The Thing

The Thing

Originaltitel: The Thing
Genre: Horror / Science-Fiction
Regie: Matthijs van Heijningenn Jr.
Hauptdarsteller: Mary Elizabeth Winstead • Ulrich Thomsen
Laufzeit: Ca. 103 Minuten
Label: Universal Pictures Home Entertainment
FSK 16

The Thing   26.03.2012 von DeWerni

Die Paläontologin Kate Lloyd bekommt die Chance ihres Lebens: In der Antarktis wurde ein Raumschiff von Aliens gefunden und sie soll eines der Wesen aus dem Eis befreien. Doch bei den Arbeiten erweckt der Außerirdische unerwartet wieder zum Leben. Fortan klont es die einzelnen Crewmitglieder. Keiner weiß, wer Mensch und wer Alien ist. Eine blutige Jagd auf Leben und Tod beginnt …

Unerwartet erhält die Paläontologin Kate Lloyd (Mary Elizabeth Winstead) Besuch bei der Arbeit in ihrem Institut.
Der berühmte Wissenschaftler Dr. Sander Halverson (Ulrich Thomson) und sein Assistent und Bekannter von Kate Adam Finch (Eric Christian Olsen) bieten ihr eine lukrative wissenschaftliche Aufgabe an, über die sie aber momentan nicht mehr verraten können. Nichtsahnend nimmt Kate den Auftrag neugierig an. Als sie vor Ort in der Antarktis ist, erfährt sie genauere Details. Es wurde der unglaubliche Fund eines Alienraumschiffs gemacht. Aber der Überraschung nicht genug wurde zudem eines der Alienwesen entdeckt, noch dick und fest in Eis verpackt. Während die restliche Crew sich noch um die Untersuchungen des Raumschiffs kümmert, soll sie den gefrorenen Körper aus dem Eis bergen und schließlich freilegen.

Als die Crew eines Abends wieder einmal gemütlich ihren sensationellen Fund feiert, passiert das Unfassbare. Plötzlich kommt eines der Crewmitglieder in den Raum gestürmt und berichtet, dass der Außerirdische aus dem Eisblock verschwunden ist. Was die anderen zunächst für einen großen Scherz halten, stellt sich bald als bittere Wahrheit heraus: Das Alien ist zum Leben erwacht und verschwunden. Gemeinsam machen sich die Crewmitglieder in Zweiergruppen auf die Suche im Camp. In einer der Hütten machen sie das riesige, insektenartige Wesen tatsächlich aus. Doch bevor sie wissen, was geschieht, fällt das Wesen über ein Crewmitglied her und frisst es. Kurzerhand brennt Halverson die Hütte nieder und entledigt sich der Gefahr. Doch nach weiteren Gewebeuntersuchungen von Kate und Adam wird klar, dass die Gefahr keines Falls gebannt ist. Das Alien hat die Eigenschaft, Zellen zunächst zu übernehmen, um sie im Anschluss daran perfekt zu imitieren. Nach einigen weiteren seltsamen Vorkommnissen wird den Crewmitglieder plötzlich klar, in welcher Gefahr sie sich eigentlich befinden: Jeder von ihnen könnte ein Klon des bösartigen Wesens sein. Die mysteriöse Situation endet schließlich in einer gegenseitigen Hetzjagd um Leben und Tod …

Wird es den Mitgliedern der Expedition gelingen, das Wesen schließlich zu stellen und daran zu hindern, sich unter die Menschheit zu schleichen? Wie viele unschuldige Opfer wird es noch geben? Wird das außerirdische Raumschiff wieder aktiviert werden?

 



Von der technischen Umsetzung her bekommt man mit "The Thing" eine saubere Realisierung im HD-Bereich geboten. Die Bilder sind stets sehr klar und können mit guten Schärfewerten punkten. Das gilt sowohl für die Nahaufnahmen als auch für übersichtlichere Ferneinstellungen. Die Farben sind satt und wirken authentisch, auch wenn man oftmals nur dunklere Einstellungen zu sehen bekommt. Der Kontrast wurde ebenso sehr gut realisiert. Man hat oftmals das Gefühl, auch im Dunkeln ein detailreiches Bild geliefert zu bekommen. Nur einige, wenige Einstellungen sind dazu etwas zu düster umgesetzt. Die Bilder des Streifens zeigen oftmals etwas Bildkorn, was aber nie wirklich störend ist. Auch der Ton bietet eine gute Qualität. Es werden genügend Szenen gezeigt, in denen Effekte angebracht werden können – und das ist hier auch gut umgesetzt. Insgesamt gelingt es den Machern, die beklemmende Atmosphäre gut zum Zuseher zu transportieren. Die Effekte wurden dazu gut und effektvoll über die Kanäle verteilt, sodass zudem ein guter Raumklang entsteht. Nichtsdestotrotz sind die Dialoge jederzeit klar und deutlich aus dem Center zu verstehen.

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Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Mit "The Thing" bekommt man einen typischen Horrorfilm geboten, der aber wieder einmal in einem neuen Gewand steckt. Auch wenn es sich bei dem Remake nach John Carpenters Vorlage aus dem Jahr 1982 um keine neue Story handelt, wird man von den 103 Filmminuten gut unterhalten, zumindest wenn man auf das Genre steht. Was vor allem begeistert, sind das Setting am Südpol sowie auch die Spezialeffekte, die unglaublich gut gelungen sind. Zudem gelingt es den Machern und den Schauspielern, die beklemmende und teils hilflose Atmosphäre, in denen sich die Charaktere befinden, sehr gut aufzufangen und sie zum Zuseher zu transportieren. Ich für meinen Teil bin froh, endlich wieder ein wenig frischen Wind mit einer guten, wenn auch nicht genialen, Umsetzung geliefert zu bekommen. Wer auf das Genre steht, für den gibt es hier eine absolute Kaufempfehlung (auf Blu-ray). Alle anderen sollten selbst entscheiden, ob sich die Story für sie interessant genug anhört.


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