Trespass

Trespass

Originaltitel: Trespass
Genre: Actionthriller
Regie: Joel Schumacher
Hauptdarsteller: Nicole Kidman • Nicolas Cage
Laufzeit: Ca. 91 Minuten
Label: Ascot Elite
FSK 16

Trespass   27.02.2012 von DeWerni

Als Sarah und Kyle Miller mit ihrer Tochter einen gemeinsamen Abend in ihrer neuen Villa verbringen wollen, tauchen plötzlich einige schwarz maskierte Männer auf. Ihr Ziel sind Kyles Diamanten. Doch was sie nicht wissen: Er hat finanzielle Schwierigkeiten und so gut wie keine Wertgegenstände mehr. Ein brutaler Spießrutenlauf um Leben und Tod der Familie beginnt …

Sarah (Nicole Kidman) und Kyle Miller (Nicolas Cage) sind eigentlich ein glücklich verheiratetes Paar, sie haben eine gemeinsame Tochter Avery (Liana Liberato), die sich gerade im besten Vorerwachsenenalter befindet.
Sie wohnen in einer hübschen und riesigen nagelneuen Villa außerhalb der Stadt. Einziges Problem daran sind Kyle und seine Arbeit: Um der Familie diesen hohen Standard bieten zu können, arbeitet er praktisch rund um die Uhr als Diamantenhändler und ist kaum zu Hause. Eines Abends planen die Drei dann endlich mal wieder einen gemütlichen Familienabend, auch wenn Avery lieber auf eine Party gehen möchte. Doch es kommt alles anders, als erwartet. Avery schleicht sich heimlich aus dem Haus, um doch noch auf ihre Party zu kommen. Kyle bekommt einen Anruf und muss kurzfristig noch einen Geschäftstermin in der Stadt wahrnehmen. Als er gerade los will, klingelt es an der Tür: Die Polizei ist mit einer Routinekontrolle unterwegs und möchte kurz bei ihnen reinschneien, um sie über die neueste Einbruchswelle in der Gegend zu informieren.

Kyle öffnet die Tür – und bekommt direkt eine übergebraten. Plötzlich stehen drei Männer und eine Frau im Haus und bedrohen die beiden mit Masken, Geschrei und Schusswaffen. Nachdem klar wird, dass Avery nicht im Haus ist, warten die Einbrecher nur auf ihre Rückkehr. Ihr Ziel ist der Safe von Kyle in dessen Arbeitszimmer: Inhalt soll eine Menge Bargeld und diverse Diamanten sein. Aber Kyle stellt sich quer und geht selbst auf Bedrohungen zum Töten seiner Frau nicht wirklich ein, da er sonst Angst hat, nichts mehr gegen die Einbrecher in der Hand zu haben – sie würden die beiden sowieso töten. Kurze Zeit darauf kommt Avery tatsächlich heim, weil sie die Party nur gelangweilt hat und sie ein Typ nervend unbedingt ins Bett kriegen wollte. Die Lage spitzt sich zu, als nun auch Avery als Erpressung für das Öffnen des Safes zur Verfügung steht. Plötzlich macht Sarah eine entscheidende Entdeckung: Sie kennt einen der Einbrecher. Es handelt sich um den Handwerker Jonah (Cam Gigandet), mit dem sie bereits beim Einbau der Alarmanlage in das neue Haus nebenbei etwas geflirtet hatte. Sie versucht möglichst unauffällig Kontakt zu ihm aufzunehmen, um seine Hilfe zu erfragen. Tragisch wäre nur, wenn auf der einen Seite die Täter ihr Vorgehen durchblicken würden und zum anderen der Safe doch geöffnet würde. Denn was die Einbrecher nicht wissen, ist, dass Kyle in finanziellen Schwierigkeiten steckt und sich dementsprechend gar keine Wertsachen mehr in dem Safe befinden …

Welche brutalen Taten der Einbrecher müssen die Drei noch überstehen? Wird es schließlich ein Happy End geben und die Millers in Zukunft wieder in Ruhe zusammenleben können? Werden die Verbrecher an das Ziel ihrer Taten – einer Menge Geld – kommen?

 


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Mit "Trespass" bekommt man einen soliden Thriller geliefert, dessen Anfang sehr gut beginnt und den Zuschauer an den Bildschirm fesselt. Da dann im späteren Ablauf aber ein wenig der Überraschungseffekt und die Wendungen fehlen, verkommt das Werk doch zu einem etwas eintönigen Streifen, der durchaus Potenzial zu mehr gehabt hätte. Irgendwie gelingt es nicht, die aufgebaute Spannung über den roten Faden der Story in die Länge zu bekommen. Gegen Ende werden die Einzelschicksale und Storylines relativ einfach und unspektakulär aufgelöst. Über die hochwertige Besetzung aus Hollywood gibt es sowieso keine zwei Meinungen, das Casting ist einwandfrei. An den Darbietungen der Schauspieler liegt das Problem auch nicht, sie bringen ihre Rollen einwandfrei rüber. Nichtsdestotrotz mach der Film Spaß, und auch wenn die Handlung gegen Ende etwas an Spannung verliert, wird man bis zum Ende gut unterhalten. Insgesamt ein gelungener Thriller mit Potenzial für mehr!


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