckende Entdeckung wird Laura machen? Was steckt hinter dem Tod ihres Vaters und den Qualen, die sie leiden muss? Wird sie das Haus schließlich wieder lebend verlassen können?

 

Das Bild der Blu-ray ist nicht immer ganz auf der Höhe der aktuellen Technik, was natürlich auch daran liegt, dass der Film mit einer Handkamera gedreht wurde. Damit bietet der Film zwar nicht unbedingt qualitativ das beste Niveau, sorgt aber eher für Atmosphäre. Generell geht die Schärfe des Bildes in Ordnung, könnte aber in vielen der dunkleren Szenen etwas besser sein, genau wie auch der Kontrast, der teilweise sehr gut die hellen und dunklen Bildabschnitte trennt, teilweise aber auch etwas zu flach ausgefallen ist. Die Farben wirken meist etwas blass, was aber zum einen als Stileffekt zum anderen aber auch einfach an den vielen dunklen Bildern liegt. Detailreich sind die Bilder nicht gerade, so entsteht dann leider auch nicht der oftmals gewünschte plastische Effekt des Bildes. Der Ton liegt auf einem ähnlichen Niveau. Die wenigen Effekte gehen zwar in Ordnung, trotz allem hätte man an dieser Stelle etwas mehr räumliche Atmosphäre schaffen können. Insgesamt würde ich den Film als durchschnittliche Realisierung im HD-Bereich ansehen, den man durchaus auch auf DVD betrachten kann, ohne einen großen Qualitätsverlust zu erleiden.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Mir hat vor allem die Machart des Films sehr gut gefallen: Das Ganze ist einfach gehalten, geizt weder mit Effekten noch mit übermäßig Blut und kann den Zuschauer trotzdem in seinen Bann ziehen. Dabei überrascht es mich immer wieder, dass man durch den Dreh per Handkamera immer noch so viel Atmosphäre erzeugen kann. Die Story von „The Silent House“ ist im Grunde nichts Besonderes, aber für einen solchen Film benötigt man das auch nicht unbedingt, die Story erfüllt ihren Zweck. Was mich positiv überrascht hat, war die Leistung der Hauptdarstellerin, der es gelingt, die beklemmende Atmosphäre in einem gewissen Rahmen auch auf den Zuschauer zu übertragen, sodass man wirklich mit fiebert. Alles in allem ist der Film gut gelungen, Fans des Genres sollten ihn sich auf jeden Fall anschauen.


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