Apartment 1303

Apartment 1303

Originaltitel: Apartment 1303
Genre: Horror
Regie: Ataru Oikawa
Hauptdarsteller: Noriko Nakagoshi
Laufzeit: DVD (91 Min) • BD (91 Min)
Label: KNM Home Entertainment GmbH
FSK 16

Apartment 1303   13.04.2014 von GloansBunny

Hotelzimmer und leer stehende Häuser üben eine große Anziehungskraft auf die moderne Filmindustrie aus. Mit Apartment 1303 ratterte vor kurzem ein japanischer Gruselfilm im Laufwerk der Sofahelden. Ist der Film eher harmlos wie ein Kinderzimmer oder gruselig wie ein Spuckhaus? GloansBunny räubert mal wieder durchs Horror-Genre ...

 

Während der Einweihungsfeier zu ihrer neuen Wohnung im 13. Stock, springt die junge Sayaka vom Balkon. Ihre große Schwester Mariko glaubt nicht daran, das es Selbstmord war. Nachdem sie die unheimliche Nachbarstochter und einen ermittelnden Polizeibeamten kennen gelernt hat, erfährt sie die erschreckende Geschichte des Apartment 1303. Vor Jahren sprang eine junge Frau vom Balkon und die Polizei fand danach die mumifizierte Leiche ihrer Mutter im Wandschrank. Seitdem nutzten immer wieder junge Frauen, die kurz in dem Apartment wohnten, den Balkon als Abkürzung nach unten. Doch ist es wirklich nur ein Zufall, wie die Polizei vermutet?

 

Bildergalerie von Apartment 1303 (7 Bilder)

Inhaltlich bietet Apartment 1303, der bereits in seiner Originalfassung im Oktober 2007 in japanischen Kinos zu sehen war, eine gelungene Mischung aus Psychothriller und klassischem Horrorfilm. Wirklich Neues darf man zwar nicht erwarten, wenn man bereits Filme wie The Grudge, The RingInsidious oder Conjuring gesehen hat. Doch Apartment 1303 kann sich trotzdem getrost in die Auswahl guter Horrorfilme einreihen. Subtile, durch landestypische Geister, unheimliche Geräusche und unerklärliche Geschehnisse dargestellte Stilelemente der alten Grusel-Schule treffen auf innere Konflikte der engagierten und glaubwürdigen Darsteller. Die durchdacht gesetzten und stimmigen Schockmomente samt passender Soundkulisse spielen geschickt mit der Vorstellungskraft der Zuschauer. Die Geschichte von Apartment 1303 ist zu Beginn etwas schleppend und verwirrend, nimmt aber schnell Fahrt auf und spitzt sich zu einem unerwarteten Ende zu. Mitfiebern und Schrecksekunden sind bei Apartment 1303 garantiert.

 

Technisch ist der Film in ordentlicher Verfassung. Die für japanische Filme typische Bildinszenierung mit leicht mystischer Farbgebung ist etwas ungewohnt, aber sauber und kontrastreich dargestellt, weshalb kleinere Unschärfen deshalb auch kaum ins Gewicht fallen. Die Vertonung in den Punkten Geräuschkulisse und Synchronisation ist gut gelungen. Neben der Originalfassung auf Japanisch ist auch eine deutsche Tonspur mit authentischen Sprechern auf der Disk vorhanden. Im Extras-Bereich von Apartment 1303 lauert lediglich die obligatorische Trailershow auf den unvorsichtigen Zuschauer. Ganz Mutige machen vom Wendecover ohne USK-Logo Gebrauch. Fans von Filmen wie The Grudge, The Ring und Insidious werden sich mit Apartment 1303 in der Originalfassung von 2007 sofort heimisch fühlen.


Das Fazit von: GloansBunny

GloansBunny

Apartment 1303 spielt mit alten Stilelementen des klassischen Horrorfilms. Wie auch schon The Grudge und The Ring greift Apartment 1303 das Thema japanische Geisterwelt und innere, menschliche Konflikte auf und verpackt sie in einer spannenden, etwas schleppend beginnenden Geschichte. Nach einigen gut platzierten Schockmomenten und geschickt integriertem Zuschauer-Kopfkino findet der Film schließlich sein fulminantes Ende in einigen unerwarteten Szenen. Apartment 1303 bietet nicht wirklich etwas Neues, sorgt aber für über 90 Minuten Spannung und Grusel. Genrefans, die Gefallen an The Grudge, Conjuring oder The Ring gefunden haben, dürfen ohne Scheu einen Blick auf das typisch japanische Grusel-Apartment werfen.


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